Kategorie: Gleichstellung

Welttag gegen Kinderarbeit 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 12. Juni 2019, ist:

Welttag gegen Kinderarbeit 2019

Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) von 2019 zufolge gibt es aktuell weltweit sogar mehr als

215 Millionen arbeitende Kinder

(die Dunkelziffer liegt sogar bei 250 Millionen!)

das sind elf Prozent aller Kinder auf der Welt.

Die ILO unterscheidet in ihrer Erhebung drei Arten von Kinderarbeit:

Kinder in Beschäftigung (children in employment),

Kinderarbeit (child labour) und gefährliche Arbeit (hazardous work).

Die Kategorie Kinder in Beschäftigung ist das umfangreichste Konzept von Kinderarbeit. Sie umfasst alle wirtschaftlichen Tätigkeiten, die ein Kind mehr als eine Stunde pro Woche innerhalb oder außerhalb des eigenen Haushalts ausübt. Diese Arbeit kann entlohnt oder nicht entlohnt sein und umfasst sowohl die Herstellung von Waren als auch die Ausführung von Dienstleistungen.

Der Begriff:

Kinderarbeit

ist enger eingegrenzt:

Leichte Arbeiten, die zugelassen sind und von Kindern ausgeführt werden, die das Mindestalter erreicht haben, sind nicht in der Definition enthalten und gehören zum Bereich „Beschäftigung“. Kinderarbeit umfasst sowohl die Beschäftigung von Kindern unter dem Mindestalter als auch gefährliche Formen von Arbeit, die wiederum eine eigene Kategorie bilden.

Dieses dritte Konzept der „gefährlichen Arbeit“ bezieht sich auf Tätigkeiten, die sich nachteilig auf die Sicherheit, die Gesundheit und die psychische Entwicklung von Kindern auswirken.

Hierzu zählen lange Arbeitstage, die Arbeit in der Nacht, Arbeit mit gefährlichen Maschinen, Werkzeugen, schwere Transporte, Arbeit mit gefährlichen Stoffen und generell Arbeit in Umgebungen, in denen Kinder physischer, psychischer oder gar sexueller Misshandlung ausgesetzt sind.

Knapp die Hälfte der arbeitenden Kinder, also etwa 85 Millionen, verrichtete 2012 gefährliche Arbeiten.

Zwar ist verglichen mit dem Jahr 2000 ein deutlicher Rückgang der gefährlichen Arbeit von 171 auf 85 Millionen zu verzeichnen, aber gleichzeitig sind jedoch die als „gefährliche Arbeit“ eingestuften Tätigkeiten auch diejenigen, die statistisch kaum erfassbar sind, etwa in Fällen von Zwangsprostitution oder von Zwangsrekrutierung in bewaffneten Konflikten, also Terroranschläge und Krieg – #Kindersoldaten“!

Am häufigsten wird Kinderarbeit im Bereich der Landwirtschaft geleistet.

Neben dem Einsatz von Kindern in der Landwirtschaft ist auch die Zahl arbeitender Kinder im Industrie– und im Dienstleistungssektor ist zu beachten.

Zwölf Millionen Kinder verrichten industrielle Tätigkeiten, besonders in der Diskussion ist der Einsatz in der Bekleidungsindustrie und 54 Millionen sind im Dienstleistungssektor beschäftigt, wobei davon rund sieben Prozent auf Hausarbeit entfallen.

Im Vergleich zur letzten Erhebung der ILO ist ein Anstieg von Kinderarbeit im Dienstleistungsbereich zu verzeichnen, sowohl insgesamt als auch für Hausarbeit, einer Art von Arbeit, die abseits der breiten Öffentlichkeit stattfindet, mehr oder minder keinen Kontrollen unterliegt und Kinder deshalb besonders anfällig für Ausbeutung und Missbrauch macht. Hier ist jeder Bürger gefordert eben mal die Behörden, als das Jugendamt zu informieren!.

Kinderarbeit verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention.

Gemäß Artikel 32 dürfen Kinder nicht zu Arbeiten herangezogen werden, die Gefahren mit sich bringen, die die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnten.

An der Durchsetzung dieser Kinderrechte mangelt es jedoch an vielen Orten dieser Welt.

Als Mensch, der für Frieden, Frauen- Kinder- und Menschenrechte wie eine Wand steht, könnte ich echt schon wütend werden, dass die AFD sich ganz klar gegen die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz ausspricht!

Man sollte ähnlich, wie beim Verlust des Führerscheines einen Idiotentest für bestimmte Politiker einführen, um im wahrsten Sinne des Wortes solche „Idioten“ aus dem Verkehr zu ziehen!

Mehr als 85 Millionen Kinder müssen Tag für Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen schuften, aber Ihren Namen schreiben oder ein Buch lesen können sie nicht.

Der Besuch einer Schule bleibt für viele Mädchen und Jungen ein bislang unerreichbarer Traum.

Ich wünsche diesen Kindern von Herzen gerne, dass dieser Traum ganz schnell Realität wird und dafür sind meine Daumen voll doll gedrückt

Werner

 

Tag des Grundgesetzes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 23. Mai ist:

Tag des Grundgesetzes 2019
Vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949, hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz beschlossen.
Ich finde der Tag des Grundgesetzes ist eine gute Gelegenheit, sich noch einmal wirklich bewusst zu machen, was die Basis unseres Zusammenlebens denn tatsächlich ist!
In meinen Augen und meinem Empfinden als Bürger ist eine Verfassung, die geprägt ist von gegenseitiger Achtung und Respekt, die die Grundzüge von Demokratie, Republik, Sozial- und Bundesstaat sowie die Prinzipien des Rechtsstaates festlegt, das wesentlichen Merkmal des Gesellschaftsvertrages.
In diesem Zusammenhang finde ich es auch äußerst interessant zu wissen ist, dass sich auch die europäische Verfassung in vielen Punkten an unserem deutschen Grundgesetz orientiert hat.

Dieses Grundgesetz hat Deutschland

nach den Wirren des ersten und der grausamen Diktatur im zweiten Weltkrieg zu einem

verlässlichen, friedliebenden und weltoffenen Land

 

gemacht und uns weltweit einiges an Achtung gebracht, was man an den internationalen Wirtschaftsbeziehungen, den Exporten in aller Herren Ländern und dem insgesamt hohen Wirtschaftsaufkommen zweifelsfrei messen kann.

Das Herzstück des Grundgesetzes auf welches jegliches friedliches Zusammenleben basiert, ist der Artikel 1 des Grundgesetzes:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Demokratie und eine nach allen Seiten offene Gesellschaft sind beileibe keine Selbstverständlichkeit.

Sie ist dann massiv gefährdet, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger nicht aktiv dafür einsetzen.

Dazu wäre die virtuelle Welt, als Einstieg, wie geschaffen,

jedoch ist es umso trauriger, das primitive Menschen (User) in sozialen Medien, explizit in angeblich „sozialen“ Netzwerken, die Anonymität der virtuellen Welt, die viele Betreiber leider immer noch zulassen, gezielt dazu nutzen, um andere Menschen, die sich mit korrektem Namen und unter ihrer Meldeadresse outen, nicht nur zu diskreditieren, sondern auch noch zu hetzen und anständige Bürger, die für Frieden und die Grundrechte einstehen, ständig und vor allem nachhaltig durch Verbreitung faustdicker Lügen wiederkehrend in Misskredit bringen.

Mein persönliches Fazit:

Das Grundgesetz hat ganz wesentlich dazu beigetragen aus einer mehr als grausamen Diktatur ein verlässliches, friedliebendes und weltoffenes Land zu machen.

Das sollte sich jeder Mensch in unserem Land klarmachen,

der hier lebt und der hier (weiter) leben will.

Es gilt jedoch aktiv Farbe zu bekennen für die Demokratie und eine offene Gesellschaft, die sich respektiert, achtet und wertschätzt.

Werner

 

Jeder kann etwas für den Frieden tun

Lieber Leserinnen, liebe Leser

 

Immer aufs Neue fassungslos, verständnislos, nein um ganz ehrlich zu sein, oftmals schon regelrecht wütend, lese und höre ich immer und immer wiederkehrend Berichte über Mord, Totschlag, Terror, Anschläge, Amokläufe, Bombenattentate, Sprengstoffgürtel, etc, etc, etc.!

Da mache ich mir doch, so wie Millionen Andere, meine Gedanken.

Einiges ist doch wohl mal ganz klar:

Jammern, Zetern oder sich in seinen eigenen 4 Wänden einzuigeln –

DAS Alles nützt überhaupt gar nichts, denn das Leben muss und wird weitergehen!

Und die Devise muss heißen:

nicht beirren lassen, sonst gewinnen diejenigen, die uns einschüchtern wollen! –

das geht ja nun mal überhaupt gar nie nicht, sondern wir müssen denken:

jetzt erst Recht!

und lassen uns weder in unser Leben einschränken, geschweige denn unsere Lebensqualität wegnehmen.

Aber gerade das, was in den sogenannten „sozialen“ Netzwerken so „abgeht„, ist für mich als Mensch schon nicht mehr nachvollziehbar:

es werden gelinde gesagt (Scheißhaus-) Parolen gedroschen, dass einem schlecht werden kann!:

Rassismus, Brauntöne, FDJ-Parolen, menschenverachtende Äußerungen von Deutschen gegen Deutsche, Reichsbürger

HALLO,

was soll denn das?

Liebe Mitmenschen, bitte wach werden!:

kein Politiker kann etwas für diese Taten, man kann keine einzelnen Menschen dafür verantwortlich machen, keine Frau Merkel und auch keinen Herrn Erdogan oder wer auch immer einem aktuell politisch ganz gewaltig „quer im Magen liegt!“

Überall, wo man genauer hinhört, wünschen sich die Menschen Frieden,

aber immer wieder gibt es Mitläufer, Menschen ohne eigene Meinung, die einigen nicht durchschaubaren Menschen mit recht sehr kuriosen Weltanschauungen folgen oder ominösen Menschen, die Hass schüren und absolut dummes Zeug verbreiten, warum nur?,

dabei kann jeder einzelne von uns zum Frieden beitragen!

Frieden (65%)

denn Frieden kann es in der Welt nur dann geben, wenn …

die unterschiedlichen Völker, Religionen, Kulturen miteinander in Frieden auskommen und damit das sein kann,

müssen die einzelnen Regionen, sprich die Städte & Gemeinden friedlich miteinander auskommen und dazu bedarf es,

dass man als Nachbarn friedlich miteinander umgeht und das wiederum funktioniert auch nur dann,

wenn in den eigenen vier Wänden Frieden herrscht und das bedeutet,

dass jeder einzelne Mensch mit sich selbst im Reinen sein muss, sprich im eigenen Herz muss Frieden herrschen!

Das mag utopisch klingen, aber nur wer mit sich selbst in Einklang ist,

kann friedlich sein & auch entsprechend Frieden nach außen tragen.

Grundlegend müssen wir zurück zu den alten Werten:

Achtung & Respekt!

Die Menschen müssen wieder enger zusammenrücken, getreu dem Motto:

Einer für alle und Alle für Einen.

Dazu gehört auch beobachten, was in unmittelbaren Umfeld vor sich geht, wo Tendenzen zu „komischem“ Verhalten einzelner Menschen auffällig sind, Gespräche suchen und ggf. eben auch Meldung an die Behörden machen.

Das hat absolut nichts mit Petzen, Ankreiden oder Schwarzmalerei zu tun,

sondern sollte unter dem Motto:

Vorbeugen ist besser als Bohren!

gesehen werde.

Friedenstaube

O.K., bevor ich mich jetzt hier um Kopf und Kragen schreibe, möchte ich fragen,

ob jemand einen Vorschlag hat, wie man nachhaltig für Frieden in der Welt erreichen kann?

Friedenstaube 1

Ich wünsche uns von Herzen gerne, dass einige Menschen endlich wach werden, wieder zusammenrücken, zu den alten Werten zurückkehren und wir dem Frieden Stück für Stück näher kommen.

Habt eine friedliche Woche, nein besser eine friedliche Zukunft

Werner

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Sonntag, dem 5. Mai 2019, ist:

Europäischer Protesttag

zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2019

Der Tag wurde 1992 von den Interessenvertretungen Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL) ins Leben gerufen.
Zahlreiche Behinderungen entstehen durch Arbeitsunfälle.

Den leidtragenden Menschen wieder berufliche Chancen zu eröffnen und so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, sollte eines der wesentlichen Ziele überhaupt sein!

Fast jeder 10. Deutsche hat eine Schwerbehinderung.

Alle zusammen bilden keine homogene Gruppe und doch machen sie in vielen Bereichen ähnliche Erfahrungen. Welche das sind, und wie sich die Bedingungen und Chancen von Menschen mit Behinderungen verbessern lassen, darum drehen sich wieder zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen am 3. Dezember und auch heute.

Viele Menschen mit einer Behinderung waren mal nicht-behindert.

Die meisten Behinderungen sind irgendwann im Leben der Betroffenen aufgetreten, z.B.: durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit. Alleine aus diesem Grund schon, geht das Thema alle Menschen etwas an, am meisten jedoch die, die schon betroffen sind.

Wie lebt es sich mit Behinderung derzeit in Deutschland?

Welche Wege oder Maßnahmen eignen sich, um die Bedingungen nachhaltig zu verbessern?

Was sind die aktuellen Fragen in der sogenannten Behindertenpolitik?

Am heutigen Tag beteiligen sich Selbsthilfegruppen und Sozialverbände, aber auch Medien oder städtische Institutionen an der Diskussion solcher Fragen. Das Leben mit einer Behinderung unterscheidet sich von dem ohne körperliche, geistige oder psychische Einschränkung nicht nur durch die Schädigung selbst. Häufig erschweren Vorbehalte oder Berührungsängste die Verwirklichung von Lebensträumen.

Die aktuellen systematischen Strukturen und auch die aktuelle Rechtslage erscheinen vielen Menschen verbesserungsbedürftig.

Die Art und Weise, wie die Gesellschaft Menschen mit Behinderungen wahrnimmt, hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Positiven hin verändert.

Schlagwörter, wie Inklusion und barrierefreies Leben bestimmen seit einigen Jahren politische und gesellschaftliche Diskussionen zum Thema Behinderung.

behinderung-symbole

Dies ist nicht zuletzt darauf zurück zu führen, dass Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die Weltgesundheitsorganisation sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung stark gemacht haben.

Um auf die Lebenssituation von behinderten Menschen aufmerksam zu machen und gleichzeitig deren Teilhaberechte und Gleichstellung zu fördern, hat die UN Generalversammlung den 3. Dezember im Jahr 1992 zum Welttag der Menschen mit Behinderungen erklärt.

ext. BildDas Internet hat vielen Menschen mit Behinderung schon erhebliche Verbesserungen ihrer Lebensqualität gebracht, aber es gibt auch noch viel zu tun, um die virtuelle Welt barrierefreier zu gestalten.

Dieses Jahr ist im Rahmen des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ lautstarker Protest angesagt.

Das diesjährige Motto lautet:

„Mission Inklusion – Die Zukunft beginnt mit dir“.

In Berlin startet um 14 Uhr eine Demo am Nollendorfplatz, die von dort aus via Wittenberg Platz zum Breitscheidplatz führt, wo dann auch die große Abschlusskundgebung von 15:30 – 17 Uhr stattfinden wird.

Der heutige Tag soll das Bewusstsein für die Herausforderung von Menschen mit Behinderung nachhaltig wach halten und die Integration in die Gesellschaft fördern.

Das wünsche ich den Betroffenen von Herzen gerne und drücke beide Daumen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von Herzen gerne einen wundervollen, sonnigen Sonntag mit vielen guten Momenten

Werner

 

Internationaler Frauentag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 8. März 2019, findet zum 108. Mal der

Internationale Frauentag

statt!

Die Welt hat eine wesentliche Änderung in den Gedanken unserer Gesellschaft über die Gleichstellung der Frauen und Emanzipation erlebt. Viele von der jüngeren Generation haben das Gefühl, dass „all die Kämpfe für Frauen gewonnen“ wurden, während viele Feministinnen aus den 1970er Jahren nur all zu gut um die Langlebigkeit und tief verwurzelt Komplexität des Patriarchats wissen.

Mit mehr Frauen in den Vorstandsetagen und mehr Gleichheit in der Gesetzgebung würde wahre Gleichheit gewonnen. Tatsache ist, dass Frauen immer noch nicht in gleicher Weise wie ihre männlichen Kollegen bezahlt werden und weiterhin sind Frauen immer noch nicht annähernd in gleicher Anzahl in der Wirtschaft oder in der Politik, zufinden, wie Männer.

Jedoch wurden insgesamt große Verbesserungen vorgenommen:

wir haben weibliche Astronauten und auch Ministerpräsidentinnen.

Der Weltfrauentag ist weltweit zu einem wichtigen Datum geworden, an dem auf die Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. Doch die Umsetzung ist leider in vielen Ländern noch immer nicht Realität geworden.

Der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen geht weiter!

Durch Veranstaltungen und Demonstrationen wird jedes Jahr rund um den 8. März der Focus explizit auf die Frauenrechte gelenkt, was meines Erachtens nach jedoch ein Dauerthema sein müsste.

Seit 1910 wird der Internationale Frauentag begangen,
um auf die Situation von Frauen weltweit aufmerksam
zu machen, das bislang Erreichte zu feiern und
auf die Themen hinzuweisen, zu denen die Gleichstellung
leider noch erkämpft werden muss, zum Beispiel:

für bessere Arbeitsbedingungen,
gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit
und die Gleichstellung der Frau!

ext. Bild

Das Motto lautet auch in diesem Jahr:

Press for Progress

Lasst uns gemeinsam weiterkämpfen –

für eine bessere Zukunft!„.


Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

Ein solcher Tag soll den Fokus auf spezielle Probleme und Themen lenken, die global von Bedeutung sind.

Deutschland – und das empfinde ich als sehr positiv und erwähnenswert – gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag von 1911 an gefeiert wurde.

Eine wichtige Rolle spielten dabei die Sozialdemokratinnen:
Clara Zetkin und Käte Duncker, die maßgeblich mitgewirkt hatten, den
Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen.

Persönlich finde ich dieses Zitat so passend:

ext. Bild

Frauen von heute
warten nicht auf das Wunderbare.
Sie inszenieren ihre Wunder selbst.“
Katherine Hepburn

ext. Bild

Ich drücke Euch von Herzen gerne voll doll die Daumen, lieben Damen, auf das man Euch zeitnah und nachhaltig in einem angemessenen Rahmen die Aufmerksamkeit zukommen lässt, welche Ihr schon immer mehr als verdient habt.

Meinen vollsten Respekt jedenfalls habt Ihr ohne Wenn und Aber.

Werner

P.S.:

Ich bin gespannt, wie viel Wirbel es bundesweit auslösen wird, dass ab diesem Jahr der Weltfrauentag in Berlin – als bundesweit einzigem Bundesland – gesetzlicher Feiertag ist.

Persönlich finde ich das völlig in Ordnung, denn im Gegensatz zu Bayern mit dreizehn (13) gesetzlichen Feiertagen, ist das jetzt für Berlin erst der Zehnte.

Internationaler Tag der Muttersprache 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 21. Februar, ist:

Internationaler Tag der Muttersprache 2019
Die Förderung der Muttersprachen und der Mehrsprachigkeit von Kindern und Erwachsenen ist ein zentrales Anliegen des Internationalen Tages der Muttersprache, welcher 1999 von der UNESCO beschlossen wurde.
Der Hintergrund dieses Tag geht auf Demonstrationen im Osten von Pakistan, dem heutigen Bangladesch, zurück, bei welchen 1952 die Bengalisch sprechende Bevölkerung gegen die Einführung von Urdu als alleiniger Amtssprache anging.
Der Tag soll unter dem Aspekt, das Sprache Kulturgut ist, daran erinnern, dass die ungefähr 6.000 Sprachen, die auf dieser Welt gesprochen werden, geschützt werden müssen. 
Viele dieser Sprachen sind Minderheitensprachen und werden nur von einem sehr kleinen Teil der Menschheit gesprochen und sind allein schon aus diesem Grund unweigerlich vom Verschwinden bedroht.
Zu wenige Menschen sprechen sie, es gibt meist keinen Unterricht in dieser Sprache, keine Zeitungen, geschweige denn Literatur in diesen Sprachen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Sprecher ein geringes soziales Ansehen haben und oft zu unterdrückten Minderheiten gehören.
Wenn weniger als zehntausend Menschen eine Sprache sprechen, betrachtet die UNESCO die Sprache als bedroht.
Durchschnittlich geraten zwei Sprachen pro Monat „in Vergessenheit“., was schon irgendwie traurig ist, denn jede Sprache spiegelt eine spezielle Kultur wider und stellt eine besondere Sicht der Welt dar.
 Viele Sprachen dienen auch als „Fenster“ in eine andere Kultur

Der „Tag der Muttersprache“ soll auch die Mehrsprachigkeit fördern. Eine zweite oder dritte Sprache zu erlernen, bedeutet demnach auch immer sich mit einer neuen Kultur zu befassen und eine andere Sicht der Welt kennen zu lernen, was nicht zwangsläufig schädlich sein muss, sondern sich zu einem wesentlichen Bestandteil von Friedensbemühungen entwickeln kann.
Aber auch andere Formen der Sprache erhalten am Tag der Muttersprache mehr Aufmerksamkeit. Dazu gehören die Zeichensprache für Gehörlose und die Brailleschrift für Blinde.
Diese Formen der Sprache sind ebenso wie die Sprachen von den ethnischen Gruppen nicht nur ein Kulturgut, sondern sie fördern in ganz erheblichem Maße den Zusammenhalt der Gesellschaft.
Viele Menschen sprechen oft schon als Kinder mehrere Sprachen – ich selbst hatte sechs Jahre Englischunterricht und 4 Jahre Französischunterricht als Wahlfach.
Durch Bekanntschaften, Freundschaft, Ehe oder Urlaub werden im Laufe eines Lebens oft weitere Sprachkenntnisse erworben.
Für die meisten Menschen ist und bleibt jedoch die Muttersprache die Sprache des Herzens!
Ich bin in Köln geboren und in diesem Jahr passt das Motto des Kölner Karnevals ganz wunderbar zum Tagesthema, denn es lautet: 
Für mich persönlich haben Sprachen einen sehr hohen Stellenwert.
Ich erachte es nicht nur als ein Zeichen der guten Sitten bei einem Urlaub im Ausland innerhalb kürzester Zeit die Worte: „Hallo, danke und bitte“ in der jeweiligen Landessprache sprechen zu können, sondern als eine besondere Form von Respekt und als Ausdruck friedlicher Absichten. 
 
In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne ein gewisses Sprachtalent zu haben oder zu entwickeln und einen friedlichen, angenehmen Tag mit vielen positiven Momenten.
Werner

Internationaler Tag der Migranten 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 18. Dezember, ist:

Internationaler Tag der Migranten 2018

Am 18. Dezember 1990 hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen verabschiedet.

Als die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2000 den 18. Dezember zum Internationalen Tag der Migranten erklärte, konnte noch niemand die beispiellose Zahl von Menschen vorausahnen, die im Jahr 2015 aus dem vom Krieg arg gebeutelten Syrien und anderen Konfliktgebieten sowohl im und um den Nahen Osten als auch aus Afrika in Europa ankommen würde.

Im Jahr 2015 lebten weltweit etwa 244 Millionen Menschen in Staaten, in denen sie nicht geboren wurden. Dabei sind die USA mit weitem Abstand das größte Einwanderungsland, denn 2015 lebte knapp ein Fünftel aller Migranten in den USA (19,1 Prozent).

Darauf folgten Deutschland und Russland, wo 2015 jeweils rund jeder zwanzigste Migrant lebte (4,9 bzw. 4,8 Prozent)

„Migranten haben mehr als nur Angst und Ungewissheit. Sie haben auch Hoffnung, Mut und die Entschlossenheit, sich ein besseres Leben aufzubauen. Mit der richtigen Unterstützung können sie einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt leisten.“

Das erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in seiner Botschaft zum Internationalen Tag der Migranten am 18. Dezember 2012.

Nie zuvor gab es so viele Migranten auf der Welt wie heute. Diese leiden sowohl zunehmend unter Ausbeutung, als auch unter Diskriminierung.

Obwohl Migranten in ihren Gastländern als Belastung angesehen werden, trägt ihre Arbeit in vielen Regionen wesentlich zum Erfolg dieser Gesellschaften bei, so die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der UN, Louise Arbor.

Zehntausende Freiwillige, die in ganz Europa große Anstrengungen unternehmen, um Flüchtlingen und Migranten ihre Sprache und Kultur näher zu bringen, können nunmehr auf praktische Unterstützung zurückgreifen.

Endlich steht Lehrmaterial zur Verfügung, das an die besonderen Bedürfnisse von Flüchtlingen angepasst ist; es wurde vom Europarat online veröffentlicht und kann kostenlos unter 

www.coe.int/lang-refugees 

heruntergeladen werden.

Das umfassende Paket mit Material zur praktischen Unterstützung und zur Bewusstseinsbildung ist seit dem 17. November in sieben Sprachen erhältlich:

Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Niederländisch und Türkisch.

Es eignet sich für Freiwillige ohne Lehrerfahrung. Flüchtlinge, die nach Europa kommen, sollen mithilfe des Lehrmaterials dabei unterstützt werden, alltägliche Situationen zu bewältigen, etwa Arztbesuche, das Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln und das Ausfüllen von Formularen.

Man kann weder alle Menschen über „einen Kamm scheren“, noch alle in die „gleiche Schublade stecken“!

Überall auf der Welt gibt es gute und eben andere Menschen.

Ich wünsche von Herzen gerne niemandem auf dieser Welt wegen Krieg oder aus politischen Gründen in die Ungewissheit fliehen zu müssen und wenn, dann das große Glück zu haben auf hilfsbereite, verständnisvolle Menschen zu treffen, die die Menschenrechte achten.

Werner 

Tag der UNICEF 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 11. Dezember ist:

Tag der UNICEF 2018

Am 11. Dezember 1946 wurde das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) gegründet.  Demzufolge ist heute ist der 72. Jahrestag.

Heute arbeitet das Kinderhilfswerk vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in ca. 160 Staaten Kinder und Mütter in den Bereichen:
Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung und Bildung
und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen. 

Aus Anlass des EU-Afrika-Gipfels in Abidjan an der Elfenbeinküste rief die UNICEF Deutschland zu verstärkten Investitionen in Gesundheit und Bildung für Afrikas Kinder auf, denn nach den neuesten Berechnungen von UNICEF werden auf dem afrikanischen Kontinent im kommenden Jahrzehnt zusätzlich bis zu zehn Millionen Lehrer und Gesundheitshelfer benötigt.

Von heute bis zum Jahr 2030 wird die junge Generation in Afrika um 170 Millionen Mädchen und Jungen zunehmen – so der kürzlich veröffentlichte UNICEF Report „Generation 2030 Afrika“.

UNICEF
arbeitet weltweit für die Stärkung von Kinderrechten, unterstützt in Not geratene Kinder und setzt sich gegen deren Missbrauch ein.

Der Gründungstag erinnert daran, dass immer noch jedes Jahr Millionen Kinder
vor ihrem fünften Geburtstag sterben und zwar:

an Unterernährung,
an Krankheit,
an menschenunwürdigen Bedingungen.

ext. Bild

Weltweit werden etwa 250.000 Kinder als Soldaten missbraucht.

Mehr als 150 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren werden als „Kinderarbeiter“ ausgebeutet.

Der Kampf für die Rechte von Kindern sollte eine zentrale Aufgabe der deutschen und ebenso der internationalen Entwicklungspolitik sein!

ext. Bild

Das Bundesentwicklungsministerium fördert gezielt die Entwicklung von Kindern, etwa durch die Stärkung des Bildungssektors in Deutschlands Partnerländern, denn Bildung und Ausbildung sind Grundlage jeder nachhaltigen Entwicklung.

Dieser Baustein ist eine entscheidende Voraussetzung, um weltweit die Lebensbedingungen von Kindern zu verbessern, ihnen Zukunftsperspektiven zu geben und ihre Potentiale für die Überwindung von Armut und für soziale Entwicklung zu nutzen.

Geert Cappelaere, der UNICEF-Regionaldirektor für den Mittleren Osten und Nordafrika, ist letzte Woche aus dem Jemen zurückgekehrt und wird heute in Berlin während einer Pressekonferenz seine Eindrücke von der Situation der Kinder und Familien sowie von den Hilfsprojekten schildern.

Detaillierte Informationen über UNICEF
findet Ihr hier:

https://www.unicef.de/informieren 

Es ist aus meiner Sicht zwingend notwendig, dass Investitionen in Gesundheit, Schutz und Bildung von Kindern in Afrika angesichts der demographischen Entwicklung absolute Priorität bekommen müssen. Und gleichzeitig müssen Kinder und Frauen besser vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung geschützt werden, zum Beispiel vor früher Verheiratung.

Mädchen und Frauen müssen in allen gesellschaftlichen Bereichen gestärkt werden und Zugang zu Familien- und Gesundheitsberatung erhalten.

Werner

Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 2. Dezember, ist:

Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei 2018

Dieser Internationale Tag, der von den Vereinten Nationen eingeführt wurde, erinnert daran, dass Sklaverei kein Problem der Vergangenheit ist.

Über 40 Millionen Menschen werden aktuell in Sklaverei festgehalten, schätzt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO).

Jedes vierte Opfer ist minderjährig.

Eine Studie der Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM) ergibt, dass allein in Ghana Zehntausende Kinder als Sklaven in der Fischerei arbeiten, die jüngsten Fischer sind vier Jahre alt.

Als Sklaven bezeichnet man eine Art „Herrschaftsverhältnis“, bei welchem unfreie Menschen ohne eigene Rechte.

Sklavenhandel bedeutet, dass Menschen wie Gegenstände angesehen werden und als solche ge- und verkauft werden. 

Der Sklave „gehört“ einem anderen Menschen wie eine Ware. Für weltweit jeden Mensch sollte es selbstverständlich sein, dass jeder Mensch seine eigene Würde hat, die unantastbar ist und Rechte, ganz speziell Menschenrechte besitzt, die ihm kein anderer Mensch nehmen kann, was aber leider nicht immer so war. 

Sklaverei gab es bereits im Altertum bei den Griechen und Römern und seit dem 16. Jahrhundert wurde Sklavenhandel in ganz großem Stil betrieben.

Im sogenannten Dreieckshandel fuhren Schiffe mit Waren an die Küste Westafrikas, um sie dort gegen Menschen einzutauschen. Millionen von Männer, Frauen und Kinder wurden in Afrika gekauft oder entführt und vor allem an amerikanische Plantagenbesitzer verkauft, Familien wurden willkürlich auseinandergerissen. Von Amerika aus fuhren dann die Schiffe zurück nach Europa, beladen mit Produkten wie Zucker, Kaffee oder Baumwolle, die durch Sklavenarbeit geerntet oder hergestellt worden waren. 

Die verschleppten Menschen galten nun als Eigentum der europäischen Sklavenhändler. Während der wochenlangen Überfahrt nach Nord- und Südamerika wurden sie meist unter Deck in Ketten gelegt und viele starben an Krankheiten oder nahmen sich das Leben.

Nach Schätzungen der UNESCO wurden allein in diesem sogenannten Transatlantischen Sklavenhandel vermutlich rund 17 Millionen Menschen aus Afrika versklavt. Andere Zahlen gehen von 12 Millionen Menschen aus. Die meisten wurden nach Brasilien gebracht. Die Sklaven mussten auf den Baumwollfeldern oft unter schrecklichen Bedingungen und ohne Bezahlung schuften, wie in dem mehrteiligen Film Fackeln im Sturm, der den Krieg zwischen den Nord- und Südstaaten wegen der Sklaverei u.a. zum Inhalt hat, eindrucksvoll verfilmt. Wenn der Sklavenhalter mit seinen Sklaven nicht zufrieden war, konnte er sie „ganz einfach“ weiterverkaufen oder auch umbringen. 

Erst im 19. Jahrhundert wurde die Sklaverei in den USA und auch in den meisten anderen Ländern abgeschafft. Die Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UNO) hat im Jahr 1948 die Sklaverei ausdrücklich verboten.

Und trotzdem, auch daran soll der heutige Tag erinnern und uns das noch einmal vor Augen führen, gibt es auch heute immer noch Menschen, die ähnlich wie früher die Sklaven unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten müssen. 

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte geht davon aus, dass moderne Formen der Sklaverei zwar nicht mehr zwingend darauf basieren, dass Menschen als Eigentum anderer gelten, jedoch die faktischen Lebensumstände der davon betroffenen Menschen unterscheiden sich jedoch kaum von denen alter, klassischer Formen der Sklaverei.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Genf schätzt, dass weltweit (Stand 2012) knapp 21 Millionen Menschen Zwangsarbeit verrichten, wobei die häufigste Ursache, die Menschen in ein solches Arbeitsverhältnis geraten lässt, Armut ist. Besonders gefährdet sind Migrantinnen und Migranten ohne gültige Papiere sowie Analphabeten und Analphabetinnen. Die ILO rät jedoch zur Vorsicht, mit dem Begriff moderne Sklaverei leichtfertig umzugehen, da er auf viele Umstände  rein rechtlich leider nicht zutrifft.

Wie man auch immer diesen absolut unhaltbaren Zustand bezeichnen möchte – für mich persönlich klingt es nach „moderner Sklaverei“ –

so wünsche ich mir von Herzen gerne, dass dem recht bald und nachhaltig ein Ende gesetzt wird.

Werner

Welthungertag 2018 – mir schaudert!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Dienstag, dem 16. Oktober, ist:

Welthungertag 2018

W e l t h u n g e r t a g !!!

wenn ich mir dieses Wort schon nur höre oder lese, schaudert mir 

Hunger in einer Welt, die produziert, produziert und die man beinahe schon als eine Wegwerfgesellschaft bezeichnen möchte, denn was alleine in unserem Land in den Müll- und Biotonnen landet, spottet jeglicher Beschreibung!

Die meisten Menschen in unserem Land – abgesehen von der Kriegsgeneration – wissen gar nicht, was Hunger ist und wie fürchterlich sich so etwas anfühlen muss!

Es gibt weltweit viele, viele Menschen, denen es nicht einmal annähernd so gut geht, wie uns. Das ist den meisten auch bewusst, deshalb spare ich es mir durch entsprechendes Bildmaterial und Phrasendrescherei hier auf die Tränendrüsen zu drücken, aber wenn ich das ständige Gejammer, gerade im Internet, lese, wie schlecht es doch einigen geht, könnte ich gelinde geschrieben stehend freihändig  „an die Decke gehen!“

Ich, persönlich, kenne niemanden in Deutschland, der nicht eine Scheibe Brot auf dem Teller hat und auch das überlappende Stück Wurst oder Käse dazu, aber ich kenne mehr als genug Menschen, die zu faul sind, sich eine Mahlzeit selbst zuzubereiten und x Mal pro Woche Essen gehen!

800 Millionen Menschen leiden weltweit und in diesem Moment an Hunger!

800 Millionen Menschen sind wegen andauernder Unterernährung krank – hauptsächlich Kinder. Heute werden 24.000 Menschen sterben, weil sie nichts oder zu wenig zum Essen haben. 

Und wenn ich die überquellenden Bio-Tonnen bei Supermärkten sehe, dann werde ich immer nachdenklicher!

Vor geraumer Zeit habe ich eine Fernsehsendung geschaut, in welcher es um Essensverschwendung ging und bei einer vorsichtigen Hochrechnung mehrere tausend Euro herauskamen!

Ich weiß schon, dass jetzt wieder etliche Menschen sagen werden: 

„Da kann ich als einzelner Mensch nichts dran ändern!“ 

Da gehe ich aber nur bedingt konform. Ich, als Single, koche auch manchmal zu viel, entweder weil die Augen größer sind als der Bauch oder weil es kaum geeignete Single-Portionen, egal aus welchem Bereich der Lebensmittel zu kaufen gibt, aber ich habe einen Kühlschrank, einen Gefrierschrank und bin mir ggf. auch nicht zu schade mehrere Tage hintereinander das Gleiche zu essen, aber wegwerfen tue ich ganz sicher nichts!

Einzelne Menschen haben kaum die Möglichkeit, Hilfe für andere Menschen zu organisieren, bleibt nur noch die Möglichkeit eine Spende zu leisten. Da das wiederum mit Lebensmittel ziemlich sicher nicht funktionieren würde, bleibt nur eine Geldspende an eine seriöse Hilfsorganisation.

An dieser Stelle möchte ich empfehlen, einmal die Webseite der Welthungerhilfe zu besuchen. Dort ist sehr eindrucksvoll zu sehen, wie man selbst mit kleinen Beträgen … Weltenbewegen kann! 

HIER der Link zur Webseite

Neben Krieg, Terror und Krankheiten hat meiner Meinung nach die Welt kein Ernährungsproblem, sondern ein Verteilungsproblem

Ich wünsche allen Menschen auf dieser Welt von Herzen gerne nicht mehr hungern zu müssen und drücke den aktuell noch Betroffenen voll doll die Daumen, dass sich die Welt auf die Schöpfung zurück besinnt

Werner