Monat: Mai 2019

Warum schreien die Menschen in ihrer Wut?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bei meinen sehr umfangreichen Aktivitäten für den Frieden auf der Welt habe ich zwei große Vorbilder:

Nelson Mandela und Mahatma Gandhi,

wobei ich, persönlich, mir als Mensch manchmal heimlich diese beinahe unbeschreibliche innere Ruhe wünschen würde, die Mahatma Gandhi ausgestrahlt hat.

Schreien ist faktisch und nüchtern betrachtet nur eine von vielen Funktionen unserer Stimme, die sich durch eine hohe Lautstärke und starke Emotionen äußert.

Gerade was emotionales Verhalten betrifft, ist seine Sicht der Dinge nicht nur wohl durchdacht, sondern ebenso als logisch und vorbildlich zu bezeichnen.

Die nachfolgende Geschichte unterstreicht das meiner Meinung nach sehr eindrucksvoll.

Eines Tages fragte Mahatma Gandhi:

„Warum schreien die Menschen so,

wenn sie wütend sind?“

„Sie schreien, weil sie die Ruhe verlieren“, antwortete ein Mann.

„Doch warum schreien sie, wenn die andere Person direkt neben ihnen steht?“, fragte Gandhi erneut.

„Wir schreien, weil wir wollen, dass die andere Person uns zuhört“, erwiderte ein anderer Mann.

Gandhi fragte weiter:

„Ist es dann nicht möglich, mit leiser Stimme zu sprechen?“

Es folgten weitere Antworten, jedoch keine konnte ihn überzeugen.

Nach einem Augenblick des Nachdenkens sagte er:

„Wollt ihr wissen, weshalb man eine andere Person anschreit, wenn man wütend ist?

Es ist so, dass sich bei einem Streit die Herzen zweier Menschen weit voneinander entfernen.

Um diese Distanz zu überwinden, muss man schreien.

Je wütender die Menschen sind, desto lauter müssen

sie schreien, um einander zu hören.

Darum lasst es nicht zu, dass Eure Herzen sich bei einer Diskussion voneinander entfernen.

Sagt keine Worte, die die Herzen auseinander treiben,

denn der Tag wird kommen, an dem die Distanz so groß ist,

dass es keinen Weg mehr zurück geben wird.

Ganz anders ist es zwischen zwei Menschen, die sich lieben.

Sie schreien nicht, sie reden sanft miteinander.

Weshalb wohl?

Weil ihre Herzen einander sehr nahe sind. Und die Distanz zwischen ihnen ist klein.

Manchmal sind sich die Herzen so nahe, dass sie nicht einmal sprechen, sondern nur flüstern.

Und wenn die Liebe noch stärker ist, braucht es nicht einmal mehr ein Flüstern.

Es genügt, sich anzusehen und die Herzen hören einander.

Denn wenn zwei Menschen sich lieben, sind sie einander sehr nahe.

– Mahatma Gandhi –

Man könnte jetzt fragen:

„Und die Moral von der Geschicht?“,

aber ich denke, es spricht alles für sich selbst.

Auch, wenn Schreien wohl die erste kommunikative Lautäußerung des neugeborenen Menschen ist und damit eine wichtige Stufe in der Entwicklung eines Menschen darstellt, so kommt man doch auch mit leisen Tönen durchs Leben, zumal leise Töne ein Zeichen von Stärke sind.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne die nötige Gelassenheit auch in brenzligen Situationen ruhig bleiben zu können und einen friedlichen Start in die neue Woche

Werner

Tag des Grundgesetzes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 23. Mai ist:

Tag des Grundgesetzes 2019
Vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949, hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz beschlossen.
Ich finde der Tag des Grundgesetzes ist eine gute Gelegenheit, sich noch einmal wirklich bewusst zu machen, was die Basis unseres Zusammenlebens denn tatsächlich ist!
In meinen Augen und meinem Empfinden als Bürger ist eine Verfassung, die geprägt ist von gegenseitiger Achtung und Respekt, die die Grundzüge von Demokratie, Republik, Sozial- und Bundesstaat sowie die Prinzipien des Rechtsstaates festlegt, das wesentlichen Merkmal des Gesellschaftsvertrages.
In diesem Zusammenhang finde ich es auch äußerst interessant zu wissen ist, dass sich auch die europäische Verfassung in vielen Punkten an unserem deutschen Grundgesetz orientiert hat.

Dieses Grundgesetz hat Deutschland

nach den Wirren des ersten und der grausamen Diktatur im zweiten Weltkrieg zu einem

verlässlichen, friedliebenden und weltoffenen Land

 

gemacht und uns weltweit einiges an Achtung gebracht, was man an den internationalen Wirtschaftsbeziehungen, den Exporten in aller Herren Ländern und dem insgesamt hohen Wirtschaftsaufkommen zweifelsfrei messen kann.

Das Herzstück des Grundgesetzes auf welches jegliches friedliches Zusammenleben basiert, ist der Artikel 1 des Grundgesetzes:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Demokratie und eine nach allen Seiten offene Gesellschaft sind beileibe keine Selbstverständlichkeit.

Sie ist dann massiv gefährdet, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger nicht aktiv dafür einsetzen.

Dazu wäre die virtuelle Welt, als Einstieg, wie geschaffen,

jedoch ist es umso trauriger, das primitive Menschen (User) in sozialen Medien, explizit in angeblich „sozialen“ Netzwerken, die Anonymität der virtuellen Welt, die viele Betreiber leider immer noch zulassen, gezielt dazu nutzen, um andere Menschen, die sich mit korrektem Namen und unter ihrer Meldeadresse outen, nicht nur zu diskreditieren, sondern auch noch zu hetzen und anständige Bürger, die für Frieden und die Grundrechte einstehen, ständig und vor allem nachhaltig durch Verbreitung faustdicker Lügen wiederkehrend in Misskredit bringen.

Mein persönliches Fazit:

Das Grundgesetz hat ganz wesentlich dazu beigetragen aus einer mehr als grausamen Diktatur ein verlässliches, friedliebendes und weltoffenes Land zu machen.

Das sollte sich jeder Mensch in unserem Land klarmachen,

der hier lebt und der hier (weiter) leben will.

Es gilt jedoch aktiv Farbe zu bekennen für die Demokratie und eine offene Gesellschaft, die sich respektiert, achtet und wertschätzt.

Werner

 

Jeder kann etwas für den Frieden tun

Lieber Leserinnen, liebe Leser

 

Immer aufs Neue fassungslos, verständnislos, nein um ganz ehrlich zu sein, oftmals schon regelrecht wütend, lese und höre ich immer und immer wiederkehrend Berichte über Mord, Totschlag, Terror, Anschläge, Amokläufe, Bombenattentate, Sprengstoffgürtel, etc, etc, etc.!

Da mache ich mir doch, so wie Millionen Andere, meine Gedanken.

Einiges ist doch wohl mal ganz klar:

Jammern, Zetern oder sich in seinen eigenen 4 Wänden einzuigeln –

DAS Alles nützt überhaupt gar nichts, denn das Leben muss und wird weitergehen!

Und die Devise muss heißen:

nicht beirren lassen, sonst gewinnen diejenigen, die uns einschüchtern wollen! –

das geht ja nun mal überhaupt gar nie nicht, sondern wir müssen denken:

jetzt erst Recht!

und lassen uns weder in unser Leben einschränken, geschweige denn unsere Lebensqualität wegnehmen.

Aber gerade das, was in den sogenannten „sozialen“ Netzwerken so „abgeht„, ist für mich als Mensch schon nicht mehr nachvollziehbar:

es werden gelinde gesagt (Scheißhaus-) Parolen gedroschen, dass einem schlecht werden kann!:

Rassismus, Brauntöne, FDJ-Parolen, menschenverachtende Äußerungen von Deutschen gegen Deutsche, Reichsbürger

HALLO,

was soll denn das?

Liebe Mitmenschen, bitte wach werden!:

kein Politiker kann etwas für diese Taten, man kann keine einzelnen Menschen dafür verantwortlich machen, keine Frau Merkel und auch keinen Herrn Erdogan oder wer auch immer einem aktuell politisch ganz gewaltig „quer im Magen liegt!“

Überall, wo man genauer hinhört, wünschen sich die Menschen Frieden,

aber immer wieder gibt es Mitläufer, Menschen ohne eigene Meinung, die einigen nicht durchschaubaren Menschen mit recht sehr kuriosen Weltanschauungen folgen oder ominösen Menschen, die Hass schüren und absolut dummes Zeug verbreiten, warum nur?,

dabei kann jeder einzelne von uns zum Frieden beitragen!

Frieden (65%)

denn Frieden kann es in der Welt nur dann geben, wenn …

die unterschiedlichen Völker, Religionen, Kulturen miteinander in Frieden auskommen und damit das sein kann,

müssen die einzelnen Regionen, sprich die Städte & Gemeinden friedlich miteinander auskommen und dazu bedarf es,

dass man als Nachbarn friedlich miteinander umgeht und das wiederum funktioniert auch nur dann,

wenn in den eigenen vier Wänden Frieden herrscht und das bedeutet,

dass jeder einzelne Mensch mit sich selbst im Reinen sein muss, sprich im eigenen Herz muss Frieden herrschen!

Das mag utopisch klingen, aber nur wer mit sich selbst in Einklang ist,

kann friedlich sein & auch entsprechend Frieden nach außen tragen.

Grundlegend müssen wir zurück zu den alten Werten:

Achtung & Respekt!

Die Menschen müssen wieder enger zusammenrücken, getreu dem Motto:

Einer für alle und Alle für Einen.

Dazu gehört auch beobachten, was in unmittelbaren Umfeld vor sich geht, wo Tendenzen zu „komischem“ Verhalten einzelner Menschen auffällig sind, Gespräche suchen und ggf. eben auch Meldung an die Behörden machen.

Das hat absolut nichts mit Petzen, Ankreiden oder Schwarzmalerei zu tun,

sondern sollte unter dem Motto:

Vorbeugen ist besser als Bohren!

gesehen werde.

Friedenstaube

O.K., bevor ich mich jetzt hier um Kopf und Kragen schreibe, möchte ich fragen,

ob jemand einen Vorschlag hat, wie man nachhaltig für Frieden in der Welt erreichen kann?

Friedenstaube 1

Ich wünsche uns von Herzen gerne, dass einige Menschen endlich wach werden, wieder zusammenrücken, zu den alten Werten zurückkehren und wir dem Frieden Stück für Stück näher kommen.

Habt eine friedliche Woche, nein besser eine friedliche Zukunft

Werner

Tage des Gedenkens und der Versöhnung für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am 8. Mai und morgen, am 9. Mai 2019, sind die:

Tage des Gedenkens und der Versöhnung
für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2019
Am 08. und 09. Mai 2019 werden diese Tage begangen, die am 22. Dezember 2004 durch die Vereinten Nationen (UN) initiiert wurden. Anlass war die Kapitulation der deutschen Streitkräfte und damit das Kriegsende.
65 Millionen Menschen
verloren während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben!
Mehr als die Hälfte davon war Zivilbevölkerung,
die Opfer von Bomben oder mangelnder Lebensmittelversorgung wurden!
Viele Tote wurden nicht vergraben, nur einfach verscharrt und somit jeglicher Würde beraubt!
Die Gräueltaten der NS-Führung in all ihrer Schändlichkeit stellten in ihrer Grausamkeit, dem Ausmaß und der Ungeheuerlichkeit der begangenen Verbrechen alles vorher da gewesene in den Schatten.
Lange wurden in unserem Land diese Taten verdrängt bzw. auch irgendwie versucht auszublenden, wahrscheinlich auch aus Scham, aber es ist allerhöchste Zeit sich dem zu stellen, das Geschehene aufzuarbeiten und der breiten Bevölkerung bekannt zu machen.
Der heutige Tag ruft in vielerlei Hinsicht dazu auf, an die grausamen Verbrechen zu erinnern. Das sind wir ganz einfach den Opfern schuldig. Ganz besonders schulden wir es den Nachfahren der Völker, welche unter dem von Nazi-Deutschland entfachte Krieg ganz besonders gelitten haben!
Wir würden uns meiner persönlichen Meinung nach ein zweites Mal schuldig machen, wenn wir das was die Generationen unserer Eltern und Großeltern anderen Menschen und Völkern angetan haben, verschweigen, relativieren oder gar leugnen, denn Erinnerung und Bekenntnis sind beileibe kein Zeichen von Schwäche, sondern beides macht uns stark und sollte die Menschen hinsichtlich des möglichen Leid sensibilisieren.
Gerade in der heutigen Zeit der Kriege und des Terrors ist eine gesunde Wachsamkeit gegenüber Menschenrechtsverletzungen nicht nur dringend, sondern zwingend erforderlich und leider unbedingt von Nöten.
Unendlich viele Menschen haben während des 2. Weltkrieges unermessliches Leid ertragen. Es gab viele große Vernichtungsstätten, in denen Menschen aller Herkünfte auf grausamste Art und Weise hingerichtet wurden.
Wir sollten uns, unabhängig davon, dass die jetzige Generation nicht in unmittelbarer Schuld für die begangenen Gräueltaten steht, dennoch der historischen Verantwortung stellen.
Ich appelliere an alle Menschen auf dieser Erde und bete zu Gott, auf das sich solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Würde des Menschen niemals mehr wiederholen mögen.
Werner

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Sonntag, dem 5. Mai 2019, ist:

Europäischer Protesttag

zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2019

Der Tag wurde 1992 von den Interessenvertretungen Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL) ins Leben gerufen.
Zahlreiche Behinderungen entstehen durch Arbeitsunfälle.

Den leidtragenden Menschen wieder berufliche Chancen zu eröffnen und so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, sollte eines der wesentlichen Ziele überhaupt sein!

Fast jeder 10. Deutsche hat eine Schwerbehinderung.

Alle zusammen bilden keine homogene Gruppe und doch machen sie in vielen Bereichen ähnliche Erfahrungen. Welche das sind, und wie sich die Bedingungen und Chancen von Menschen mit Behinderungen verbessern lassen, darum drehen sich wieder zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen am 3. Dezember und auch heute.

Viele Menschen mit einer Behinderung waren mal nicht-behindert.

Die meisten Behinderungen sind irgendwann im Leben der Betroffenen aufgetreten, z.B.: durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit. Alleine aus diesem Grund schon, geht das Thema alle Menschen etwas an, am meisten jedoch die, die schon betroffen sind.

Wie lebt es sich mit Behinderung derzeit in Deutschland?

Welche Wege oder Maßnahmen eignen sich, um die Bedingungen nachhaltig zu verbessern?

Was sind die aktuellen Fragen in der sogenannten Behindertenpolitik?

Am heutigen Tag beteiligen sich Selbsthilfegruppen und Sozialverbände, aber auch Medien oder städtische Institutionen an der Diskussion solcher Fragen. Das Leben mit einer Behinderung unterscheidet sich von dem ohne körperliche, geistige oder psychische Einschränkung nicht nur durch die Schädigung selbst. Häufig erschweren Vorbehalte oder Berührungsängste die Verwirklichung von Lebensträumen.

Die aktuellen systematischen Strukturen und auch die aktuelle Rechtslage erscheinen vielen Menschen verbesserungsbedürftig.

Die Art und Weise, wie die Gesellschaft Menschen mit Behinderungen wahrnimmt, hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Positiven hin verändert.

Schlagwörter, wie Inklusion und barrierefreies Leben bestimmen seit einigen Jahren politische und gesellschaftliche Diskussionen zum Thema Behinderung.

behinderung-symbole

Dies ist nicht zuletzt darauf zurück zu führen, dass Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die Weltgesundheitsorganisation sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung stark gemacht haben.

Um auf die Lebenssituation von behinderten Menschen aufmerksam zu machen und gleichzeitig deren Teilhaberechte und Gleichstellung zu fördern, hat die UN Generalversammlung den 3. Dezember im Jahr 1992 zum Welttag der Menschen mit Behinderungen erklärt.

ext. BildDas Internet hat vielen Menschen mit Behinderung schon erhebliche Verbesserungen ihrer Lebensqualität gebracht, aber es gibt auch noch viel zu tun, um die virtuelle Welt barrierefreier zu gestalten.

Dieses Jahr ist im Rahmen des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ lautstarker Protest angesagt.

Das diesjährige Motto lautet:

„Mission Inklusion – Die Zukunft beginnt mit dir“.

In Berlin startet um 14 Uhr eine Demo am Nollendorfplatz, die von dort aus via Wittenberg Platz zum Breitscheidplatz führt, wo dann auch die große Abschlusskundgebung von 15:30 – 17 Uhr stattfinden wird.

Der heutige Tag soll das Bewusstsein für die Herausforderung von Menschen mit Behinderung nachhaltig wach halten und die Integration in die Gesellschaft fördern.

Das wünsche ich den Betroffenen von Herzen gerne und drücke beide Daumen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von Herzen gerne einen wundervollen, sonnigen Sonntag mit vielen guten Momenten

Werner