Kategorie: Toleranz

Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 2. Dezember, ist:

Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei 2018

Dieser Internationale Tag, der von den Vereinten Nationen eingeführt wurde, erinnert daran, dass Sklaverei kein Problem der Vergangenheit ist.

Über 40 Millionen Menschen werden aktuell in Sklaverei festgehalten, schätzt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO).

Jedes vierte Opfer ist minderjährig.

Eine Studie der Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM) ergibt, dass allein in Ghana Zehntausende Kinder als Sklaven in der Fischerei arbeiten, die jüngsten Fischer sind vier Jahre alt.

Als Sklaven bezeichnet man eine Art „Herrschaftsverhältnis“, bei welchem unfreie Menschen ohne eigene Rechte.

Sklavenhandel bedeutet, dass Menschen wie Gegenstände angesehen werden und als solche ge- und verkauft werden. 

Der Sklave „gehört“ einem anderen Menschen wie eine Ware. Für weltweit jeden Mensch sollte es selbstverständlich sein, dass jeder Mensch seine eigene Würde hat, die unantastbar ist und Rechte, ganz speziell Menschenrechte besitzt, die ihm kein anderer Mensch nehmen kann, was aber leider nicht immer so war. 

Sklaverei gab es bereits im Altertum bei den Griechen und Römern und seit dem 16. Jahrhundert wurde Sklavenhandel in ganz großem Stil betrieben.

Im sogenannten Dreieckshandel fuhren Schiffe mit Waren an die Küste Westafrikas, um sie dort gegen Menschen einzutauschen. Millionen von Männer, Frauen und Kinder wurden in Afrika gekauft oder entführt und vor allem an amerikanische Plantagenbesitzer verkauft, Familien wurden willkürlich auseinandergerissen. Von Amerika aus fuhren dann die Schiffe zurück nach Europa, beladen mit Produkten wie Zucker, Kaffee oder Baumwolle, die durch Sklavenarbeit geerntet oder hergestellt worden waren. 

Die verschleppten Menschen galten nun als Eigentum der europäischen Sklavenhändler. Während der wochenlangen Überfahrt nach Nord- und Südamerika wurden sie meist unter Deck in Ketten gelegt und viele starben an Krankheiten oder nahmen sich das Leben.

Nach Schätzungen der UNESCO wurden allein in diesem sogenannten Transatlantischen Sklavenhandel vermutlich rund 17 Millionen Menschen aus Afrika versklavt. Andere Zahlen gehen von 12 Millionen Menschen aus. Die meisten wurden nach Brasilien gebracht. Die Sklaven mussten auf den Baumwollfeldern oft unter schrecklichen Bedingungen und ohne Bezahlung schuften, wie in dem mehrteiligen Film Fackeln im Sturm, der den Krieg zwischen den Nord- und Südstaaten wegen der Sklaverei u.a. zum Inhalt hat, eindrucksvoll verfilmt. Wenn der Sklavenhalter mit seinen Sklaven nicht zufrieden war, konnte er sie „ganz einfach“ weiterverkaufen oder auch umbringen. 

Erst im 19. Jahrhundert wurde die Sklaverei in den USA und auch in den meisten anderen Ländern abgeschafft. Die Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UNO) hat im Jahr 1948 die Sklaverei ausdrücklich verboten.

Und trotzdem, auch daran soll der heutige Tag erinnern und uns das noch einmal vor Augen führen, gibt es auch heute immer noch Menschen, die ähnlich wie früher die Sklaven unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten müssen. 

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte geht davon aus, dass moderne Formen der Sklaverei zwar nicht mehr zwingend darauf basieren, dass Menschen als Eigentum anderer gelten, jedoch die faktischen Lebensumstände der davon betroffenen Menschen unterscheiden sich jedoch kaum von denen alter, klassischer Formen der Sklaverei.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Genf schätzt, dass weltweit (Stand 2012) knapp 21 Millionen Menschen Zwangsarbeit verrichten, wobei die häufigste Ursache, die Menschen in ein solches Arbeitsverhältnis geraten lässt, Armut ist. Besonders gefährdet sind Migrantinnen und Migranten ohne gültige Papiere sowie Analphabeten und Analphabetinnen. Die ILO rät jedoch zur Vorsicht, mit dem Begriff moderne Sklaverei leichtfertig umzugehen, da er auf viele Umstände  rein rechtlich leider nicht zutrifft.

Wie man auch immer diesen absolut unhaltbaren Zustand bezeichnen möchte – für mich persönlich klingt es nach „moderner Sklaverei“ –

so wünsche ich mir von Herzen gerne, dass dem recht bald und nachhaltig ein Ende gesetzt wird.

Werner

Meine Gedanken vor Beginn der Adventszeit 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

nun geht es mit Riesenschritten auf die Adventszeit zu und ich möchte vorher noch ein paar Gedanken loswerden:

ich habe, wie sicherlich jeder Mensch in diesem Jahr, wie auch in den vorangegangenen Jahren gelebt, geliebt, gelacht, geweint, viel Neues gesehen und erlebt, dabei etliches akzeptiert, einiges teils schweren Herzens toleriert, einiges verziehen und einiges versucht zu verdrängen oder sogar zu vergessen und dabei

auch ganz sicher viele, viele Fehler gemacht,

aber ich bin ICH geblieben! 

Auch in diesem Jahr habe ich in der virtuellen Welt wieder ganz viele tolle Menschen kennen lernen dürfen, die nicht nur Weggefährten, sondern zum Teil auch schon Freunde geworden sind, die ich nicht mehr missen möchte und die sich auch schon einen Platz in meinem Herzen erobert haben.

Mein ganz besonderer Dank geht an die User, die ich zurückgewinnen durfte, nachdem in der Vergangenheit entstandene, teilweise „dumme“ Missverständnisse geklärt werden konnten und nahtlos an alte Zeiten angeknüpft wurde. 

Meinen vollsten Respekt haben die User in den diversen Netzwerken, die sich meinen Friedens-Initiativen angeschlossen und damit gezeigt haben, dass man auch virtuell durchaus recht einfach für Werte zusammenstehen kann!

 Euch gebührt mein ganz besonderer Dank, den ich Euch hier und heute auch von Herzen gerne ausspreche!

Aber leider habe ich auch die Kehrseite der Medaille 2018 in einem niemals für möglich gehaltenen Ausmaß kennengelernt, sodass ich zeitweise sogar Angst um meine Kinder und Enkelkinder hatte.

Anfeindungen gab es in einem überschaubaren Umfang all die Jahre seit ich 2014 meine erste Werte-Gruppe (Respekt, etc.) gegründet hatte und bereits nach kurzer Zeit angefangen habe resolut die Spreu vom Weizen zu trennen.

Resultierend aus menschenunwürdigen Verhaltensmustern bestimmter User habe ich auch eine Initiative gegen Cyber-Mobbing ins Leben gerufen und was sich diese Individuen in diesem Jahr erlaubt haben, sprengt zum wiederholten Mal alles bis dato da gewesene.

Mit Rücksicht darauf, dass heute die neue Woche startet, verschone ich Euch mit weiteren Details.

Aufgrund nahezu unbeschreiblicher negativer Erfahrungen und auch in dem Wissen, das viele User schlimme Schicksale erleben mussten, habe ich in den Netzwerken eine neue Initiative und auch eine eigene Webseite dazu unter dem Motto:

Ausgenutzt, Abgezockt & Abgeschossen – 

Was nun?

ins Leben gerufen und bin gespannt, wie sich diese entwickelt, denn es geht nicht darum User schlecht zu machen – wer in diesen Gruppen Nicknamen nennt, wird sofort ausgeschlossen! – sondern sich vor größerem Unheil schützen zu lernen und Trost bzw. Zuspruch unter „gebrannten Kindern“ zu bekommen.

Bereits im letzten Jahr hatte ich vor Beginn der Adventszeit um Ruhe und Frieden in der besinnlichen Zeit gebeten, jedoch es ging bei den Cyber-Mobbern in ein Ohr rein und postwendend im anderen wieder raus, wahrscheinlich mangels Masse dazwischen.

Absolut traurig so etwas.

Allen Usern, die den Anstand und die guten Sitten im Netz wahren, wünsche ich von Herzen gerne viel Spaß bei Backen, Dekorieren, Schmücken und all den anderen Vorbereitungen.

Bleibt so, wie Ihr seid!

Werner

Welt-Hallo-Tag 2018 – ein Beitrag zum Frieden

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 21. November, ist:

 

Welt-Hallo-Tag 2018

Konflikte durch Kommunikation anstatt durch Gewalt zu lösen, ist das hohe Ziel und dürfte jedem logisch denkenden Menschen wohl eingängig sein.

Das soll mit dem Welt-Hallo-Tag nochmal deutlich gemacht werden. 

Kommunikation heißt nicht nur, sich mitzuteilen oder miteinander zu reden, sondern auch Informationen an sein Gegenüber zu geben, welche diesem im richtigen Moment einen Mehrwert bieten. Eine gut vorbereitete Kommunikation mit vielen positiven Argumenten ist unerlässlich, um den Gesprächspartner mit den richtigen Informationen auch wirklich zu erreichen.

Ich möchte den heutigen Tag nutzen, um ein ganz deutliches Hallo gegen den Krieg und zur Wahrung des Friedens auszusprechen!

Der Aktionstag wird auch World Hello Day genannt und wurde 1973 von Brian und Michael McCormack als Reaktion auf den Jom-Kippur-Krieg zwischen Ägypten und Israel ins Leben gerufen.

Jom Kippur gilt als einer der höchsten Feiertage im jüdischen Kalender und am 06.10.1973 führte Ägypten einen militärischen Angriff gegen die israelische Sinai-Halbinsel und die Golanhöhen. Beide Gebiete waren sechs Jahre zuvor von den Israelis während des sogenannten Sechstagekriegs erobert worden.

Um nun zu zeigen, dass solche Konflikte auch anders als mit (militärischer) Gewalt gelöst werden können und wie wichtig die persönliche Kommunikation zur Wahrung des Friedens ist, initiierten die beiden McCormacks eindrucksvoll den Welt-Hallo-Tag.

Das ursprüngliche Konzept des World-Hello-Day sagt aus, dass jeder Einzelne von uns heute mindestens 10 andere Menschen grüßen und ihnen von diesem Aktionstag berichten soll.

Auf diese Weise sollen zum einen Grenzen überwunden, zum anderen aber natürlich auch die tolle Idee und der friedliche Gedanke, welcher hinter dieses Aktionstag steckt, bekannter und bekannter und bekannter gemacht werden.

Der Grundgedanke ist und bleibt, dass ein einfaches und freundliches Hallo“ oftmals mehr zu direkter Verständigung beizutragen vermag, als eine lange Rede!

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Es gibt aber auch andere Wege, den Welt-Hallo-Tag ausgiebig zu feiern.

Man kann beispielsweise ja auch versuchen zu lernen, wie man dieses kleine Wort: „Hallo“ in verschiedenen Ländern, Kulturen und Sprachen sagt:

hallo-schwarz-weiss

Hei (Finnisch),
Hola (Spanisch)
Konnichi wa (Japanisch),
Ní hao (Chinesisch) oder
Salut (Französisch)

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Falls Ihr mich heute kaum online antreffen solltet – ich bin unterwegs, um ganz vielen Menschen einfach mal „so“
Hallo
zu sagen und wünsche uns allen von Herzen gerne einen wundervollen, friedlichen Tag 

Werner

Meine Gedanken zum Volkstrauertag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag für die Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus. Er steht bundesweit im Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Kriegen und von Gewaltherrschaft.

Darüber hinaus soll er die verheerenden Folgen von Krieg, Gewalt und Terror bewusst machen, sowie die Aufmerksamkeit aller schärfen, was kommen kann.

„Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns:

Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz.

Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.“

Zu dieser tiefen Erkenntnis kam der italienische Dichter und Gelehrte Francesco Petrarca bereits im 14. Jahrhundert und es erklärt auch, warum Alfred Nobels ehrenwerte Bemühungen immer nur ein Symbol guten Willens und ein Ansporn für alle Menschen sein können, Frieden zu schaffen.

Wenn Senor Petrarcas scharfsinnige Analyse richtig sein sollte, dann wird wohl auch Astrid Lindgrens Behauptung zutreffen:

„Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt.“ 

Hoffentlich irren sie sich allesamt!

Der Volkstrauertag findet immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt. Er wurde in Deutschland 1952 auf Anregung der Deutschen Kriegsgräberfürsorge wieder eingeführt, nachdem die Nationalsozialisten ihn in einen „Heldengedenktag“ umgewandelt und seinen Charakter dadurch vollständig verändert hatten.

Heute ist der Volkstrauertag ein Tag des Gedenkens, Erinnerns und Mahnens!

Die Ursprünge des Feiertags reichen bis in das Jahr 1922, als im Reichstag der Weimarer Republik die erste offizielle Feierstunde stattfand. Damals veranstaltete der Volksbund eine Feier, um das Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges zu wahren.

Der Deutsche Bundestag hält am Volkstrauertag eine zentrale Gedenkstunde: die Feierlichkeiten setzen sich aus einer Andachtsmesse und einer zentralen Feierstunde im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes zusammen.
Traditionell erfolgt eine Ansprache des Bundespräsidenten, eine Ehrung der Toten und eine musikalischen Untermalung der Feierstunde.

In Anwesenheit leitender Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche werden die Nationalhymne sowie das Soldatenlied Der gute Kamerad gespielt.

Die öffentliche Kranzniederlegung für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in der Neuen Wache in Berlin gehört ebenfalls zu den Feierlichkeiten des Volkstrauertages.
In Anwesenheit des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers werden Blumenkränze an der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik abgelegt. Die Flaggen der Bundesbehörden und ihrer Aufsicht unterstehenden Geschäftsbereiche wehen auf Halbmast, was für die Trauerbeflaggung steht.
Weitere Gedenkstunden in den 16 Bundesländern sowie Kranzniederlegungen an Kriegsdenkmälern oder Friedhöfen sind üblich. 
Insgesamt soll der heutige Tag auch zur Völkerverständigung beitragen, indem zu Toleranz und Frieden aufgerufen wird.
Ich werde heute mit meinen Kindern und Enkelkindern hier vor Ort am evangelischen Gedenkgottesdienst teilnehmen, weil es mir sehr wichtig ist, denn:
An Frieden denken,
bedeutet an unsere Kinder denken!
Werner

Internationaler Tag der Toleranz 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am  Freitag, dem 16. November, ist:

Internationaler Tag der Toleranz 2018

Am 16. November 1995 unterzeichneten 185 Mitgliedstaaten der UNESCO die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz.

Doch was bedeutet Toleranz  in unserer heutigen Gesellschaft eigentlich überhaupt noch?

Nahezu jeder Mensch behauptet gerne von sich selbst tolerant zu sein, in Wirklichkeit bedeutet das meist aber, dass man von diesem Mensch nahezu alles tolerieren muss (auch/ganz besonders Dinge aus den diversen Schubladen!), aber wehe man macht solche Menschen darauf aufmerksam oder löst sich gar von ihnen, dann gibt es wahre Shitstorms, dass man nicht tolerant sei. 

Doch, wie sieht es mit der Toleranz aus, wenn der Jugendliche von nebenan plötzlich einen Freund statt einer Freundin hat oder die alte Kaserne im Ort zu einem Asylbewerberheim umgebaut werden soll?

Oh je, dann sieht die Sache mit der Toleranz schon ganz anders aus.

DaIntoleranz meist aus Unwissenheit oder der Angst vor dem Fremden geboren wird, hat die UN Generalversammlung im Jahr 1995 beschlossen, den 16. November zum Welttag der Toleranz zu erklären.

Laut der UNESCO – und da schließe ich mich gerne schon alleine aus gesundem Menschenverstand an – ist die Toleranz eine Notwendigkeit für den Frieden und für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung aller Völker dieser Welt.

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So soll dieser Tag Problembewusstsein in der Öffentlichkeit wecken und auch die Gefahren der Intoleranz deutlich machen.

Dieser Tag wurde geschaffen, um Intoleranz und Gewalt entgegenzuwirken.

Blickt man nun auf die oben genannte Frage zurück, was Toleranz heutzutage bedeutet, so muss man feststellen, dass dieser Begriff weitaus umfangreicher zu verstehen ist, als er im Lexikon erklärt und definiert ist.

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Er bedeutet nicht nur „etwas dulden, gelten, zulassen“,sondern steht ebenso für Rücksichtnahme, Großzügigkeit und Aufgeschlossenheit.

Toleranz

ist ein Begriff, der viel bedeuten kann und der den Menschen, welche diesen Tag heute begehen, versucht nahezubringen, die Welt und die Menschen
mit anderen Augen zu sehen.

Heute sollte ganz einfach jeder von uns sein eigenes Verhalten hinterfragen und vielleicht einen Schritt auf Menschen zugehen, mit denen man sonst eher nichts zu tun hat.

Warum nicht mal die neuen Nachbarn aus Syrien zum Essen einladen und sich anhören, was sie zu erzählen haben. Vielleicht ist man am Ende ja sogar überrascht, wie viel man doch eigentlich gemeinsam hat.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne den richtigen Blickwinkel für echte Toleranz und einen angenehmen Start in das Wochenende

Werner

Welt-Nettigkeitstag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 13. November, ist: 

Welt-Nettigkeitstag 2018

Man vergisst eigentlich viel zu oft, wie nett manche Menschen sind oder zumindest sein können. Dieser Tag soll die Menschen zum einen daran erinnern, wie nett einige Mitmenschen doch nun wirklich sind, und zum anderen Menschen dazu bewegen, anstatt ständig genervt doch ganz einfach mal nett zu sein.

Ob der freundliche Herr neben Euch in der S-Bahn, die nette Verkäuferin im Discounter oder der freundliche junge Mann, der der älteren Dame soeben über die Straße geholfen hat, einige Zeitgenossen übersehen vor lauter Hass, Neid, Selbstherrlichkeit und chronischer schlechter Laune viel zu oft, dass es doch jede Menge netter Menschen um uns herum gibt. Und bedenken auch nicht, dass andere für die eigene miese Laune doch nun gar nichts können.

Um für mehr Freundlichkeit in der Welt zu sorgen, eröffneten die Japaner am 13.11.1998 die erste Konferenz im Rahmen der Welt-Nettigkeitsbewegung in Tokyo.

Den Welt-Nettigkeitstag sollte manch einer als Anstoß nehmen, sein eigenes Verhalten gegenüber anderen einmal zu hinterfragen. Oftmals sind einige, gerade in der Anonymität der virtuellen Welt, anderen gegenüber nämlich viel grober und unhöflicher als es eigentlich sein dürfte. Einen schlechten Tag hat jeder Mal, aber egal woran es auch immer liegen mag, die anderen können nichts dafür.

Wenn sich jemand in der Bahn durch die Wartenden schlängelt, um sich den Sitzplatz neben Dir zu sichern, musst Du nicht gleich genervt reagieren, weil Du vielleicht gerade wieder Kopfschmerzen hast. Wenn Dich jemand versehentlich  beim Einkaufen anrempelt, ist das kein Grund, gleich an die Decke zu gehen.

Statt überzureagieren, sollte man sich öfter mal an die eigene Nase fassen und sich vor allem fragen:

Wie würde ich mich fühlen, wenn mich jemand grundlos unhöflich behandelt?

Auch wenn viele Menschen in der heutigen Zeit einen mehr oder minder stressigen Alltag haben und wahrscheinlich nur mehr oder minder schlecht gelaunt durch den Tag kommen, sollte das die Laune dennoch nicht gänzlich vermiesen.

Vielleicht kannst Du andere mit einem Lächeln auf den Lippen sogar anstecken.

Freust Du Dich nicht auch, wenn sich jemand nett bei Dir für Deine Hilfe bedankt oder Dich auf eine sympathisch nette Art und Weise bittet, einen kleinen Schritt zur Seite zu gehen, damit er vorbeikommt?

Genauso wie Du Dich über kleine Freundlich- oder Nettigkeiten im Alltag freust, so empfinden das andere Menschen auch. Wieso also nicht öfter daran denken, anderen gegenüber freundlich und zuvorkommend aufzutreten?

Es ist doch ganz einfach so, dass niemand wahre Helden-Taten von Dir verlangt! Jedoch alleine schon signalisierte Hilfsbereitschaft, eine nette Begrüßung oder ein ernstgemeintes „Danke“ können im Alltag wahre Wunder bewirken.

Ich finde ja, dass der Welt-Nettigkeitstag das ganze Jahr über täglich stattfinden sollte und sei es „nur“ als eine willkommene Gelegenheit, um für mehr Freundlichkeit und Nettigkeit unter den Menschen zu plädieren. In diesem Sinne appelliere ich von Herzen gerne an Euch:

„Seid bitte nett zueinander!“ … danke

Werner