Monat: Juni 2019

Tiefe Gedanken zum Tag des Verzeihens 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Mittwoch, dem 26. Juni 2019,

der „irgendwie“ Signalwirkung hat, ist der

Tag des Verzeihens 2019

 

Verzeihenzu können und dann auch letztendlich wirklich guten Gewissens zu verzeihen,

ist etwas wirklich ganz ganz Großes.

Es erfordert neben persönlicher Stärke, eine sehr gute Menschenkenntnis und nicht zu guter Letzt eine gehörige Portion

Achtung (auch vor sich selbst!), Respekt und alles in allem Wertschätzung.

Wenn es eine Streitigkeit mit einem Menschen gibt oder einen Kontakt, den man vielleicht wegen einer „dummen, gar lapidaren Geschichte“ abgebrochen hat, dann wäre heute eine gute Gelegenheit einen Schritt in die „richtige Richtung“ zu machen und vielleicht sogar „über den eigenen Schatten“ zu springen.

Die entscheidende Frage ist nur, wie oft und was kann man verzeihen?

Wenn einem etwas Materielles kaputt gemacht wird, selbst wenn es ein Gegenstand von ideellem Wert ist, kann man das Verzeihen. Wenn die Partnerin einen anderen Mann küsst, kann man das evtl auch noch verzeihen, aber

was ist, wenn man in einer in einer Beziehung über Jahre jeden Tag Dinge erlebt, die man irgendwann nicht mehr verzeihen kann, weil man sich damit selbst nicht nur zum Depp der Nation macht und schon nicht mehr in seinen Spiegel schauen kann?

Beispiele:

In einer Beziehung trinkt ein Partner heimlich. Chattet, während man daneben sitzt mit anderen Männern heftig! Hintergeht einen sobald man aus der Haustür ist! Geht fremd, während man selbst in einer Reha-Maßnahme ist! Lässt einen nach einer Operation einfach vor der Tür stehen! Nutzt einen nach Strich und Faden aus! Aberbringt selbst nichts Positives in die Beziehung ein.

Muss man als Partner so etwas pausenlos verzeihen, obwohl man innerlich stirbt und elend daran zugrunde geht?

Während der Partner einen hinterrücks überall, selbst öffentlich im Netz schlecht macht, Lügen verbreitet, Mobber engagiert, usw. oder ist dann die Grenze mal überschritten und man muss/darf einfach nicht mehr verzeihen!

 

In einer atemberaubenden Artikelserie stelle ich meinen Freunden und Lesern zur Zeit vor, was ich alles weit über alle Grenzen des Menschlichen hinaus verziehen habe!

Und wie unglaublich erbärmlich die Quittung getreu dem Motto:

Undank ist aller Welt Lohn

ausfiel. Und in dem Zusammenhang auch, wie man sogar über den Grenzbereich seelischer Folter hinaus gelangen kann und ohne professionelle Hilfe kaum eine Chance aus diesem Teufelskreis wieder auszubrechen.

Selbstverständlich ist das Verzeihen nicht nur auf den heutigen Tag beschränkt, sondern wann immer sich die Gelegenheit bietet, sollte man die Chance wahrnehmen und damit auch die Seele entlasten!

Heute findet ein weiterer wichtiger Tag statt:

Internationaler Tag zur Unterstützung der Folteropfer 2019

Der internationale Tag zur Unterstützung der Folteropfer ist ein Gedenktag, welcher jährlich am 26. Juni begangen wird.
Im Jahr 1997 wurde er durch die Hauptversammlung der Vereinten Nationen (UN) beschlossen und auch
Tag zur Unterstützung der Opfer der Folter genannt.
Dieser Tag erinnert an die UN-Antifolterkonvention,
die am 26. Juni 1987 nach Ratifizierung durch 20 Mitgliedsstaaten in Kraft trat.
Mit der Unterzeichnung der UN-Antifolterkonvention hat sich Deutschland dazu verpflichtet, Folteropfer zu schützen und bestimmte Leistungen für die Opfer zu gewährleisten.
Unter dem Strich werden diese Verpflichtungen jedoch nur unzureichend umgesetzt.
Jedem Opfer von Folter müssen medizinische, psychologische, rechtliche und soziale Leistungen bereitgestellt werden, um eine so vollständige Rehabilitation wie möglich zu gewährleisten. Obendrein dürfen Menschen keinesfalls in ein Land abgeschoben oder zurückgeführt werden, in dem sie der Gefahr ausgesetzt würden, gefoltert zu werden.
Deutschland muss hier Sorge dafür tragen, dass gerade Menschen, die Gewalt, Verfolgung und eine lebensbedrohliche Zeit der Flucht erlebt haben, die Möglichkeit erhalten, Sicherheit und Stabilität in ihr Leben zu bringen.
Was Folter betrifft, egal in welcher Form auch immer, kann ich ganz sicher nicht verzeihen und werde es auch ganz sicher nie können, denn ich kann ein solches Vorgehen weder verstehen, geschweige in irgendeiner Form tolerieren!
Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen sonnigen, erfolgreichen Tag und ganz viel Lebensfreude und bitte nicht vergessen zu verzeihen. wenn es die inneren und äußeren Umstände zweifelsfrei zulassen.

Werner

Tag des öffentlichen Dienstes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
heute, am Sonntag, dem 23. Juni, ist:
Tag des öffentlichen Dienstes 2019
Der öffentliche Dienst ist vielfältig, bunt und wichtig für die Stabilität der Demokratie in Deutschland.
Der Welttag des öffentlichen Dienstes macht auf diese wichtigen Bedeutungen für die Gesellschaft aufmerksam. Er appelliert aber auch daran, dass sich der öffentliche Dienst zum Wohle der Beschäftigten weiterentwickeln und Nachwuchskräften eine attraktive Perspektive bieten muss.
Die Vereinten Nationen (UN) führten den Awareness Day im Jahre 2003 ein.
In Deutschland sind von der Gesamtheit der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes insgesamt rund sechsunddreißig Prozent im Beamtenverhältnis oder als Richter(in) und sechzig Prozent als Arbeitnehmer(in) tätig.
Berufs- und Zeitsoldaten(innen) stellen die verbleibenden knapp vier Prozent.
Diese Anteile sind in den verschiedenen staatlichen Ebenen sehr unterschiedlich verteilt:
im Landesbereich sind mehr als jeder zweite Beschäftigte verbeamtet, etwa 54 Prozent, da hier im relativ personalstarken Schul- und Polizeidienst überwiegend Beamte tätig sind.
Im kommunalen Bereich und in der Sozialversicherung liegt der Anteil der Verbeamteten bei dreizehn Prozent beziehungsweise neun Prozent und im Bereich des Bundes sind etwas mehr als jede dritte Person verbeamtet, etwas sechsunddreißig Prozent.
Ich weiß, dass jeder Beruf natürlich seine Vor- und Nachteile und jeder Arbeitnehmer sein Päckchen zu tragen hat.
Viele Menschen sind neidisch, wenn sie hören, wie „gut“ teilweise im öffentlichen Dienst gezahlt wird, aber mal ganz ehrlich gefragt: „wer möchte seinen erlernten Beruf ernsthaft tauschen und sich als Lehrer(in) den Anforderungen in der Schule stellen, Altenpfleger(in) oder Krankenpfleger/schwester in ständigen Wechselschichten, Polizist(in) bei Einsätzen anlässlich von Krawallen oder Demonstrationen mit ungewissem oder gar als Soldat(in) im Auslandseinsatz stellen?“
Ich persönlich, der sich regelmäßig immer wieder bei bestimmten Berufsgruppen, wie Ärzten, Pflegepersonal, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und Bundesgrenzschutz, etc. bedankt, finde, dass es es eine sehr gute Gelegenheit ist, sich bei all den Frauen und Männern, die dafür sorgen, dass wir die Wochenenden und Feiertage in Ruhe genießen können, explizit zu bedanken, denn das kann man eigentlich nicht oft genug tun.
Uns allen wünsche ich von Herzen gerne einen wundervollen Sommer ohne größere Katastrophen und hoffentlich, toi toi toi, ich klopfe auf den Tisch, mit friedlichem Verlauf
Werner

Nationaler Gedenktag des Deutschen Volkes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 17. Juni 2019, ist:

Nationaler Gedenktag
des Deutschen Volkes 2019

 

Im Juni 1953 ist die Lebensmittelversorgung knapp!

Es haben sich lange Schlangen vor den Geschäften gebildet. In der Nacht gibt es keinen Strom. Die Menschen in der DDR sind mehr als unzufrieden. Die Verbitterung wächst erst recht, als das SED-Regime die Arbeitsnormen erhöht. Denn das kommt einer Lohnkürzung gleich.

Ausgerechnet die Bauarbeiter in der Ost-Berliner Stalinallee, dem Prestigeprojekt der SED, beginnen zu streiken. Innerhalb weniger Stunden greift der Aufstand auf mehr als siebenhundert Orte über.

Schließlich weitet er sich zum Generalstreik und schließlich zum Volksaufstand aus.

Mit Hilfe sowjetischer Truppen schlägt das damalige SED-Regime diesen Aufstand mit Panzern blutig nieder.

Im Gedenken an den Aufstand in der DDR erklärt die damalige Bundesrepublik Deutschland den 17. Juni als

„Tag der deutschen Einheit“

und zum gesetzlichen Feiertag.

Bereits am 4. August 1953 wird ein entsprechendes Gesetz dazu erlassen.

Der 17. Juni soll an die Menschen erinnern, die für ihre Rechte und ihre Freiheit gekämpft und unter der Niederschlagung des Aufstands gelitten haben. Vor allem aber soll er daran erinnern, dass die beiden geteilten deutschen Staaten, dass Ost und Westdeutschland, zusammengehören.

Auch wenn der 17. Juni kein Feiertag mehr ist, so gehört doch der Aufstand in Ost-Berlin und der DDR zu den prägendsten und bedeutendsten Ereignissen der jüngeren deutschen Geschichte.

Ohne den 17. Juni lässt sich die deutsche Geschichte der vergangenen Jahrzehnte nicht erklären.

Die Fluchtbewegung in den Folgejahren und die „Abstimmung mit den Füßen“ ließe sich ebenso wenig nachvollziehen, wie der Bau der Mauer, die systematische Verfolgung Andersdenkender, die Proteste gegen das Regime oder die Friedliche Revolution.

Schon aus den genannten Gründen muss der 17. Juni ein Gedenktag bleiben.

In erster Linie jedoch, weil gerade dieser Tag das Bewusstsein dafür schärft, was

Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie

bedeuten.

Nach der Wiedervereinigung hat der Einigungsvertrag, der am 29. September 1990 in Kraft getreten ist, den 3.

Oktober zum Tag der Deutschen Einheit und zum staatlichen Feiertag erklärt.

Der 17. Juni bekam den Status eines

Gedenktages.

Der Feiertag wurde zwar aufgehoben, aber dennoch wird nach wie vor an die Ereignisse des Juni 1953 gedacht und das erachte ich als wertvoll und wichtig:

es gibt Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen und diverse andere Veranstaltungen, denn der Tag droht in Vergessenheit zu geraten und das darf nicht passieren!.

Die Bundesregierung hält das Gedenken auf vielfältige Weise lebendig:

jedes Jahr findet am „Mahnmal des Volksaufstandes“ auf dem Friedhof Seestraße in Berlin-Wedding eine Gedenkstunde statt, wo Personen des öffentlichen Lebens mit Ansprachen erinnern und durch eine Kranzniederlegung der Opfer des 17. Juni gedenken.

Bundesweit werden zum Zeichen des Gedenkens Bundesbehörden und ihre Geschäftsbereiche sowie die Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen, beflaggt.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne, dass sich solche Ereignisse nicht mehr wiederholen, auch wenn die politische Lage in unserem Land immer bedenklicher wird

Werner

Welttag gegen Diskriminierung & Misshandlung älterer Menschen 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 15. Juni 2019, ist der:

Welttag gegen Diskriminierung & Misshandlung

älterer Menschen 2019

Dieser Welttag, den es seit dem Jahr 2006 gibt, soll das Bewusstsein für bestehende Probleme schärfen, für einen sensiblen Umgang mit kritischen Situationen werben und auf vorhandene Präventions- und Unterstützungsangebote hinweisen.

Um den Schutz Älterer international zu verbessern und ihre Rechte zu konkretisieren, bringt sich das Deutsche Institut für Menschenrechte innerhalb einer Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen aktiv in eine neue UNKonvention für die Rechte Älterer ein.

Ältere Menschen haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt.

Auch dieses Menschenrecht muss der Staat achten, schützen und auch gewährleisten und dennoch findet Gewalt gegen Ältere in Deutschland statt.

Gewalt gegen ältere Menschen in Pflegeheimen ist einer der wenigen Tatbestände,

die in die Öffentlichkeit gelangen.

Hingegen werden Misshandlungen oder Vernachlässigungen in der häuslichen Pflege nach wie vor oft nicht erkannt und bleiben daher meist unsichtbar und damit auch ungeahndet.

Aufklärung, Beratung und Unterstützung können erwiesenermaßen Gewalt gegen ältere Menschen verhindern. Die zuständigen Verantwortlichen in der Pflege und im Gewaltschutz müssten sich dafür jedoch erheblich besser vernetzen, als bisher.

Deshalb setzt sich das Deutsche Institut für Menschenrechte für flächendeckende Information und Beratung sowie niedrigschwellige, unabhängige Beschwerdemöglichkeiten für Betroffene, Angehörige, Pflegedienste und Ärzte ein.

Und wie lässt sich verhindern, dass pflegebedürftige ältere Menschen Gewalt erfahren?

Gewalt in der Pflege hat viele, viele Gesichter!

Die Definitionen dessen, was unter Gewalt zu verstehen ist, sind vielfältig. Vor allem offene Diskussion könnte dazu beitragen, gewalttätiges Handeln zu erkennen und zu verhindern.

Die Pflege eines kranken Menschen ist ohne Zweifel ebenso für die Angehörigen, wie auch für berufliche Pflegekräfte eine sehr belastende Situation.

Und umso wichtiger ist es, möglichst viele Brücken für die Betroffenen zu bauen und Bewältigungsstrategien aufzuzeigen.

Das Internetportal Gewaltprävention in der Pflege der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) bietet wichtige Unterstützung für Pflegende und Pflegebedürftige.

Dort wird man über die verschiedenen Formen von Gewalt, die Warnsignale und über Strategien zur Vermeidung informiert.

Neben einer Übersicht zu bundesweiten Krisen- und Notruftelefonen wird auch die aktuell erreichbare Rufnummer einer Anlaufstelle für akute Krisensituationen dort angezeigt.

Mit der „Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen“ informiert das Bundesfamilienministerium über die Rechte dieser Menschen in Deutschland.

Viele Pflegeeinrichtungen und Dienste nutzen die Charta bereits für ihr Qualitätsmanagement und zur Unterstützung in der täglichen Praxis.

Ich habe in über zwanzig Jahren in der Pflege nur zwei Mal Gewalt in der Pflege mit eigenen Augen gesehen. Natürlich bin ich sofort eingeschritten!

Und später habe ich versucht dafür zu sorgen, dass die entsprechenden Mitarbeiter in meinen Augen angemessen sanktioniert wurden!

Es gibt sehr grenzwertige Situationen im Pflegealltag, aber meiner Meinung nach nichts, absolut nichts, was nicht durch ruhige Worte entschärfen könnte und Gewalt ist das Allerletzte in meinen Augen, denn die Würde des Menschen ist unantastbar und in diesem Zusammenhang ganz sicher im wahrsten Sinne des Wortes!

In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten im Pflegeprozess die nötige Ruhe und Übersicht, um auch in schwierigsten Situationen menschenwürdig zu handeln.

Toi, toi, toi

Werner

Welttag gegen Kinderarbeit 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 12. Juni 2019, ist:

Welttag gegen Kinderarbeit 2019

Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) von 2019 zufolge gibt es aktuell weltweit sogar mehr als

215 Millionen arbeitende Kinder

(die Dunkelziffer liegt sogar bei 250 Millionen!)

das sind elf Prozent aller Kinder auf der Welt.

Die ILO unterscheidet in ihrer Erhebung drei Arten von Kinderarbeit:

Kinder in Beschäftigung (children in employment),

Kinderarbeit (child labour) und gefährliche Arbeit (hazardous work).

Die Kategorie Kinder in Beschäftigung ist das umfangreichste Konzept von Kinderarbeit. Sie umfasst alle wirtschaftlichen Tätigkeiten, die ein Kind mehr als eine Stunde pro Woche innerhalb oder außerhalb des eigenen Haushalts ausübt. Diese Arbeit kann entlohnt oder nicht entlohnt sein und umfasst sowohl die Herstellung von Waren als auch die Ausführung von Dienstleistungen.

Der Begriff:

Kinderarbeit

ist enger eingegrenzt:

Leichte Arbeiten, die zugelassen sind und von Kindern ausgeführt werden, die das Mindestalter erreicht haben, sind nicht in der Definition enthalten und gehören zum Bereich „Beschäftigung“. Kinderarbeit umfasst sowohl die Beschäftigung von Kindern unter dem Mindestalter als auch gefährliche Formen von Arbeit, die wiederum eine eigene Kategorie bilden.

Dieses dritte Konzept der „gefährlichen Arbeit“ bezieht sich auf Tätigkeiten, die sich nachteilig auf die Sicherheit, die Gesundheit und die psychische Entwicklung von Kindern auswirken.

Hierzu zählen lange Arbeitstage, die Arbeit in der Nacht, Arbeit mit gefährlichen Maschinen, Werkzeugen, schwere Transporte, Arbeit mit gefährlichen Stoffen und generell Arbeit in Umgebungen, in denen Kinder physischer, psychischer oder gar sexueller Misshandlung ausgesetzt sind.

Knapp die Hälfte der arbeitenden Kinder, also etwa 85 Millionen, verrichtete 2012 gefährliche Arbeiten.

Zwar ist verglichen mit dem Jahr 2000 ein deutlicher Rückgang der gefährlichen Arbeit von 171 auf 85 Millionen zu verzeichnen, aber gleichzeitig sind jedoch die als „gefährliche Arbeit“ eingestuften Tätigkeiten auch diejenigen, die statistisch kaum erfassbar sind, etwa in Fällen von Zwangsprostitution oder von Zwangsrekrutierung in bewaffneten Konflikten, also Terroranschläge und Krieg – #Kindersoldaten“!

Am häufigsten wird Kinderarbeit im Bereich der Landwirtschaft geleistet.

Neben dem Einsatz von Kindern in der Landwirtschaft ist auch die Zahl arbeitender Kinder im Industrie– und im Dienstleistungssektor ist zu beachten.

Zwölf Millionen Kinder verrichten industrielle Tätigkeiten, besonders in der Diskussion ist der Einsatz in der Bekleidungsindustrie und 54 Millionen sind im Dienstleistungssektor beschäftigt, wobei davon rund sieben Prozent auf Hausarbeit entfallen.

Im Vergleich zur letzten Erhebung der ILO ist ein Anstieg von Kinderarbeit im Dienstleistungsbereich zu verzeichnen, sowohl insgesamt als auch für Hausarbeit, einer Art von Arbeit, die abseits der breiten Öffentlichkeit stattfindet, mehr oder minder keinen Kontrollen unterliegt und Kinder deshalb besonders anfällig für Ausbeutung und Missbrauch macht. Hier ist jeder Bürger gefordert eben mal die Behörden, als das Jugendamt zu informieren!.

Kinderarbeit verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention.

Gemäß Artikel 32 dürfen Kinder nicht zu Arbeiten herangezogen werden, die Gefahren mit sich bringen, die die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnten.

An der Durchsetzung dieser Kinderrechte mangelt es jedoch an vielen Orten dieser Welt.

Als Mensch, der für Frieden, Frauen- Kinder- und Menschenrechte wie eine Wand steht, könnte ich echt schon wütend werden, dass die AFD sich ganz klar gegen die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz ausspricht!

Man sollte ähnlich, wie beim Verlust des Führerscheines einen Idiotentest für bestimmte Politiker einführen, um im wahrsten Sinne des Wortes solche „Idioten“ aus dem Verkehr zu ziehen!

Mehr als 85 Millionen Kinder müssen Tag für Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen schuften, aber Ihren Namen schreiben oder ein Buch lesen können sie nicht.

Der Besuch einer Schule bleibt für viele Mädchen und Jungen ein bislang unerreichbarer Traum.

Ich wünsche diesen Kindern von Herzen gerne, dass dieser Traum ganz schnell Realität wird und dafür sind meine Daumen voll doll gedrückt

Werner

 

Internationaler Kindertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 1. Juni 2019, ist:

Internationaler Kindertag 2019
der auch Weltkindertag,
internationaler Kindertag oder
internationaler Tag des Kindes

genannt wird.

Dieser Tag wird in mehr als 145 Staaten in allen Teilen der Welt begangen.

Das Ziel ist es,

auf die natürlichen Bedürfnisse der Kinder und insbesondere mal ganz gezielt auf die Kinderrechte nicht nur aufmerksam zu machen, sondern weltweit ein wirklich klares Zeichen zu setzen.

Das Motto zum diesjährigen Weltkindertag lautet:

„Kindern ein Zuhause geben“

Unter diesem Motto rufen das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland dazu auf, mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu schaffen.

In ihrem unmittelbaren Lebensumfeld sollte Kindern und Jugendlichen in Kitas, in Kindergärten und Schulen, in den Städten, wie auch den Gemeinden, aber auch auf Bundes- und Landesebene verstärkt Gehör verschafft und die Gelegenheiten gegeben werden, ihre Ideen und Meinungen einzubringen.

Bei der Bundestagswahl dürfen Kinder bislang nicht mit abstimmen – es ist immer  stärker in der Diskussion das Alter für die Teilnahme an allen Wahlennicht nur an Kommunal- bzw. Landeswahlen – generell auf das 16. Lebensjahr herunter zu setzen .

Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF appellieren verstärkt an die Parteien, Interessen von Kindern und Jugendlichen in ihre Wahlprogramme mit aufzunehmen und nachhaltig in konkrete Politik für Kinder umzusetzen.

Ich stelle mir gerade heimlich vor, wenn das bei den aktuellen Wahlen schon der Fall gewesen wäre und die Schlappe unserer Volksparteien noch deftiger ausgefallen wäre.

Im August 1925 fand die Genfer Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder statt und Vertreter aus mehr als 50 Staaten haben die Genfer Erklärung zum Schutz der Kinder unterschrieben und damit den Grundstein für den Internationalen Kindertag am 1. Juni gelegt, aber kurioserweise gibt es für diesen Tag kein international einheitlich festgeschriebenes Datum.

1954 forderte die UNO alle Staaten auf, einen Tag im Jahr zum Feiertag der Kinder zu erklären und führten selbst 1989 den Weltkindertag (Universal Children’s Day) am 20. November ein, aber bis heute wird dieser Tag in vielen Ländern zu einem anderen Datum begangen.

In über 40 Staaten wie in China, vielen mittel- und osteuropäischen Ländern
sowie den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion
wird am 1. Juni der internationaler Kindertag begangen.

In Deutschland und Österreich wird am 20. September offiziell der Weltkindertag ausgerichtet, aber auch der 1. Juni als internationaler Kindertag gefeiert.

Die Art der Ausrichtung des Weltkindertages am heutigen 1. Juni reicht von einem Ehrentag für Kinder über einen Quasi-Feiertag mit Festen und Geschenken bis hin zu politischen Aktionen in der Tradition eines Kampftages – bekannt aus den Ostblockstaaten und auch der ehemaligen DDR – welcher die Rechte der Kinder ganz gezielt in das öffentliche Bewusstsein rücken sollen.

ext. Bild

und ganz viel Erfolg bei der Durchsetzung der Rechte für die Kinder und die Jugendliche wünscht von Herzen gerne

Werner