Kategorie: Versöhnung

Tage des Gedenkens und der Versöhnung für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am 8. Mai und morgen, am 9. Mai 2019, sind die:

Tage des Gedenkens und der Versöhnung
für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2019
Am 08. und 09. Mai 2019 werden diese Tage begangen, die am 22. Dezember 2004 durch die Vereinten Nationen (UN) initiiert wurden. Anlass war die Kapitulation der deutschen Streitkräfte und damit das Kriegsende.
65 Millionen Menschen
verloren während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben!
Mehr als die Hälfte davon war Zivilbevölkerung,
die Opfer von Bomben oder mangelnder Lebensmittelversorgung wurden!
Viele Tote wurden nicht vergraben, nur einfach verscharrt und somit jeglicher Würde beraubt!
Die Gräueltaten der NS-Führung in all ihrer Schändlichkeit stellten in ihrer Grausamkeit, dem Ausmaß und der Ungeheuerlichkeit der begangenen Verbrechen alles vorher da gewesene in den Schatten.
Lange wurden in unserem Land diese Taten verdrängt bzw. auch irgendwie versucht auszublenden, wahrscheinlich auch aus Scham, aber es ist allerhöchste Zeit sich dem zu stellen, das Geschehene aufzuarbeiten und der breiten Bevölkerung bekannt zu machen.
Der heutige Tag ruft in vielerlei Hinsicht dazu auf, an die grausamen Verbrechen zu erinnern. Das sind wir ganz einfach den Opfern schuldig. Ganz besonders schulden wir es den Nachfahren der Völker, welche unter dem von Nazi-Deutschland entfachte Krieg ganz besonders gelitten haben!
Wir würden uns meiner persönlichen Meinung nach ein zweites Mal schuldig machen, wenn wir das was die Generationen unserer Eltern und Großeltern anderen Menschen und Völkern angetan haben, verschweigen, relativieren oder gar leugnen, denn Erinnerung und Bekenntnis sind beileibe kein Zeichen von Schwäche, sondern beides macht uns stark und sollte die Menschen hinsichtlich des möglichen Leid sensibilisieren.
Gerade in der heutigen Zeit der Kriege und des Terrors ist eine gesunde Wachsamkeit gegenüber Menschenrechtsverletzungen nicht nur dringend, sondern zwingend erforderlich und leider unbedingt von Nöten.
Unendlich viele Menschen haben während des 2. Weltkrieges unermessliches Leid ertragen. Es gab viele große Vernichtungsstätten, in denen Menschen aller Herkünfte auf grausamste Art und Weise hingerichtet wurden.
Wir sollten uns, unabhängig davon, dass die jetzige Generation nicht in unmittelbarer Schuld für die begangenen Gräueltaten steht, dennoch der historischen Verantwortung stellen.
Ich appelliere an alle Menschen auf dieser Erde und bete zu Gott, auf das sich solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Würde des Menschen niemals mehr wiederholen mögen.
Werner

Eine schöne Geste für den Frieden: der Welt-Knuddel-Tag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 21. Januar, ist – man lese und staune:

WELT-Knuddel-Tag


Und jetzt bitte mal ganz ehrlich:

Ist dieser Tag wirklich notwendig ???

Also, um es auf den Punkt zu bringen:
für mich grundsätzlich nicht!,
denn, wenn ich jemanden zum knuddeln hätte,
dann würde ich mit diesem Mensch knuddeln,
wann immer uns danach ist

und mal ganz am Rande bemerkt, knuddele ich persönlich für mein Leben gerne!

Als Maßnahme für den Frieden, empfinde ich den Weltknuddeltag eine ganz tolle Sachen, wenn denn die Menschen auf diese Weise friedlich zueinander finden würden!!

ext. Bild

Der Welt-Knuddel-Tag wurde von den beiden Amerikanern Adam Olis und Kevin Zaborney ins Leben gerufen. In den USA wurde der „National Hugging Day“ (Kurzform: National Hug Day) zum ersten Mal am 21. Januar 1986 in Caro im US-Bundesstaat Michigan gefeiert.

In den bisher 33 Jahren seit seinem Bestehen hat dieser Tag mittlerweile nicht nur in Amerika, sondern u.a. auch in Kanada, England, Australien, Russland, Polen und nicht zuletzt auch nun hier bei uns in Deutschland  ganz sicher so etwas, wie eine Tradition entwickelt.

Der 21. Januar liegt genau in der Mitte zwischen zwei hoch emotionalen Festen, nämlich Weihnachten, welches ja auch als Fest der Liebe bezeichnet wird, und dem Tag des heiligen Valentin („Valentinstag“), welcher als der Tag der Liebenden gilt. Demzufolge war es von den beiden Amerikanern schon sehr gut durchdacht, den Weltknuddeltag genau zwischen diese beiden Feste zu legen.

Mitten in der dunklen und eher trostlosen Jahreszeit, in denen menschliche Nähe und Herzlichkeit ganz besonders gut tun und oft auch sehr hilft, eine gedrückte Stimmung mit ganz simplen Mitteln mal etwas aufzulockern.

Gefühle zu zeigen ist leider aus der Mode gekommen und viele Menschen trauen sich nicht mehr, ihre Zuneigung dem Partner gegenüber mal öffentlich zu zeigen. Und genau hier setzt der Weltknuddeltag an,  denn er soll allen Menschen ins Bewusstsein rufen, dass Zuneigung, Zärtlichkeit und überhaupt Gefühle allgemein, wichtig für uns alle sind und bringt uns gleichzeitig Wärme in diese doch leider mehr und mehr kalte Welt.

ext. BildDer Welt-Knuddel-Tag soll ein Anreiz sein, Freunden, Bekannten bzw. der Familie durch Umarmungen viel öfter zu zeigen, was sie einem doch bedeuten. Ganz egal, ob zuhause auf dem Sofa, am Arbeitsplatz oder unterwegs mit guten Freunden, die Gelegenheiten zum Knuddeln sind doch unendlich vielfältig!

Also, eigentlich nichts, wie ran an den „Speck“.

Und so ganz nebenbei ist Knuddeln auch so etwas, wie Medizin und man sollte mentale Gesundheit beileibe nicht unterschätzen! Verantwortlich für das herrliche Glücksgefühl ist das Hormon Oxytocin, das beim Knuddeln vermehrt ausgeschüttet wird. Oxytocin wird ja auch nicht umsonst als „Botenstoff der Liebe“, als „Treue-“, „Glücks“- oder auch als „Kuschelhormon“ bezeichnet.

Neben dem Oxytocin wird ebenfalls noch Dopamin im Körper freigesetzt, welches seinerseits auch zur Steigerung des Wohlbefindens beiträgt.

ext. BildDa ich EUCH alle voll doll lieb habe, ist für mich heute natürlich:
„Tag-der-langen-Arme“,
denn ich knuddele Euch alle, einfach „so“ ,mal voll doll von Herzen gerne und ganz lieb

Werner

 

Meine Gedanken vor Beginn der Adventszeit 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

nun geht es mit Riesenschritten auf die Adventszeit zu und ich möchte vorher noch ein paar Gedanken loswerden:

ich habe, wie sicherlich jeder Mensch in diesem Jahr, wie auch in den vorangegangenen Jahren gelebt, geliebt, gelacht, geweint, viel Neues gesehen und erlebt, dabei etliches akzeptiert, einiges teils schweren Herzens toleriert, einiges verziehen und einiges versucht zu verdrängen oder sogar zu vergessen und dabei

auch ganz sicher viele, viele Fehler gemacht,

aber ich bin ICH geblieben! 

Auch in diesem Jahr habe ich in der virtuellen Welt wieder ganz viele tolle Menschen kennen lernen dürfen, die nicht nur Weggefährten, sondern zum Teil auch schon Freunde geworden sind, die ich nicht mehr missen möchte und die sich auch schon einen Platz in meinem Herzen erobert haben.

Mein ganz besonderer Dank geht an die User, die ich zurückgewinnen durfte, nachdem in der Vergangenheit entstandene, teilweise „dumme“ Missverständnisse geklärt werden konnten und nahtlos an alte Zeiten angeknüpft wurde. 

Meinen vollsten Respekt haben die User in den diversen Netzwerken, die sich meinen Friedens-Initiativen angeschlossen und damit gezeigt haben, dass man auch virtuell durchaus recht einfach für Werte zusammenstehen kann!

 Euch gebührt mein ganz besonderer Dank, den ich Euch hier und heute auch von Herzen gerne ausspreche!

Aber leider habe ich auch die Kehrseite der Medaille 2018 in einem niemals für möglich gehaltenen Ausmaß kennengelernt, sodass ich zeitweise sogar Angst um meine Kinder und Enkelkinder hatte.

Anfeindungen gab es in einem überschaubaren Umfang all die Jahre seit ich 2014 meine erste Werte-Gruppe (Respekt, etc.) gegründet hatte und bereits nach kurzer Zeit angefangen habe resolut die Spreu vom Weizen zu trennen.

Resultierend aus menschenunwürdigen Verhaltensmustern bestimmter User habe ich auch eine Initiative gegen Cyber-Mobbing ins Leben gerufen und was sich diese Individuen in diesem Jahr erlaubt haben, sprengt zum wiederholten Mal alles bis dato da gewesene.

Mit Rücksicht darauf, dass heute die neue Woche startet, verschone ich Euch mit weiteren Details.

Aufgrund nahezu unbeschreiblicher negativer Erfahrungen und auch in dem Wissen, das viele User schlimme Schicksale erleben mussten, habe ich in den Netzwerken eine neue Initiative und auch eine eigene Webseite dazu unter dem Motto:

Ausgenutzt, Abgezockt & Abgeschossen – 

Was nun?

ins Leben gerufen und bin gespannt, wie sich diese entwickelt, denn es geht nicht darum User schlecht zu machen – wer in diesen Gruppen Nicknamen nennt, wird sofort ausgeschlossen! – sondern sich vor größerem Unheil schützen zu lernen und Trost bzw. Zuspruch unter „gebrannten Kindern“ zu bekommen.

Bereits im letzten Jahr hatte ich vor Beginn der Adventszeit um Ruhe und Frieden in der besinnlichen Zeit gebeten, jedoch es ging bei den Cyber-Mobbern in ein Ohr rein und postwendend im anderen wieder raus, wahrscheinlich mangels Masse dazwischen.

Absolut traurig so etwas.

Allen Usern, die den Anstand und die guten Sitten im Netz wahren, wünsche ich von Herzen gerne viel Spaß bei Backen, Dekorieren, Schmücken und all den anderen Vorbereitungen.

Bleibt so, wie Ihr seid!

Werner

Meine Gedanken zum Volkstrauertag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag für die Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus. Er steht bundesweit im Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Kriegen und von Gewaltherrschaft.

Darüber hinaus soll er die verheerenden Folgen von Krieg, Gewalt und Terror bewusst machen, sowie die Aufmerksamkeit aller schärfen, was kommen kann.

„Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns:

Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz.

Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen.“

Zu dieser tiefen Erkenntnis kam der italienische Dichter und Gelehrte Francesco Petrarca bereits im 14. Jahrhundert und es erklärt auch, warum Alfred Nobels ehrenwerte Bemühungen immer nur ein Symbol guten Willens und ein Ansporn für alle Menschen sein können, Frieden zu schaffen.

Wenn Senor Petrarcas scharfsinnige Analyse richtig sein sollte, dann wird wohl auch Astrid Lindgrens Behauptung zutreffen:

„Über den Frieden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt.“ 

Hoffentlich irren sie sich allesamt!

Der Volkstrauertag findet immer zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt. Er wurde in Deutschland 1952 auf Anregung der Deutschen Kriegsgräberfürsorge wieder eingeführt, nachdem die Nationalsozialisten ihn in einen „Heldengedenktag“ umgewandelt und seinen Charakter dadurch vollständig verändert hatten.

Heute ist der Volkstrauertag ein Tag des Gedenkens, Erinnerns und Mahnens!

Die Ursprünge des Feiertags reichen bis in das Jahr 1922, als im Reichstag der Weimarer Republik die erste offizielle Feierstunde stattfand. Damals veranstaltete der Volksbund eine Feier, um das Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges zu wahren.

Der Deutsche Bundestag hält am Volkstrauertag eine zentrale Gedenkstunde: die Feierlichkeiten setzen sich aus einer Andachtsmesse und einer zentralen Feierstunde im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes zusammen.
Traditionell erfolgt eine Ansprache des Bundespräsidenten, eine Ehrung der Toten und eine musikalischen Untermalung der Feierstunde.

In Anwesenheit leitender Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche werden die Nationalhymne sowie das Soldatenlied Der gute Kamerad gespielt.

Die öffentliche Kranzniederlegung für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in der Neuen Wache in Berlin gehört ebenfalls zu den Feierlichkeiten des Volkstrauertages.
In Anwesenheit des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers werden Blumenkränze an der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik abgelegt. Die Flaggen der Bundesbehörden und ihrer Aufsicht unterstehenden Geschäftsbereiche wehen auf Halbmast, was für die Trauerbeflaggung steht.
Weitere Gedenkstunden in den 16 Bundesländern sowie Kranzniederlegungen an Kriegsdenkmälern oder Friedhöfen sind üblich. 
Insgesamt soll der heutige Tag auch zur Völkerverständigung beitragen, indem zu Toleranz und Frieden aufgerufen wird.
Ich werde heute mit meinen Kindern und Enkelkindern hier vor Ort am evangelischen Gedenkgottesdienst teilnehmen, weil es mir sehr wichtig ist, denn:
An Frieden denken,
bedeutet an unsere Kinder denken!
Werner

Tag der Deutschen Einheit 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

am heutigem Mittwoch, dem 3. Oktober, ist:

Tag der Deutschen Einheit 2018

Nunmehr seit mittlerweile 28 Jahren ist der 3. Oktober ein gesetzlicher Feiertag. Als deutscher Nationalfeiertag, übrigens der einzige Feiertag nach Bundesrecht, erinnert dieses Datum seit dem Jahr 1990 an das „Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zur Bundesrepublik Deutschland“.

Um das Datum zu verstehen, braucht es einen Blick in die deutsche Geschichte:

Am 3. Oktober 1990 um null Uhr ist es geschehen. Vier Tage vor ihrem 41. Gründungstag, hörte die DDR als souveräner Staat auf zu existieren und trat der Bundesrepublik Deutschland bei.

In Berlin feierten Hunderttausende dieWiedervereinigung. Vor dem Reichstagsgebäude wurde eine 60 Quadratmeter große Flagge in Schwarz, Rotund Goldgehisst.

„In freier Selbstbestimmung wollen wir die Einheit Deutschlands vollenden“,

gelobte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker.

Damit ging der Kalte Krieg zu Ende und der 3. Oktober wurde zum Nationalfeiertag. Er löste damit den 17. Juni ab, der in den alten Bundesländern bis dahin zum Gedenken an den blutig niedergeschlagenen Arbeiteraufstand in der DDR am 17. Juni 1953 als Tag der deutschen Einheit begangen wurde.

Genau genommen war es ein Zufall, dass der 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheitein Nationalfeiertag wurde, denn im Vorfeld deutete lange Zeit rein gar nichts nichts darauf hin, dass die DDR so früh der Bundesrepublik beitreten würde.

Der 2. Dezember galt als frühestmöglicher Termin. An diesem Tag sollten im Westen Bundestagswahlen stattfinden. Es bot sich an, daraus erste gesamtdeutsche Wahlen zu machen. Doch es kam ganz anders.

Parallelität der Dinge, denn in letztem Jahr gingen ja die Bundestagswahlen dem 3. Oktober voran und ich hatte mit großem Interesse verfolgt, welches Gedankengut achtundzwanzig (28!) Jahre nach der Wiedervereinigung noch hüben und drüben in den Köpfen der Menschen herumschwirrt.

Besonders fasziniert, nein, um ehrlich zu sein erschrocken, hat mich die „Naivität“ in Form der Rechtfertigung für das Wählerverhalten etlicher Bürger in den neuen Bundesländern, die ja bekanntermaßen vierzig Jahre nur eine Partei zur Wahl hatten und nun stelle man sich vor, dass in vielen ländlichen Gebieten nur eine Partei Werbung gemacht und dann haben diese Bürger natürlich nun auch DIESE eine Partei gewählt und sind sich offenbar überhaupt nicht über die Konsequenzen, welche daraus erwachsen können, bewusst gewesen.

Nun ein Jahr später haben wir die erschreckenden Quittungen, um nur ein paar zu nennen:

PEGIDA in Dresden, Krawalle in Leipzig und brandaktuell Revolution Chemnitz

Hätte es vielleicht etwas gebracht einen Teil des Solidaritätszuschlagesfür Wahl-Werbeplakate zu verwenden? 

Das Motto 2018 lautet:

NUR MIT EUCH

Berlin feiert drei Tage langna dann: viel Spaß!

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen schönen, friedlichen und erholsamen Tag mit vielen schönen Momenten

Werner

Irgendwann liefert das Leben Antworten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun ist der da, der September, die Blätter werden anfangen zu fallen und es erfolgt langsam der Übergang in die düstere Jahreszeit. Für mich war der September des letzten Jahres der düsterste in meinem ganzen bisherigen Leben, denn an einem Punkt, wo ich mich wähnte endlich im Leben angekommen zu sein, erlebte ich den mit Abstand größten Schlag ins Gesicht, den man als Mensch überhaupt bekommen kann.

Insgesamt ist der Ausblick auf den September reichlich düster, denn da wären…

11. September (2001) New York, der 14.September, wo sich das o.a. Ereignis jährt, ja und dann haben die beiden größten Blender, Hetzer und Mobber im Netz Geburtstag.

Als ob unsere Welt nicht schon genug Kopf steht, nein es tun sich immer mehr Fragen auf, die im Moment unbeantwortet bleiben, aber dennoch bin ich felsenfest davon überzeugt, dass …

eines „schönen“ Tages letztendlich das Leben mit seinen guten Facetten, wie Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit die Antworten auf Fragen, die schon so ewig in einem gebrannt haben, liefern wird, egal ob es gut oder mit Schmerz verbunden ist. 

Jeder von uns hat Fragen, die einen manchmal fast bis an den Rand der Verzweiflung bringen, den Glauben an die Welt verlieren lassen und oft sind nächtelang Tränen geflossen.

Aber an diesem besonderen Tag der Erkenntnis, vielleicht auch der Selbsterkenntnis wird man vielleicht auch verstehen, warum einen das Leben so lange auf die Antworten hat warten lassen, denn es waren wahrscheinlich einige Lektionen dazu notwendig.

Die Erkenntnis bringt so etwas, wie eine „alte Liebe“ wieder zurück in unser Leben, damit man endlich seine Antworten bekommt. Das geschieht jedoch erst, wenn ausreichend Zeit vergangen ist, so dass die Gespräche nicht mehr so bitter sind, nicht mehr so heftig und frei von gegenseitigen Schuldzuweisungen sind. Diese Gespräche werden friedlich verlaufen, sie werden ruhig verlaufen und sie werden uns mit etwas Glück nicht nur die entscheidenden Antworten liefern, sondern noch viele andere Erkenttnisse mehr.

Im besten Fall werden sie uns Frieden schließen lassen können mit dem was zwischen uns und anderen gewesen ist.

Die Selbsterkenntnis wird uns eventuell auch die Liebe geben, nach der wir uns so lange gesehnt haben, aber erst müssen wir wohl Liebeskummer und Herzschmerz erfahren und lernen müssen sie zu ertragen die falsche Person zu lieben und daran zerbrechen müssen.

Denn nur so lernen wir letztendlich, wie man auf das Herz eines geliebten Menschen aufpassen muss und man lernt das Liebe nicht selbstverständlich ist und niemals von Dauer, wenn man nicht ständig an sich und an der Liebe „arbeitet“, bereit ist aufeinander zuzugehen und bereit ist Kompromisse nicht „nur“ zu schließen, sondern diese auch wirklich einzuhalten!

Die Erkenntnis wird uns zeigen, dass wir trotz aller Widrigkeiten tief in unseren Herzen immer an die Liebe geglaubt haben, weil es in der Natur der „Dinge“ liegt, auch in der schweren, schweren Zeit als niemand uns wirklich fühl- und meßbar von Herzen gerne geliebt hat.

Weiterhin wird uns diese Erkenntnis zeigen, dass wir trotz allem in der Lage sind, mit unserem ganzen Herzen zu lieben, auch wenn uns vielleicht noch nie jemand aus vollem Herzen geliebt hat. Das Schicksal testet unser Herz das ganze Leben lang, um ihm dann irgendwann zu geben, was es sich in all der Zeit davor redlich verdient hat

Das Schicksal unterscheidet nicht zwischen Hautfarbe, Religion oder ethnischer Gesinnung. Es begünstigt weder einen Mensch, um eine anderen zu benachteiligen, aber das Leben als solches interessiert sich für unser Herz, unsere Seele und unsere guten Absichten, wie zum Beispiel das Wahren des Anstandes, der guten Sitten, der Grund- und Menschenrechte.

Es Interessiert sich dafür, was ein Mensch mit seinen Wünschen tatsächlich anfangen will, wenn sie dann mal in Erfüllung gehen sollten.

Das Leben erfüllt uns erst „kleine“ Wünsche um zu sehen, für wie selbstverständlich wir diese ansehen und wie dankbar wir für diese „Kleinigkeiten“ wirklich sind.

Das Leben interessiert sich brennend dafür, was man „zurückzugeben“ bereit ist oder ob man doch nur undankbar die Hand aufhält und „nehmen“ aber kaum etwas oder gar nichts geben will.

Das Leben sieht, ob man bescheiden ist und bleibt, selbst, wenn man zu den Gewinnern gehört und ob man weitermacht, wenn am mal auf der Verliererstraße landet!

Das Leben verlangt nicht unbedingt von uns, dass man sein Handeln versteht, aber es will zwingend, dass wir weitermachen. Und zwar weiter machen trotz all der Wirrungen, der Zweifel, dem Verlust, den Schmerzen, den harten Zeiten, ob man weiter macht nach trotz Frust, Leid und Chaos.

Das Leben verlangt regelrecht von uns, dass wir weiter marschieren, fortlaufend dazu lernen, weiter an dem wachsen, was uns zu zerbrechen versucht, weiter kämpfen und es will, dass wir unser bestes geben, um uns letztendlich am Ende zu geben was wir uns mühsam und redlich „erarbeitet“ haben und wir alle Prüfungen des Lebens bestanden haben.

Das Leben und darin inbegriffen das Schicksal testen uns, aber wenn wir das ganze mit unserem Herzen betrachten, wir uns die Einzelheiten, die Bandbreite und die Tragweite dieser Tests mal objektiv und ruhig ansehen, dann werden wir feststellen, dass all diese Tests nüchtern betrachtet viel einfacher waren, als wir sie real mit negativem Gedankengut durchlebt haben.

Wir werden erkennen, dass das Leben uns während der ganzen Zeit alle Antworten immer wieder versucht hat zu geben, aber wir waren immer so beschäftigt mit belanglosen, oberflächliche Dingen, wie zum Beispiel, was wir heute anziehen und wir waren  viel zu sehr damit beschäftigt die Antworten, wenn überhaupt dann an den falschen Orten – zum Beispiel bei falschen Freunden – zu suchen. Wir waren viel zu sehr damit beschäftigt das Leben oder bestimmte Menschen zu hassen, über alles und jedes zu jammern und uns immer unfair behandelt zu finden.

Wenn man mal wirklich ganz ehrlich zu sich selbst ist, hat das Leben und das Schicksal doch auch immer die falschen Menschen aus unserem Leben entfernt, die bösen Dinge von uns und unserem Umfeld ferngehalten.

Heute erkennen wir mit dem nötigen Abstand, dass alles wie es bisher in unserem Leben geschehen ist, eigentlich das richtige war, dass wahrscheinlich alles so laufen musste, wie es gelaufen ist.

Das Schicksal und so, wie es mit uns umgeht, ist uns vielleicht ein Rätsel, aber letztendlich sollte unter dem Strich doch immer etwas Gutes dabei herauskommen.

Ich habe den Glauben an das Gute trotz allem Erlebten nicht verloren … toi, toi, toi

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne eine positive, friedliche Zukunft

Werner  

21. Todestag von Prinzessin Diana

Liebe Leserinnen und Leser,

am heutigen Freitag, dem 31. August 2018, ist der

21. Todestag von Prinzessin Diana

Ich gestehe ganz offen und schäme nicht ein bißchen zu schreiben, dass mir Krokodilstränen über die Wangen gekullert sind, als die Nachricht von dem tragischen Unfall, bei welchem die Prinzessin von Wales, damals die am meisten fotografierte Frau der Welt, im Alter von nur sechsunddreißig (36) Jahren ums Leben gekommen ist, in allen Medien vehement propagiert wurde.

Obwohl ich mich sehr für Geschichte interessiere und ich sehr viel lese, ist mir keine weitere Persönlichkeit aus der Aristokratie bzw. dem Adel bekannt, die so sehr und ständig gescholten wurde und dennoch jeden Tag aufs Neue mutig, tapfer und mit einem strahlenden Lächeln nicht nur ihre repräsentativen Aufgaben, sondern auch die als liebende Mutter, wahrgenommen hat.

Sie war damit damit auch ein großes Vorbild für jeden Mensch, der sich mit dem Thema: Frieden auseinander setzt. In ihrer unnachahmlichen Art hat sie weltweit die Herzen der Menschen durch ihre natürliche, herzliche Art erobert und sich damit für den Frieden und die Menschenrechte verdient gemacht, was vollsten Respekt bedeutet. 

Die Lady Diana Spencer, war im britischen Adel „so hoch“ geboren, dass manche scherzhaft sagten, sie würde weit unterhalb ihres Standes heiraten, als sie im Jahr 1981 dem britischen Thronfolger Charles die Ehe versprach.

Bei der „Hochzeit des Jahrhunderts“ – mehr als 750 Millionen Zuschauer weltweit -, trug sie ein weißes Kleid mit Schleier. Das nette Mädchen aus sehr gutem Hause mit unscheinbaren Zeugnissen, dessen Intelligenz und Durchsetzungskraft nicht besonders hoch eingeschätzt wurde, da sie mit der einzigen Auszeichnung für aufopferungsvolle Pflege eines Nagetiers ihre Ausbildung abgeschlossen hatte, wurde zunächst völlig unterschätzt. Doch da hatten sich die Kritiker gewaltig geirrt, denn Diana eroberte die Herzen der Menschen weltweit im Sturm.

Bei der Beerdigung, vor einundzwanzig Jahren säumten mehr als eine Million Menschen in Anteilnahme und viele auch in echter Verzweiflung die Straßen von London und 2,5 Milliarden Menschen hingen vor den Fernsehbildschirmen.

Als sie von dem Tod erfuhren, lernten die früher sprichwörtlich kühlen Briten, die sonst nach dem Motto: keep calm and carry on, das öffentliche Schluchzen, was weltweit für Verwunderung sorgte.

Vom Leben und schließlich dem Ableben der Prinzessin von Wales konnte sich damals ein ganzer Wirtschaftszweig locker ernähren, die sogenannte Yellow Press, die zu dieser Zeit noch ausschließlich auf Papier und gegen Geld Bericht erstattete. Was waren das noch für Zeiten, als das Internet noch nicht das populäre Medium war, wie heutzutage.

Der heutigen Jugend muss man wahrscheinlich schon erklären, wer Prinzessin Diana war, aber wer Herzensmensch ist und ihren Weg verfolgt hat, wird viel zu berichten haben und für denjenigen wird sie für immer als Prinzessin der Herzen im Gedächtnis und ganz sicher auch im Herzen bleiben.

In diesem Sinne wünsche ich mir von Herzen gerne mehr solche Menschen und uns allen eine friedliche Zukunft.

Werner

 

Versöhne-Dich-und-küsse-denjenigen-Tag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

von den vielen, vielen kuriosen Feiertagen, die der Kleine Kalender so her gibt, ist heute einer, welcher mir als als Friedensaktivist sehr zusagt, der 

Versöhne-Dich-und-küsse-denjenigen-Tag 2018

wobei ich ganz klar schreiben muss, dass mir der erste Teil schon völlig ausreichen würde und die Sache mit dem Küssen sich virtuell zwar bildlich darstellen lässt, aber ein paar Worte, aus denen man die Absicht zur Versöhnung auch zwischen den Zeilen lesen kann, sind wertvoll genug!

Ich, persönlich, bräuchte diesen Tag nicht, denn ich praktiziere das fortlaufend. In diesem Jahr ist es mir gelungen mich mit mehr als dreißig Usern wieder zu versöhnen. Es waren teilweise User, die ich bewusst temporär blockiert bzw. ignoriert habe, aber auch andere Ursachen.

Im Kern waren es aber immer Missverständnisse, denn Worte, gerade im Internet können großes Unheil anrichten, wobei ich jedem Mensch zugestehe mit dem „falschen“ Fuß aufzustehen, mal einen schlechten Tag zu haben oder was auch immer. Beim Schreiben kann man die Tagesform oder deren vielleicht „kaschierte“ persönliche Probleme oft nicht erkennen!

Manchmal  fühle ich mich von Worten derart verletzt, dass ich fassungslos bin und mich eine Weile sammeln und beobachten muss, aber wenn mir jemand gar zu dumm kommt, wie die Hetzer, Mobber und Neider mit ihren abartigen Sprüchen und noch menschenunwürdigeren Karikaturen, dann sehe ich absolut NULL Veranlassung mich dem schutzlos preiszugeben, erst recht nicht in der virtuellen Welt, die für mich zum Austausch mit freundlichen, gleichgesinnten Menschen dient.

Der heutige Tag dient also explizit dazu sich zu versöhnen, Streitigkeiten, egal welcher Art aus dem Weg zu räumen und sich zumindest der Freundschaft wieder entscheidend anzunähern.

Ich empfinde das als eine insgesamt „runde“ Sache, denn was kann schöner sein, als freundschaftlich und friedlich miteinander umzugehen?

Wer Probleme löst, hat ein ruhigeres Leben, fühlt sich besser und kann entspannt in die Zukunft blicken, daher meine Empfehlung heute diesen Tag wirklich zum Anlass zu nehmen, um Frieden einkehren zu lassen. Zudem ist es wesentlich gesünder friedlich miteinander umzugehen, anstatt an – vielleicht banalen oder sogar „dummen“ Streitigkeiten festzuhalten!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne ein friedliches, schönes Wochenende mit vielen glücklichen Momenten und aushaltbaren Temperaturen

Werner