Monat: Februar 2019

Internationaler Tag der Muttersprache 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 21. Februar, ist:

Internationaler Tag der Muttersprache 2019
Die Förderung der Muttersprachen und der Mehrsprachigkeit von Kindern und Erwachsenen ist ein zentrales Anliegen des Internationalen Tages der Muttersprache, welcher 1999 von der UNESCO beschlossen wurde.
Der Hintergrund dieses Tag geht auf Demonstrationen im Osten von Pakistan, dem heutigen Bangladesch, zurück, bei welchen 1952 die Bengalisch sprechende Bevölkerung gegen die Einführung von Urdu als alleiniger Amtssprache anging.
Der Tag soll unter dem Aspekt, das Sprache Kulturgut ist, daran erinnern, dass die ungefähr 6.000 Sprachen, die auf dieser Welt gesprochen werden, geschützt werden müssen. 
Viele dieser Sprachen sind Minderheitensprachen und werden nur von einem sehr kleinen Teil der Menschheit gesprochen und sind allein schon aus diesem Grund unweigerlich vom Verschwinden bedroht.
Zu wenige Menschen sprechen sie, es gibt meist keinen Unterricht in dieser Sprache, keine Zeitungen, geschweige denn Literatur in diesen Sprachen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Sprecher ein geringes soziales Ansehen haben und oft zu unterdrückten Minderheiten gehören.
Wenn weniger als zehntausend Menschen eine Sprache sprechen, betrachtet die UNESCO die Sprache als bedroht.
Durchschnittlich geraten zwei Sprachen pro Monat „in Vergessenheit“., was schon irgendwie traurig ist, denn jede Sprache spiegelt eine spezielle Kultur wider und stellt eine besondere Sicht der Welt dar.
 Viele Sprachen dienen auch als „Fenster“ in eine andere Kultur

Der „Tag der Muttersprache“ soll auch die Mehrsprachigkeit fördern. Eine zweite oder dritte Sprache zu erlernen, bedeutet demnach auch immer sich mit einer neuen Kultur zu befassen und eine andere Sicht der Welt kennen zu lernen, was nicht zwangsläufig schädlich sein muss, sondern sich zu einem wesentlichen Bestandteil von Friedensbemühungen entwickeln kann.
Aber auch andere Formen der Sprache erhalten am Tag der Muttersprache mehr Aufmerksamkeit. Dazu gehören die Zeichensprache für Gehörlose und die Brailleschrift für Blinde.
Diese Formen der Sprache sind ebenso wie die Sprachen von den ethnischen Gruppen nicht nur ein Kulturgut, sondern sie fördern in ganz erheblichem Maße den Zusammenhalt der Gesellschaft.
Viele Menschen sprechen oft schon als Kinder mehrere Sprachen – ich selbst hatte sechs Jahre Englischunterricht und 4 Jahre Französischunterricht als Wahlfach.
Durch Bekanntschaften, Freundschaft, Ehe oder Urlaub werden im Laufe eines Lebens oft weitere Sprachkenntnisse erworben.
Für die meisten Menschen ist und bleibt jedoch die Muttersprache die Sprache des Herzens!
Ich bin in Köln geboren und in diesem Jahr passt das Motto des Kölner Karnevals ganz wunderbar zum Tagesthema, denn es lautet: 
Für mich persönlich haben Sprachen einen sehr hohen Stellenwert.
Ich erachte es nicht nur als ein Zeichen der guten Sitten bei einem Urlaub im Ausland innerhalb kürzester Zeit die Worte: „Hallo, danke und bitte“ in der jeweiligen Landessprache sprechen zu können, sondern als eine besondere Form von Respekt und als Ausdruck friedlicher Absichten. 
 
In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne ein gewisses Sprachtalent zu haben oder zu entwickeln und einen friedlichen, angenehmen Tag mit vielen positiven Momenten.
Werner

Welttag der Sozialen Gerechtigkeit 2019

Liebe Leserinnen. liebe Leser

heute, am Mittwoch, dem 20. Februar 2019, ist:

Welttag der Sozialen Gerechtigkeit

Der heutige Tag soll an das Leitbild der sozialen Gerechtigkeit in Gemeinschaften erinnern.

Soziale Gerechtigkeit
ist eine wichtige Grundvoraussetzung
für das friedliche Zusammenleben
aller Nationen.

Und dieser Tag soll explizit allen Menschen weltweit ins Bewusstsein rufen, dass viel mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft bei der Überwindung weltweiter, sozialer Ungleichheit notwendig ist.

Gerade jetzt in den harten Zeiten weltweiter politischer Umschwünge!

Für die Vereinten Nationen (UN) gehört soziale Gerechtigkeit
zu den wichtigsten globalen Aufgaben,
um Entwicklungsprozesse und
die Würde des Menschen zu stärken.

Bereits im März 1995 fand in Kopenhagen der
“Weltgipfel für Soziale Entwicklung” statt.

Damals verabschiedeten die teilnehmenden
Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten
der Vereinten Nationen die sogenannte
“Kopenhagener Erklärung” und ein Aktionsprogramm.

Der Weltgipfel erkannte an, dass
soziale Entwicklung auf
sozialer Gerechtigkeit, Solidarität,
Harmonie und Gleichheit beruhe,
in und zwischen den einzelnen Ländern.

Soziale Gerechtigkeit und soziale Gleichheit
seien die fundamentalen Werte aller Gesellschaften.

In 10 Verpflichtungen haben die
Staats- und Regierungschefs ihre Ziele definiert,
so zum Beispiel:
die Armut in der Welt zu beseitigen,
Vollbeschäftigung zu erreichen,
die soziale Integration und
die uneingeschränkte Achtung der
Menschenwürde zu fördern und einen
allgemeinen und gerechten Zugang zu
einer guten Bildung zu verwirklichen.

Diese Ziele
gelten ausdrücklich für alle Menschen weltweit
und in allen Gesellschaftsschichten.
Die Staaten wollen auf regionaler, nationaler und
internationaler Ebene, wie auch immer das in der Realität aussehen mag, “besondere Anstrengungen
unternehmen, um Ungleichheiten im Hinblick auf
soziale Verhältnisse zu beheben,
ohne Unterschied nach Rasse,
nationaler Herkunft, Geschlecht,
Alter oder Behinderung”.

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Darüber zu Meckern nützt nichts, denn
NUR,
wenn ALLE etwas dazu beizutragen gewillt sind,
dann kann auch für JEDEN „ein Schuh“ draus werden!

Ich persönlich empfinde es so, dass in diesem Jahr wohl eher über einen weiteren Welttag der sozialen Ungerechtigkeit gesprochen werden muss, denn noch nie zuvor waren Wohlstand und Reichtum derart ungleich verteilt:

laut einer Studie von Oxfam besitzen die 62 reichsten Menschen der Welt genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Damit ist in einem Zeitraum von lediglich fünf Jahren das Vermögen der 62 reichsten Menschen um 44 Prozent gewachsen, während das Vermögen der ärmeren Hälfte um eine Billionen US-Dollar zurückgegangen ist. Damit haben sich die Unterschiede zwischen Arm und Reich weiter drastisch vergrößert.

Ein brandaktuelles Beispiel für völlig falsche Politik und reine Geldmacherei ist doch der soziale Wohnungsbau:

Weil es mal zwischendurch ein paar geburtenschwache Jahrgänge gab, wurden massenhaft Sozialwohnungen privatisiert, was ja ordentlich Geld in die Staatskassen gespült hat.

Jetzt diskutieren die Herrschaften Politiker über „Enteignung„, Rückabwicklung und andere tolle Maßnahmen. In Berlin sind in den letzten Jahren die Mieten um 100 Prozent gestiegen, jährlich hat die Stadt einen Zuwachs von mindestens 40.000 Bürgern.

Der geringe Anteil an Sozialwohnungen ist zu geschätzten fünfzig (50) Prozent fehl belegt, denn die Eingangsvoraussetzungen zur Vergabe werden nur zum Zeitpunkt der Antragstellung geprüft, wo dann um ein simples Beispiel zu bringen, die Medizinstudentin die Eingangsvoraussetzungen erfüllt, aber ein paar Jahre später die leitende Stationsärztin sich ins Fäustchen lacht, weil sie so eine wunderbar günstige Miete genießt.

Hashtag: Holzauge sei wachsam! und es geht doch nichts über Vitamin B!

Trauriges Fazit:

Es fehlen etwa 5,5 Millionen Sozialwohnungen in Deutschland und die vorhandenen 1,5 Millionen sind zu mindestens 50 Prozent fehl belegt, aber Hauptsache die Diäten steigen jährlich kontinuierlich, während die Menschen, die 40+ Jahre in schlecht bezahlten Jobs mehr geleistet haben, als mancher Beamte, leben sie heute mit einer Rente unterhalb vom Hartz IV-Niveau und damit sich dieser Kreis dann auch schließt:

ein Arbeitslosengeldempfänger darf 160€ dazu verdienen,

ein Hartz IV-Empfänger darf 100€ dazu verdienen und vom dem Verdienst darüber hinaus immerhin noch 20 Prozent

aber jemand, dessen Rente unterhalb von Hartz IV liegt und er zusätzlich die Grundsicherung bekommt (also Aufstockung auf Hartz IV) darf von einem zusätzlichen Verdienst ohne jegliche Freigrenze nur 30% behalten! 

Diese ungleiche Behandlung von Zuverdiensten hat das Bundessozialgericht am 25. April 2018 in einem Urteil bestätigt (Aktenzeichen: B8 SO 24/16R).

Soziale Gerechtigkeitei wo isse denn

 

Es gibt sicher einige Lösungsansätze, aber wie es mit der Umsetzung konkret ausschauen soll?, ehrlich geschrieben:

keine Ahnung und die aktuelle politische Situation in unserem Land lässt auch kaum Raum für Hoffnung auf Besserung. 

Persönlich will ich mich nicht damit abfinden, dass die Chancen auf gute Bildung und Ausbildung, auf Teilhabe am Leben und Anerkennung in der Gesellschaft immer weiter auseinandergehen!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne schnelle und nachhaltige Lösungen, die meine Generation hoffentlich noch erleben wird und für die Zukunft viel Kraft, Ausdauer und persönliche Erfolge

Werner

 

Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser

heute, am Dienstag, dem 12. Februar, ist in meinen Augen

ein ganz fürchterlicher, rabenschwarzer Tag:

Internationaler Tag gegen den
Einsatz von Kindersoldaten
2019

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Aus Patronen werden…

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Zwischen 250.000 und 300.000 Kinder werden groben Schätzungen zufolge in bestimmten Regionen in Afrika, Asien und Lateinamerika entweder von bewaffneten Gruppierungen oder skrupellosen Terroristen zu Soldaten ausgebildet.

Diese Kinder werden entweder entführt, unter falschen Versprechungen
gelockt oder ganz brutal unter Androhungen, wie der Ermordung
von Familienangehörigen unter Druck gesetzt.

Die Kindersoldaten werden durch Drogen, Geld, Misshandlungen bishin zu Vergewaltigung gefügig gemacht und immer häufiger als Selbstmordattentäter,
Minenräumer oder Scharfschützen in tödliche Missionen geschickt.

Etwa ein Drittel der Kindersoldaten sind Mädchen. Sie werden zum Kämpfen gezwungen oder als Köchinnen, Putzfrauen, Dienstboten oder im allerschlimmsten Fall als Sex-Sklavinnen ausgebeutet.

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Missbrauch jeglicher Art und sexuelle Gewalt sind Alltag für Kindersoldaten und
obwohl sie selbst noch Kinder sind, werden viele von ihnen schwanger oder mit schlimmen und schlimmsten Krankheiten infiziert.

Der
Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten
(englisch: Red Hand Day)

wird jährlich am 12. Februar
  weltweit als internationaler Gedenktag begangen, mit dem an das
Schicksal von Kindern erinnert werden soll, die zum Kampfeinsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden.

Das eindeutig definierte Ziel des Tages

ist der Aufruf zu einem verstärkten und vor allem drastisch verschärften Einsatz im Kampf gegen diese besonders schwerwiegende Form des Kindesmissbrauchs.

Den betroffenen Kindern muss durch die Bereitstellung von
geeigneten Maßnahmen die Rückkehr in ein normales Leben
ermöglicht werden!

Dafür sind mehr adäquate Hilfsprogramme notwendig!

Nur durch geeignete Maßnahmen und unendlich viel spürbare Zuneigung erhalten traumatisierte Kinder wieder eine Chance sich an ein normales Leben gewöhnen zu können.

Als Mensch fordere ich aus „dem Bauch heraus“ und auch gemäß logischen Menschenverstand heraus klipp und klar:

SCHLUSS
mit dem Einsatz von Kindersoldaten.

„Bereits die Rekrutierung von Kindern ist
ein mehr als schweres Verbrechen“!

Das ist der gröbste Verstoß gegen die Menschenrechte,
den ich mir neben allen anderen Ungerechtigkeiten in diesem Zusammenhang vorstellen kann
und
ein ebenso abscheulicher Verstoß gegen jede Logik und vor allem gegen die unantastbare Würde des Menschen!

Ich wünsche mir von Herzen gerne von der Weltpolitik Maßnahmen, um diesen ungeheuren Machenschaften ein schnelles Ende zu setzen

Werner

Charlie Chaplin`s Worte für Demokratie und Frieden

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ein ganz lieber Mensch hat sich die Mühe gemacht und die Abschlussrede von Charlie Chaplin aus dem Film „Der Diktator“ abgetippt.

Dieser Text müsste eigentlich Tausendfach geteilt werden und in einer Zeit wie heute, mehr denn je, deshalb habe ich diese Gelegenheit mehr als gerne wahrgenommen!

Charlie Chaplin:
Es tut mir leid, aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen, noch irgend wen erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann:

Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen.

Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des andern teilhaben und nicht einander verabscheuen. Hass und Verachtung bringen uns niemals näher.

Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen. Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein. Wir müssen es nur wieder zu leben lernen.

Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Missgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt.

Wir haben zwar die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen, und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen.

Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert. Flugzeuge und das Radio haben uns einander näher gebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen, von Mensch zu Mensch. Die erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen, Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen. In Ketten zu legen.

All denen die mich jetzt hören rufe ich zu:

Ihr dürft nicht verzagen! Auch das bittere Leid das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten, werden nicht immer da sein.
Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.

Soldaten vertraut Euch nicht Barbaren an, Unmenschen die Euch verachten, und denen euer Leben nichts wert ist, ihr seid für sie nur Sklaven. Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen.
Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt, und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verehrten Subjekte. Diese Maschinenmenschen, mit Maschinenköpfen, und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere, ihr seid Menschen.
Bewahrt euch die Menschlichkeit in Euren Herzen und hasst nicht, nur wer nicht geliebt wird hasst, nur wer nicht geliebt wird. Soldaten kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit.

Im siebzehnten Kapitel des Evangelisten Lukas steht:

Gott wohnt in jedem Menschen.

Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe von Menschen. Vergesst nie, Gott liegt in Euch allen, und ihr als Volk habt allein die Macht. Die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden.
Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen.

Daher im Namen der Demokratie:

Lasst und diese Macht nutzen!

Lasst uns zusammen stehen!

Lasst uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt!

Eine Welt, die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt.

Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie euch versprachen, diese Verbrecher. Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben.

Lasst uns diese Ketten sprengen!

Lasst uns kämpfen für eine bessere Welt!

Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt.

Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz!

Lasst uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit. In der die Vernunft siegt, in der uns Fortschritt und Wissenschaft allen zum Segen reichen.

Ich kann dem nichts hinzufügen und Charlie Chaplin nur von Herzen gerne meine absolute Hochachtung und meinen vollsten Respekt für diese klaren Worte zollen.

Und ich hoffe, in meiner Eigenschaft als Friedensmensch, dass ganz viele Menschen diese Worte nicht nur lesen, sondern beherzigen und versuchen umzusetzen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen auf dieser Welt einen friedlichen Start ins Wochenende

Werner

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute , am Mittwoch, dem 6. Februar 2019, ist:

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung 2019

Alleine bereits beim Lesen des Wortes „Verstümmelung“ laufen mir eisig kalte Schauer über den Rücken und in Verbindung mit dem Wort „Genital“ wirkt es auf mich wie ein Horror-Szenario. 

Erst im Jahr 2003 wurde der

„Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung

ins Leben gerufen, um die Weltöffentlichkeit auf dieses menschenunwürdige Problem aufmerksam zu machen. 

Es klingt unglaublich, aber nach Expertenschätzungen sind rund 200 Millionen Mädchen und junge Frauen weltweit von Genitalverstümmelung betroffen. 

Bei dieser Genitalverstümmelung, die in vielen Ländern vor allem Afrikas, des Mittleren Ostens, aber auch Asiens, als wichtiges Übergangsritual vom Mädchen zur Frau gilt, wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt. Die Mädchen sind bei dem Eingriff meist nicht einmal 15 Jahre alt!

In den meisten Fällen erfolgt dieser massive Verstoß gegen die Menschenrechte ohne Narkose und mit einfachsten Hilfsmitteln wie Glasscherben oder Rasierklingen

Bei der Genitalverstümmelung wird die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt. In besonders schwerwiegenden Fällen wird die Vagina zugenäht und nur eine kleine Öffnung belassen.

Für die Frauen und Mädchen hat die Genitalverstümmelung neben lebenslangen Traumata oft Infektionen und Komplikationen bei Geburten zur Folge, die zum Tod führen können.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu 25 Prozent der Betroffenen an den unmittelbaren und langfristigen Folgen sterben.

Viele sterben sogar unmittelbar daran durch Verbluten.

In Deutschland hat sich die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) in Hannover dieser Sache angenommen, wobei Jugendliche die Hauptzielgruppe der Arbeit sind und versucht positiven Einfluss zu nehmen. 

„Erfreulich ist, dass die Verbreitung von Genitalverstümmelung seit dem Jahr 2000 weltweit um fast ein Viertel zurückgegangen ist“, sagt Renate Bähr, Geschäftsführerin der DSW.

„Doch aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums in besonders betroffenen Ländern könnten diese Fortschritte zunichte gemacht werden. Wenn nicht mehr getan wird, werden weitere Millionen Mädchen und Frauen diese grausame Praktik erleiden müssen. Die internationale Gemeinschaft hat sich in den nachhaltigen Entwicklungszielen dazu verpflichtet, Genitalverstümmelung bis zum Jahr 2030 abzuschaffen.

Dazu gilt es vor allem, Mädchen und Frauen gleiche Rechte einzuräumen wie Männern und Jungen, Gesetze zu erlassen und auch umzusetzen sowie soziale Normen zu durchbrechen, indem Gemeinden, Familien und Gesundheitspersonal einbezogen werden. Es wird höchste Zeit, diese gravierende Menschenrechtsverletzung endlich zu beenden und Mädchen und Frauen vor unfassbarem Leid zu bewahren!“

Dem ist aus meiner Sicht nur hinzuzufügen durch sowohl Aufklärung, als auch strenge Kontrollen, nachhaltig entgegen zu wirken!

Werner