Kategorie: Unruhestifter

Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 6. November ist:

Internationaler Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt

in Kriegen und bewaffneten Konflikten 2019

Krieg und Zerstörung der Umwelt hängen schon immer eng zusammen, denn das eine ist die Folge des anderen!

Schon in der Antike versuchte man dem Feind durch die Vergiftung lokaler Trinkwasservorkommen die Lebensgrundlage zu entziehen.

 

Seit dem 20. Jahrhundert hat die Umweltzerstörung durch bewaffnete Konflikte und das in leider immer kürzeren Abständen schon beinahe wahnsinnige, wie auch für uns mehr als unvorstellbar riesige Dimensionen erreicht!

Alleine der rücksichtslose Einsatz chemischer Waffen fügte im Ersten Weltkrieg sowohl den Menschen, wie auch der Natur nachhaltige Schäden zu.

Ob es die Uran-Munition im Irak war, das berüchtigte Agent Orange in Vietnam oder die Taktik der „verbrannten Erde“ in zahllosen Kriegen, nicht nur in Russland!

Immer wieder sind massive, oft nicht wiederherstellbare Umweltschäden die bewusst in Kauf genommenen Folgen von Kriegen und bewaffneten Konflikten

In dem Bewusstsein, dass man endlich entschieden dagegen vorgehen muss, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) aus diesen Gründen im Jahr 2001 erstmals zu diesem Tag aufgerufen. Man will dadurch an die tiefgreifenden ökologischen Probleme erinnern, die bewaffnete Konflikte in den betroffenen Gebieten verursachen.

Weltweit leiden und sterben unzählige Menschen in Kriegen und bewaffneten Konflikten.

Die Zerstörung der Umwelt als Grundlage für jegliches menschliches Leben ist oft ein Mittel der Kriegsführung.

Und auch wenn ein Konflikt dann mal beigelegt ist, bleibt die Lage für die Menschen vor Ort äußerst schwierig. Entscheidend für einen hoffentlich nachhaltigen Frieden ist der Übergang von Nothilfe zum Wiederaufbau. Dabei spielt gerade der Umweltschutz eine große Rolle.

Der Zusammenhang von Umweltschutz und Konflikten zeigt sich auch in vielen anderen Bereichen. Wenn zum Beispiel Ressourcenabbau höher steht als Umweltschutz und Menschenrechte, werden Konflikte angeheizt. Eventuell werden die Dinge sogar hochgekocht.

Die einheimischen Bevölkerung aus ihrer Heimat zugunsten des Abbaus von Rohstoffen zu vertreiben und die Zerstörung der Lebensgrundlagen für kleinbäuerliche Landwirtschaft und Fischerei sind nur einige Beispiele hierfür.

Wenn Menschen keine Perspektiven mehr erkennen können und dann auch Not, Hunger und Armut dazu kommen, entsteht zusätzlicher Nährboden für gewaltsame Konflikte.

Der Schutz der Umwelt trägt dazu bei, Frieden zu sichern und Konflikten vorzubeugen. Naturschutz kann ebenso die wirtschaftliche Situation für die sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländer verbessern und damit neue Perspektiven schaffen.

Die Landwirtschaft nachhaltig zu fördern, reduziert die Armut, verbessert die Ernährungssituation, bietet den Menschen eine langfristige, verlässliche Perspektive und ist somit ein wesentlicher Faktor, um den Frieden auf Dauer zu gewährleisten.

Ich wünsche mir von Herzen gerne von den „Großen“ dieser Welt, dass sie sowohl in Friedenszeiten und erst Recht in Kriegszeiten nachhaltig zu denken und zu handeln!

Die lebensnotwendigen natürlichen Ressourcen gilt es zu schützen.

Anstatt wegen Rohstoffen Kriege zu führen, sollten die Rohstoffe genutzt werden, um Frieden zu schaffen und zu wahren!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine friedliche Zukunft

Werner

Tag der Deutschen Einheit 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 3. Oktober, ist:

Tag der Deutschen Einheit 2019

Nun ist seit mittlerweile 29 Jahren der 3. Oktober ein gesetzlicher Feiertag.
Als deutscher Nationalfeiertag, übrigens der einzige Feiertag nach Bundesrecht, erinnert dieses Datum seit dem Jahr 1990 an das „Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zur Bundesrepublik Deutschland“.

Um das Datum zu verstehen, braucht es einen Blick in die deutsche Geschichte:

Am 3. Oktober 1990 um null Uhr ist es geschehen.

Vier Tage vor ihrem 41. Gründungstag, hörte die DDR als souveräner Staat auf zu existieren und trat der Bundesrepublik Deutschland bei.

In Berlin feierten Hunderttausende die

Wiedervereinigung.

Vor dem Reichstagsgebäude wurde eine 60 Quadratmeter große Flagge in

Schwarz, Rot und Gold

gehisst,

den Farben des Hambacher Festes 1832, der Wiege der deutschen Demokratie“.

„In freier Selbstbestimmung wollen wir

die Einheit Deutschlands vollenden“,

gelobte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker.

Damit ging der Kalte Krieg zu Ende und der
3. Oktober wurde zum Nationalfeiertag.
Er löste damit den 17. Juni ab, der in den alten Bundesländern bis dahin zum Gedenken an den blutig niedergeschlagenen Arbeiteraufstand in der DDR am 17. Juni 1953 als Tag der deutschen Einheit begangen wurde.

Genau genommen war es ein Zufall, dass der 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheit in Nationalfeiertag wurde, denn im Vorfeld deutete lange Zeit rein gar nichts darauf hin, dass die DDR so früh der Bundesrepublik beitreten würde.

Der 2. Dezember galt als frühestmöglicher Termin. An diesem Tag sollten im Westen Bundestagswahlen stattfinden. Es bot sich an, daraus erste gesamtdeutsche Wahlen zu machen. Doch es kam ganz anders.

Parallelität der Dinge, denn in letztem Jahr gingen ja die Bundestagswahlen dem 3. Oktober voran und ich hatte mit großem Interesse verfolgt, welches Gedankengut neunundzwanzig (29!) Jahre nach der Wiedervereinigung noch hüben und drüben in den Köpfen der Menschen herumschwirrt.

Besonders erstaunt bin ich in diesem Jahr über den „Unterschied“ der Bewertung des heutigen Tages in den Medien:

während im Fernsehen der Fokus auf dem Thema: Freiheit haben und sie genießen, liegt, sieht man Internet überall nur Werbung für 2-3 rauschende Festtage.

 

Ich finde es recht interessant, jede sich bietende Chance zum ausgiebigen Feiern zu nutzen, während immer noch riesige Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland klaffen.

Überall zeigen sich die erschreckenden Quittungen, um nur ein paar zu nennen:

PEGIDA in Dresden, Krawalle in Leipzig und brandaktuell Revolution Chemnitz, Rechte Szene Dortmund

Das Motto 2019 lautet:

MUT VERBINDET

Als ob Berlin nicht bereits schon so reichlich genug Feste und Feiern im Jahr hat,

feiert es auch 2019 drei Tage lang rund um das Brandenburger Tor herum ein Bürgerfest na dann: viel Spaß!

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen schönen, friedlichen und

erholsamen Tag mit vielen schönen Momenten

Werner

Meine Gedanken vor Beginn der Adventszeit 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

nun geht es mit Riesenschritten auf die Adventszeit zu und ich möchte vorher noch ein paar Gedanken loswerden:

ich habe, wie sicherlich jeder Mensch in diesem Jahr, wie auch in den vorangegangenen Jahren gelebt, geliebt, gelacht, geweint, viel Neues gesehen und erlebt, dabei etliches akzeptiert, einiges teils schweren Herzens toleriert, einiges verziehen und einiges versucht zu verdrängen oder sogar zu vergessen und dabei

auch ganz sicher viele, viele Fehler gemacht,

aber ich bin ICH geblieben! 

Auch in diesem Jahr habe ich in der virtuellen Welt wieder ganz viele tolle Menschen kennen lernen dürfen, die nicht nur Weggefährten, sondern zum Teil auch schon Freunde geworden sind, die ich nicht mehr missen möchte und die sich auch schon einen Platz in meinem Herzen erobert haben.

Mein ganz besonderer Dank geht an die User, die ich zurückgewinnen durfte, nachdem in der Vergangenheit entstandene, teilweise „dumme“ Missverständnisse geklärt werden konnten und nahtlos an alte Zeiten angeknüpft wurde. 

Meinen vollsten Respekt haben die User in den diversen Netzwerken, die sich meinen Friedens-Initiativen angeschlossen und damit gezeigt haben, dass man auch virtuell durchaus recht einfach für Werte zusammenstehen kann!

 Euch gebührt mein ganz besonderer Dank, den ich Euch hier und heute auch von Herzen gerne ausspreche!

Aber leider habe ich auch die Kehrseite der Medaille 2018 in einem niemals für möglich gehaltenen Ausmaß kennengelernt, sodass ich zeitweise sogar Angst um meine Kinder und Enkelkinder hatte.

Anfeindungen gab es in einem überschaubaren Umfang all die Jahre seit ich 2014 meine erste Werte-Gruppe (Respekt, etc.) gegründet hatte und bereits nach kurzer Zeit angefangen habe resolut die Spreu vom Weizen zu trennen.

Resultierend aus menschenunwürdigen Verhaltensmustern bestimmter User habe ich auch eine Initiative gegen Cyber-Mobbing ins Leben gerufen und was sich diese Individuen in diesem Jahr erlaubt haben, sprengt zum wiederholten Mal alles bis dato da gewesene.

Mit Rücksicht darauf, dass heute die neue Woche startet, verschone ich Euch mit weiteren Details.

Aufgrund nahezu unbeschreiblicher negativer Erfahrungen und auch in dem Wissen, das viele User schlimme Schicksale erleben mussten, habe ich in den Netzwerken eine neue Initiative und auch eine eigene Webseite dazu unter dem Motto:

Ausgenutzt, Abgezockt & Abgeschossen – 

Was nun?

ins Leben gerufen und bin gespannt, wie sich diese entwickelt, denn es geht nicht darum User schlecht zu machen – wer in diesen Gruppen Nicknamen nennt, wird sofort ausgeschlossen! – sondern sich vor größerem Unheil schützen zu lernen und Trost bzw. Zuspruch unter „gebrannten Kindern“ zu bekommen.

Bereits im letzten Jahr hatte ich vor Beginn der Adventszeit um Ruhe und Frieden in der besinnlichen Zeit gebeten, jedoch es ging bei den Cyber-Mobbern in ein Ohr rein und postwendend im anderen wieder raus, wahrscheinlich mangels Masse dazwischen.

Absolut traurig so etwas.

Allen Usern, die den Anstand und die guten Sitten im Netz wahren, wünsche ich von Herzen gerne viel Spaß bei Backen, Dekorieren, Schmücken und all den anderen Vorbereitungen.

Bleibt so, wie Ihr seid!

Werner

Internationaler Tag der Toleranz 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am  Freitag, dem 16. November, ist:

Internationaler Tag der Toleranz 2018

Am 16. November 1995 unterzeichneten 185 Mitgliedstaaten der UNESCO die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz.

Doch was bedeutet Toleranz  in unserer heutigen Gesellschaft eigentlich überhaupt noch?

Nahezu jeder Mensch behauptet gerne von sich selbst tolerant zu sein, in Wirklichkeit bedeutet das meist aber, dass man von diesem Mensch nahezu alles tolerieren muss (auch/ganz besonders Dinge aus den diversen Schubladen!), aber wehe man macht solche Menschen darauf aufmerksam oder löst sich gar von ihnen, dann gibt es wahre Shitstorms, dass man nicht tolerant sei. 

Doch, wie sieht es mit der Toleranz aus, wenn der Jugendliche von nebenan plötzlich einen Freund statt einer Freundin hat oder die alte Kaserne im Ort zu einem Asylbewerberheim umgebaut werden soll?

Oh je, dann sieht die Sache mit der Toleranz schon ganz anders aus.

DaIntoleranz meist aus Unwissenheit oder der Angst vor dem Fremden geboren wird, hat die UN Generalversammlung im Jahr 1995 beschlossen, den 16. November zum Welttag der Toleranz zu erklären.

Laut der UNESCO – und da schließe ich mich gerne schon alleine aus gesundem Menschenverstand an – ist die Toleranz eine Notwendigkeit für den Frieden und für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung aller Völker dieser Welt.

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So soll dieser Tag Problembewusstsein in der Öffentlichkeit wecken und auch die Gefahren der Intoleranz deutlich machen.

Dieser Tag wurde geschaffen, um Intoleranz und Gewalt entgegenzuwirken.

Blickt man nun auf die oben genannte Frage zurück, was Toleranz heutzutage bedeutet, so muss man feststellen, dass dieser Begriff weitaus umfangreicher zu verstehen ist, als er im Lexikon erklärt und definiert ist.

ext. Bild

Er bedeutet nicht nur „etwas dulden, gelten, zulassen“,sondern steht ebenso für Rücksichtnahme, Großzügigkeit und Aufgeschlossenheit.

Toleranz

ist ein Begriff, der viel bedeuten kann und der den Menschen, welche diesen Tag heute begehen, versucht nahezubringen, die Welt und die Menschen
mit anderen Augen zu sehen.

Heute sollte ganz einfach jeder von uns sein eigenes Verhalten hinterfragen und vielleicht einen Schritt auf Menschen zugehen, mit denen man sonst eher nichts zu tun hat.

Warum nicht mal die neuen Nachbarn aus Syrien zum Essen einladen und sich anhören, was sie zu erzählen haben. Vielleicht ist man am Ende ja sogar überrascht, wie viel man doch eigentlich gemeinsam hat.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne den richtigen Blickwinkel für echte Toleranz und einen angenehmen Start in das Wochenende

Werner

Tag der Deutschen Einheit 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

am heutigem Mittwoch, dem 3. Oktober, ist:

Tag der Deutschen Einheit 2018

Nunmehr seit mittlerweile 28 Jahren ist der 3. Oktober ein gesetzlicher Feiertag. Als deutscher Nationalfeiertag, übrigens der einzige Feiertag nach Bundesrecht, erinnert dieses Datum seit dem Jahr 1990 an das „Wirksamwerden des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) zur Bundesrepublik Deutschland“.

Um das Datum zu verstehen, braucht es einen Blick in die deutsche Geschichte:

Am 3. Oktober 1990 um null Uhr ist es geschehen. Vier Tage vor ihrem 41. Gründungstag, hörte die DDR als souveräner Staat auf zu existieren und trat der Bundesrepublik Deutschland bei.

In Berlin feierten Hunderttausende dieWiedervereinigung. Vor dem Reichstagsgebäude wurde eine 60 Quadratmeter große Flagge in Schwarz, Rotund Goldgehisst.

„In freier Selbstbestimmung wollen wir die Einheit Deutschlands vollenden“,

gelobte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker.

Damit ging der Kalte Krieg zu Ende und der 3. Oktober wurde zum Nationalfeiertag. Er löste damit den 17. Juni ab, der in den alten Bundesländern bis dahin zum Gedenken an den blutig niedergeschlagenen Arbeiteraufstand in der DDR am 17. Juni 1953 als Tag der deutschen Einheit begangen wurde.

Genau genommen war es ein Zufall, dass der 3. Oktober als Tag der Deutschen Einheitein Nationalfeiertag wurde, denn im Vorfeld deutete lange Zeit rein gar nichts nichts darauf hin, dass die DDR so früh der Bundesrepublik beitreten würde.

Der 2. Dezember galt als frühestmöglicher Termin. An diesem Tag sollten im Westen Bundestagswahlen stattfinden. Es bot sich an, daraus erste gesamtdeutsche Wahlen zu machen. Doch es kam ganz anders.

Parallelität der Dinge, denn in letztem Jahr gingen ja die Bundestagswahlen dem 3. Oktober voran und ich hatte mit großem Interesse verfolgt, welches Gedankengut achtundzwanzig (28!) Jahre nach der Wiedervereinigung noch hüben und drüben in den Köpfen der Menschen herumschwirrt.

Besonders fasziniert, nein, um ehrlich zu sein erschrocken, hat mich die „Naivität“ in Form der Rechtfertigung für das Wählerverhalten etlicher Bürger in den neuen Bundesländern, die ja bekanntermaßen vierzig Jahre nur eine Partei zur Wahl hatten und nun stelle man sich vor, dass in vielen ländlichen Gebieten nur eine Partei Werbung gemacht und dann haben diese Bürger natürlich nun auch DIESE eine Partei gewählt und sind sich offenbar überhaupt nicht über die Konsequenzen, welche daraus erwachsen können, bewusst gewesen.

Nun ein Jahr später haben wir die erschreckenden Quittungen, um nur ein paar zu nennen:

PEGIDA in Dresden, Krawalle in Leipzig und brandaktuell Revolution Chemnitz

Hätte es vielleicht etwas gebracht einen Teil des Solidaritätszuschlagesfür Wahl-Werbeplakate zu verwenden? 

Das Motto 2018 lautet:

NUR MIT EUCH

Berlin feiert drei Tage langna dann: viel Spaß!

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen schönen, friedlichen und erholsamen Tag mit vielen schönen Momenten

Werner

Internationaler Tag des Friedens 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Freitag, dem 21. September ist: 

Internationaler Tag des Friedens 2018

Ein Tag, der nicht nur für das stille Gedenken an Frieden gedacht ist, sondern ein Tag, an dem kriegführende Nationen aufgerufen sind, Waffenruhe zu halten.

Gerade in diesen Tagen nach den für mich unglaublichen Ereignissen in Chemnitz, wo es schon überall in der Welt kriselt, stehen nun auch noch die Zeichen in unserem Land immer und immer mehr auf Sturm und Unruhe.

Da kann man sich wirklich schon mal fragen:

WO soll das noch hinführen?

Und haben die Menschen überhaupt etwas aus der deutschen Geschichte gelernt?

Der heutige Tag hat seinen Ursprung darin, dass die Jahresversammlungen der UN-Generalversammlung traditionell immer am dritten Dienstag im September beginnen. 

Am 21. September 1981 verkündete die Generalversammlung, dass dieser Tag ganz offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) soll.

Das jährlich wiederkehrende Ziel ist die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen nicht nur zu beobachten, sondern auch nachhaltig zu stärken. 

Gemäß der UN-Resolution 36/67 soll heute ein Tag des Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit sein.

Nach einer weiteren Resolution findet der Weltfriedenstag seit 2002 jährlich am gleichen Tag, dem 21. September statt. Traurig ist in meinen Augen allerdings, dass dieser Tag bis heute nur bei wenigen Beachtung findet! 

2018 gibt es ein Fülle von bedeutenden historische Anlässen dem Frieden zu gedenken:

das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren, sowie den Ausbruch und das Ende des 30-jährigen Krieges von 1618-1648. 

Ein sehr prägendes Kulturelement im gesamten europäischen Raum sind Glocken. In Kirchen, Rathäusern, auf Friedhöfen und an vielen Gedenkorten sind sie ein hör- und sichtbares Zeichen des europäischen Wertefundaments.

Persönlich finde ich es eine sehr schön Geste, dass die Veranstalten des Kulturerbejahres auf die Idee gekommen sind, alle Glockeneigentümer Europas unter dem Motto

„FRIEDE SEI IHR ERST GELÄUTE“

am heutigen Tag von 18:00-18:15 Uhr Mitteleuropäischer Zeit zu einem Europaweiten Glockenläuten eingeladen haben und viele diesem Aufruf folgen werden. Es wird das erste Mal sein, dass Europa gemeinsam in einer Aktion für den Frieden einsteht und ich hege die Hoffnung, dass es nicht nur eine „Aktion“ bleibt, sondern ein starkes, nachhaltiges Signal in einer Zeit von Unruhen an nahezu allen Ecken und Kanten … leider auch in unserem Land!

Über mich wird so viel gelacht und hergezogen, da will ich fix noch einen Satz los werden, um das ganze zu beflügeln:

Seit mehreren Jahren schließe ich explizit die Bundesrepublik Deutschland in mein Abendgebet mit ein, denn wir steuern ganz gezielt auf etwas zu, was bereits zwei Mal gab.

Denkt bitte einfach mal darüber nach … danke.

Ich wünsche uns allen wirklich von Herzen gerne einen guten Start in ein schönes, friedliches Spätsommer-Wochenende

Werner Heus

Gedanken zum 11. September 2001

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bei dem Gedanken an 11. September 2001 kommen mir automatisch wieder die erschreckenden Bilder vor meinem geistigen Auge und mir laufen kalten Schauer über den Rücken!

Am 11. September 2001 erschütterten die Terroranschläge von New York und Washington die USA und die ganze Welt. Auch heute, 17 Jahre später wird die Metropole wieder der 2996 Menschen gedenken, die bei dieser unfassbaren Terrorattacke ums Leben kamen. 

Bei dem schwersten Anschlag in der Geschichte des Terrorismus mit vier gekaperten Passagierflugzeugen waren in den USA 2996 Menschen getötet worden. Islamisten hatten zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York, eins in das Pentagon in Washington gesteuert und eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab.

In New York starben mehr als 2700 Menschen, rund 1100 Todesopfer und damit etwa 40 Prozent der am World Trade Center Getöteten wurden bis heute nicht identifiziert. Die Behörden vor Ort bekräftigten das Versprechen der Gerichtsmedizin von 2001 an die Hinterbliebenen, dass sämtliche Opfer identifiziert würden. Der Prozess läuft sehr, sehr schleppend.

Ich habe heute noch keine Worte dafür und was das Schlimmste überhaupt ist, seit diesem Zeitpunkt haben weltweit die Terroranschläge zugenommen, als ob bestimmte Menschen nichts, aber auch gar nichts daraus gelernt hätten. Für mich sieht es so aus, als ob terroristische Vereinigungen auf der „Jagd“ sind, um einen neuen „Rekord“ was die Anzahl getöteter Menschen betrifft, aufzustellen.

Gespannt bin ich, was Donald Trump am heutigen Tag machen bzw. von sich geben wird. Im letzten Jahr gab es ja eine Schweigeminute im Weißen Haus und die Aussage von US-Außenminister Rex Tillerson: 

Auch wenn unser Land an diesem Tag verwundet worden ist, erinnern wir die Welt heute daran, dass der Terrorismus nie die Vereinigten Staaten besiegen wird“

Mich beeindrucken derlei Sätze nicht, denn aktuell sehen wir doch in unserem Land, welche Aussagekraft ein Satz, wie: „Wir schaffen das!“ tatsächlich hat und welche Konsequenzen für Millionen Menschen daraus erwachsen sind.

Vor wenigen Tagen kam aus den USA die Meldung, das nun fast 17 Jahre nach den Terroranschlägen in New York ein weiteres Todesopfer identifiziert worden ist. 17 Jahre danach!  Scott Michael Johnson wurde als 1642. Todesopfer ermittelt, wie eine Gerichtsmedizinerin mitteilte.

Die große Frage, die sich mir immer und immer wieder stellt, ist:

wann werden die Menschen weltweit wach und wann hört der Wahnsinn in Form von Krieg und Terrorismus endlich auf?

Wir wollen heute eine Minute innehalten und der Opfer des 11. September 2001 gedenken, o.k.?

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne eine friedliche Zukunft

Werner

 

Internationaler Nelson-Mandela-Tag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Mittwoch, dem 18. Juli 2018 ist:

Internationaler Nelson-Mandela-Tag 2018

Nelson Mandela wurde am 18. Juli 1918 unter dem Namen: Rolihlahla, was übersetzt  „Unruhestifter“ bedeutet in der Nähe von Mthatha, einer Stadt in Südafrika, geboren. Er wollte niemals ein Unruhestifter sein, sondern ganz im Gegenteil, dass seine Familie stolz auf ihn war.

Im Alter von 19 Jahren begann er zu studieren. Da die Universität englischsprachig geführt wurde, übersetzte man damals seinen Geburtsnamen und

Rolihlahla hieß von diesem Zeitpunkt an Nelson Mandela.

Sein vorrangiges Interesse galt schon immer der Politik. So wollte er sich für die Rechte der schwarzen Afrikaner einsetzen, die zu dieser Zeit gegenüber den Weißen stark benachteiligt waren.

Für die Mitglieder seines Stammes war es vorgesehen, so schnell wie möglich zu heiraten. Um seine eigene Zwangsheirat zu umgehen, floh Nelson Mandela nach Johannesburg. Da die Universität ihn kurz zuvor wegen politischer Aktivitäten rausgeworfen hatte, war es Zeit für ihn sich anderweitig zu orientieren.

In Johannesburg arbeitete er jeweils eine Zeit lang als Wachmann, Boxer und Rechtsanwalt und versuchte nebenbei per Fernstudium einen Abschluss in Jura zu erlangen. Aufgrund seiner politischen Aktivitäten konnte er diesen Zeit Lebens jedoch nie erlangen. 

Nelson Mandela gilt als Symbolfigur

für Freiheit und Gerechtigkeit.

Nach dem Motto „Der Kampf ist mein Leben“ setzte er sich erfolgreich für die Rechte der Schwarzen in Afrika ein. Im Kampf gegen die Rassentrennung in Afrika nahm Nelson Mandela in seiner Eigenschaft als Bürgerrechtler alles in Kauf, darunter auch drei Jahrzehnte in Gefangenschaft. Wieder auf freiem Fuß wurde er Südafrikas erster schwarzer Präsident und Held einer ganzen Nation.

Am 5. Dezember 2013 verstarb Nelson Mandela.

Gestern Abend gab es im Fernsehen auf dem Ersten ab 22:45 Uhr den Film: 

Mandela: Der lange Weg zur Freiheit

Ich habe „vor“ geschlafen und es mir nicht nehmen lassen diesen Film inhaltlich in mich „aufzusaugen“, denn Nelson Mandela ist für meine Initiativen für den Frieden in der Welt eines meiner beiden persönlichen großen Vorbilder.

Der Film war absolut klasse und wird auf diversen Sendern an heute beginnend weiter ausgestrahlt – schaut bitte einfach im Internet auf einer der gängigen Seiten, die das Fernsehprogramm anzeigen.

Ich ziehe vor Nelson Mandela weiterhin den Hut, denn dieser Mann hat durch Hartnäckigkeit, Zielstrebigkeit und einen allzeit ungebrochenen Willen bahnbrechendes geleistet und heimlich wünsche ich mir gerade in der heutigen Zeit Menschen, die ähnlich seinem Vorbild aufstehen und die Welt wachrütteln.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen wirklich von Herzen gerne endlich eine Zukunft in Frieden und Zuversicht und bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit Ganz lieben Dank

Werner