Monat: März 2019

Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit in Bezug auf schwere Menschenrechtsverbrechen und für die Würde der Opfer

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 24. März 2019, ist

Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit in Bezug
auf schwere Menschenrechtsverbrechen
und für die Würde der Opfer

Weltweit mussten viele Menschen in der Vergangenheit bei der Verteidigung von Menschenrechten oder dem Aufzeigen von eklatanten Missständen in Bezug auf die Verletzung von Menschenrechtsverletzungen mit ihrem Leben bezahlen.

Um den Kampf dieser Menschen zu würdigen und nicht länger über geschehenes Unrecht zu schweigen habe die Vereinten Nationen (UN) im Jahr 2010 den 24. März zum
Internationalen Tag für das Recht auf Wahrheit in Bezug
auf schwere Menschenrechtsverbrechen
und für die Würde der Opfer
erklärt.

In der Begründung wird an die Bedeutung derjenigen erinnert, die ihr Leben dafür einsetzt haben, es riskierten und nicht selten verloren, indem sie
Menschenrechte für alle verteidigten und schützten.

Anlass dafür war die wichtige und wertvolle Arbeit
von Monseñor Oscar Arnulfo Romero,

ext. Bild

dem Bischof von San Salvador, der am 24. März 1980 von Militärs umgebracht wurde, weil er sich aktiv für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte
in seinem Land eingesetzt hat und dessen Anklage der Verletzung der Menschenrechte in der einfachen Bevölkerung internationale Beachtung
gefunden hat.

Worum geht es bei dem Tag?

Opfer von Menschenrechtsverletzungen haben es meiner Meinung nach mehr als verdient, dass die ganze Wahrheit über ihren Kampf und ganz besonders über ihre Heldenhaftigkeit und ihre Leiden ans Tageslicht kommt, sprich die Erinnerung an die Opfer von schweren und systematischen Menschenrechtsverletzungen ehren und die Bedeutung des Rechts auf Wahrheit und Gerechtigkeit mit Nachdruck einfordern.

Denjenigen, die ihr Leben dem Kampf für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte für alle gewidmet haben und ihr Leben verloren haben und das ist mein voller Ernst: zu huldigen!

Würde die Bemühung und das Leiden dieser Menschen ganz einfach, wie es die Politik sonst gerne macht, unter den Teppich gekehrt werden, dann können die Wunden der Hinterbliebenen niemals heilen.

Zudem ist dieser Welttag so extrem wichtig, weil nur durch die komplette Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen, wie beispielsweise das gewaltsame Verschwindenlassen von Personen, außergerichtliche Hinrichtungen oder Folter, und die rechtliche Suche nach den Schuldigen, jemals irgendeine Veränderung eintreten kann.

Warum ist dieser Tag so wichtig?

Wir alle sollten Unrecht und eine Menschenrechtsverletzung
nicht einfach schweigend hinnehmen, sondern gemeinsam
unsere Stimme erheben.
Schon das Erinnern an vergangenes Unrecht kann helfen,
unser zukünftiges Denken nachhaltig zu verändern.

Insbesondere die wichtige Arbeit und die Werte von Erzbischof Oscar Arnulfo Romero von El Salvador, der am 24. März 1980 ermordet wurde, nachdem er die Verletzung der Menschenrechte der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen angeprangert und die Grundsätze des Lebensschutzes und der menschlichen Förderung verteidigt hatte Würde und Widerstand gegen alle Formen von Gewalt möge für alle Zeiten Anerkennung finden.

Lasst uns bitte zumindestens versuchen, gemeinsam und in angemessener Weise dafür Sorge zu tragen, dass der Mut von Menschen, wie
Oscar Romero,
nicht umsonst war!

Ganz lieben Dank

Werner

Internationaler Tag gegen Rassismus 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser

heute, am Donnerstag, dem 21. März 2018, ist der:

Internationaler Tag gegen Rassismus

Der erste Artikel der UNESCO-Verfassung bringt ganz klipp und klar zum Ausdruck, dass die Menschenrechte und Grundfreiheiten den Völkern der Welt ohne Unterschied der „Rasse“, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind.

Alle Experten und auch die Regierungen sind sich darin einig, dass Menschenrechte nicht nur das Verhältnis zwischen Staat und Bürger, sondern zwischen allen Menschen regeln.

Aus diesem Grund gilt das Diskriminierungsverbot für jeden einzelnen Mensch. Niemand darf willkürlich, allein aufgrund äußerer Merkmale, anders behandelt werden.

Die EU-Grundrechtecharta zählt auch Behinderung, sexuelle Orientierung und Alter zu diesen Merkmalen. Diskriminierung ist ein Verstoß gegen eine der zentralen Grundfesten der Menschenrechte.

Leider haben mich auch schon in diesem Jahr rassistische Gewalt und Alltagsdiskriminierung wieder daran erinnert, dass der Widerstand und der Kampf gegen den Rassismus eine alltägliche Herausforderung für unsere vielfältige
Gesellschaft ist und leider wohl auch bleibt.

Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration in Sharpeville/Süd-Afrika auf ein Gesetz über die Apartheid blutig niedergeschlagen und hat 69 Menschen das Leben gekostet.

Daraufhin haben die Vereinten Nationen (UN) im Jahr 1966 den 21. März als “Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung”
ausgerufen.

Trotz der inzwischen erreichten Fortschritte ernüchtern, bestürzen und alarmieren mich weiterhin der Rassismus in der Arbeitswelt und den Schulen, sowie die
Diskriminierung gegenüber Migranten.

Rassismus besteht auf allen Ebenen unserer Gesellschaft, wo sich Menschen, wie in jeder Wirtschaftskrise in ihrer Existenz bedroht fühlen und „ganz einfach“ Sündenböcke gesucht werden, verschärft sich Rassismus oft.

Der heutige Tag bietet uns allen Gelegenheit, den Reichtum der kulturellen Vielfalt zu erkennen, Toleranz für diese Mitmenschen zu üben und den nötigen Respekt zu zeigen!

Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2019 finden deutschlandweit mehr als 2.000 Aktionen und Veranstaltungen statt, an der sich auch viele Projekte aus dem Bundesprogramm

Europa wählt Menschenwürde

beteiligen.

Rund um den Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung am 21. März finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

Seit dem 12. und bis zum 25. März gibt es deutschlandweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen, die von der gemeinnützigen

Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus

Unter dem Motto

„100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus“

finden bundesweit mehr als 2.000 Veranstaltungen statt.

Auch zahlreiche Programme aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ beteiligen sich.

Ich appelliere von Herzen gerne an alle Menschen dieser Welt für mehr Respekt und Teilhabe untereinander

Werner

Internationaler Frauentag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 8. März 2019, findet zum 108. Mal der

Internationale Frauentag

statt!

Die Welt hat eine wesentliche Änderung in den Gedanken unserer Gesellschaft über die Gleichstellung der Frauen und Emanzipation erlebt. Viele von der jüngeren Generation haben das Gefühl, dass „all die Kämpfe für Frauen gewonnen“ wurden, während viele Feministinnen aus den 1970er Jahren nur all zu gut um die Langlebigkeit und tief verwurzelt Komplexität des Patriarchats wissen.

Mit mehr Frauen in den Vorstandsetagen und mehr Gleichheit in der Gesetzgebung würde wahre Gleichheit gewonnen. Tatsache ist, dass Frauen immer noch nicht in gleicher Weise wie ihre männlichen Kollegen bezahlt werden und weiterhin sind Frauen immer noch nicht annähernd in gleicher Anzahl in der Wirtschaft oder in der Politik, zufinden, wie Männer.

Jedoch wurden insgesamt große Verbesserungen vorgenommen:

wir haben weibliche Astronauten und auch Ministerpräsidentinnen.

Der Weltfrauentag ist weltweit zu einem wichtigen Datum geworden, an dem auf die Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. Doch die Umsetzung ist leider in vielen Ländern noch immer nicht Realität geworden.

Der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen geht weiter!

Durch Veranstaltungen und Demonstrationen wird jedes Jahr rund um den 8. März der Focus explizit auf die Frauenrechte gelenkt, was meines Erachtens nach jedoch ein Dauerthema sein müsste.

Seit 1910 wird der Internationale Frauentag begangen,
um auf die Situation von Frauen weltweit aufmerksam
zu machen, das bislang Erreichte zu feiern und
auf die Themen hinzuweisen, zu denen die Gleichstellung
leider noch erkämpft werden muss, zum Beispiel:

für bessere Arbeitsbedingungen,
gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit
und die Gleichstellung der Frau!

ext. Bild

Das Motto lautet auch in diesem Jahr:

Press for Progress

Lasst uns gemeinsam weiterkämpfen –

für eine bessere Zukunft!„.


Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

Ein solcher Tag soll den Fokus auf spezielle Probleme und Themen lenken, die global von Bedeutung sind.

Deutschland – und das empfinde ich als sehr positiv und erwähnenswert – gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag von 1911 an gefeiert wurde.

Eine wichtige Rolle spielten dabei die Sozialdemokratinnen:
Clara Zetkin und Käte Duncker, die maßgeblich mitgewirkt hatten, den
Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen.

Persönlich finde ich dieses Zitat so passend:

ext. Bild

Frauen von heute
warten nicht auf das Wunderbare.
Sie inszenieren ihre Wunder selbst.“
Katherine Hepburn

ext. Bild

Ich drücke Euch von Herzen gerne voll doll die Daumen, lieben Damen, auf das man Euch zeitnah und nachhaltig in einem angemessenen Rahmen die Aufmerksamkeit zukommen lässt, welche Ihr schon immer mehr als verdient habt.

Meinen vollsten Respekt jedenfalls habt Ihr ohne Wenn und Aber.

Werner

P.S.:

Ich bin gespannt, wie viel Wirbel es bundesweit auslösen wird, dass ab diesem Jahr der Weltfrauentag in Berlin – als bundesweit einzigem Bundesland – gesetzlicher Feiertag ist.

Persönlich finde ich das völlig in Ordnung, denn im Gegensatz zu Bayern mit dreizehn (13) gesetzlichen Feiertagen, ist das jetzt für Berlin erst der Zehnte.