Welttag gegen Diskriminierung & Misshandlung älterer Menschen 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 15. Juni 2019, ist der:

Welttag gegen Diskriminierung & Misshandlung

älterer Menschen 2019

Dieser Welttag, den es seit dem Jahr 2006 gibt, soll das Bewusstsein für bestehende Probleme schärfen, für einen sensiblen Umgang mit kritischen Situationen werben und auf vorhandene Präventions- und Unterstützungsangebote hinweisen.

Um den Schutz Älterer international zu verbessern und ihre Rechte zu konkretisieren, bringt sich das Deutsche Institut für Menschenrechte innerhalb einer Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen aktiv in eine neue UNKonvention für die Rechte Älterer ein.

Ältere Menschen haben ein Recht auf Schutz vor Gewalt.

Auch dieses Menschenrecht muss der Staat achten, schützen und auch gewährleisten und dennoch findet Gewalt gegen Ältere in Deutschland statt.

Gewalt gegen ältere Menschen in Pflegeheimen ist einer der wenigen Tatbestände,

die in die Öffentlichkeit gelangen.

Hingegen werden Misshandlungen oder Vernachlässigungen in der häuslichen Pflege nach wie vor oft nicht erkannt und bleiben daher meist unsichtbar und damit auch ungeahndet.

Aufklärung, Beratung und Unterstützung können erwiesenermaßen Gewalt gegen ältere Menschen verhindern. Die zuständigen Verantwortlichen in der Pflege und im Gewaltschutz müssten sich dafür jedoch erheblich besser vernetzen, als bisher.

Deshalb setzt sich das Deutsche Institut für Menschenrechte für flächendeckende Information und Beratung sowie niedrigschwellige, unabhängige Beschwerdemöglichkeiten für Betroffene, Angehörige, Pflegedienste und Ärzte ein.

Und wie lässt sich verhindern, dass pflegebedürftige ältere Menschen Gewalt erfahren?

Gewalt in der Pflege hat viele, viele Gesichter!

Die Definitionen dessen, was unter Gewalt zu verstehen ist, sind vielfältig. Vor allem offene Diskussion könnte dazu beitragen, gewalttätiges Handeln zu erkennen und zu verhindern.

Die Pflege eines kranken Menschen ist ohne Zweifel ebenso für die Angehörigen, wie auch für berufliche Pflegekräfte eine sehr belastende Situation.

Und umso wichtiger ist es, möglichst viele Brücken für die Betroffenen zu bauen und Bewältigungsstrategien aufzuzeigen.

Das Internetportal Gewaltprävention in der Pflege der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) bietet wichtige Unterstützung für Pflegende und Pflegebedürftige.

Dort wird man über die verschiedenen Formen von Gewalt, die Warnsignale und über Strategien zur Vermeidung informiert.

Neben einer Übersicht zu bundesweiten Krisen- und Notruftelefonen wird auch die aktuell erreichbare Rufnummer einer Anlaufstelle für akute Krisensituationen dort angezeigt.

Mit der „Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen“ informiert das Bundesfamilienministerium über die Rechte dieser Menschen in Deutschland.

Viele Pflegeeinrichtungen und Dienste nutzen die Charta bereits für ihr Qualitätsmanagement und zur Unterstützung in der täglichen Praxis.

Ich habe in über zwanzig Jahren in der Pflege nur zwei Mal Gewalt in der Pflege mit eigenen Augen gesehen. Natürlich bin ich sofort eingeschritten!

Und später habe ich versucht dafür zu sorgen, dass die entsprechenden Mitarbeiter in meinen Augen angemessen sanktioniert wurden!

Es gibt sehr grenzwertige Situationen im Pflegealltag, aber meiner Meinung nach nichts, absolut nichts, was nicht durch ruhige Worte entschärfen könnte und Gewalt ist das Allerletzte in meinen Augen, denn die Würde des Menschen ist unantastbar und in diesem Zusammenhang ganz sicher im wahrsten Sinne des Wortes!

In diesem Sinne wünsche ich allen Beteiligten im Pflegeprozess die nötige Ruhe und Übersicht, um auch in schwierigsten Situationen menschenwürdig zu handeln.

Toi, toi, toi

Werner

Welttag gegen Kinderarbeit 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 12. Juni 2019, ist:

Welttag gegen Kinderarbeit 2019

Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) von 2019 zufolge gibt es aktuell weltweit sogar mehr als

215 Millionen arbeitende Kinder

(die Dunkelziffer liegt sogar bei 250 Millionen!)

das sind elf Prozent aller Kinder auf der Welt.

Die ILO unterscheidet in ihrer Erhebung drei Arten von Kinderarbeit:

Kinder in Beschäftigung (children in employment),

Kinderarbeit (child labour) und gefährliche Arbeit (hazardous work).

Die Kategorie Kinder in Beschäftigung ist das umfangreichste Konzept von Kinderarbeit. Sie umfasst alle wirtschaftlichen Tätigkeiten, die ein Kind mehr als eine Stunde pro Woche innerhalb oder außerhalb des eigenen Haushalts ausübt. Diese Arbeit kann entlohnt oder nicht entlohnt sein und umfasst sowohl die Herstellung von Waren als auch die Ausführung von Dienstleistungen.

Der Begriff:

Kinderarbeit

ist enger eingegrenzt:

Leichte Arbeiten, die zugelassen sind und von Kindern ausgeführt werden, die das Mindestalter erreicht haben, sind nicht in der Definition enthalten und gehören zum Bereich „Beschäftigung“. Kinderarbeit umfasst sowohl die Beschäftigung von Kindern unter dem Mindestalter als auch gefährliche Formen von Arbeit, die wiederum eine eigene Kategorie bilden.

Dieses dritte Konzept der „gefährlichen Arbeit“ bezieht sich auf Tätigkeiten, die sich nachteilig auf die Sicherheit, die Gesundheit und die psychische Entwicklung von Kindern auswirken.

Hierzu zählen lange Arbeitstage, die Arbeit in der Nacht, Arbeit mit gefährlichen Maschinen, Werkzeugen, schwere Transporte, Arbeit mit gefährlichen Stoffen und generell Arbeit in Umgebungen, in denen Kinder physischer, psychischer oder gar sexueller Misshandlung ausgesetzt sind.

Knapp die Hälfte der arbeitenden Kinder, also etwa 85 Millionen, verrichtete 2012 gefährliche Arbeiten.

Zwar ist verglichen mit dem Jahr 2000 ein deutlicher Rückgang der gefährlichen Arbeit von 171 auf 85 Millionen zu verzeichnen, aber gleichzeitig sind jedoch die als „gefährliche Arbeit“ eingestuften Tätigkeiten auch diejenigen, die statistisch kaum erfassbar sind, etwa in Fällen von Zwangsprostitution oder von Zwangsrekrutierung in bewaffneten Konflikten, also Terroranschläge und Krieg – #Kindersoldaten“!

Am häufigsten wird Kinderarbeit im Bereich der Landwirtschaft geleistet.

Neben dem Einsatz von Kindern in der Landwirtschaft ist auch die Zahl arbeitender Kinder im Industrie– und im Dienstleistungssektor ist zu beachten.

Zwölf Millionen Kinder verrichten industrielle Tätigkeiten, besonders in der Diskussion ist der Einsatz in der Bekleidungsindustrie und 54 Millionen sind im Dienstleistungssektor beschäftigt, wobei davon rund sieben Prozent auf Hausarbeit entfallen.

Im Vergleich zur letzten Erhebung der ILO ist ein Anstieg von Kinderarbeit im Dienstleistungsbereich zu verzeichnen, sowohl insgesamt als auch für Hausarbeit, einer Art von Arbeit, die abseits der breiten Öffentlichkeit stattfindet, mehr oder minder keinen Kontrollen unterliegt und Kinder deshalb besonders anfällig für Ausbeutung und Missbrauch macht. Hier ist jeder Bürger gefordert eben mal die Behörden, als das Jugendamt zu informieren!.

Kinderarbeit verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention.

Gemäß Artikel 32 dürfen Kinder nicht zu Arbeiten herangezogen werden, die Gefahren mit sich bringen, die die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnten.

An der Durchsetzung dieser Kinderrechte mangelt es jedoch an vielen Orten dieser Welt.

Als Mensch, der für Frieden, Frauen- Kinder- und Menschenrechte wie eine Wand steht, könnte ich echt schon wütend werden, dass die AFD sich ganz klar gegen die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz ausspricht!

Man sollte ähnlich, wie beim Verlust des Führerscheines einen Idiotentest für bestimmte Politiker einführen, um im wahrsten Sinne des Wortes solche „Idioten“ aus dem Verkehr zu ziehen!

Mehr als 85 Millionen Kinder müssen Tag für Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen schuften, aber Ihren Namen schreiben oder ein Buch lesen können sie nicht.

Der Besuch einer Schule bleibt für viele Mädchen und Jungen ein bislang unerreichbarer Traum.

Ich wünsche diesen Kindern von Herzen gerne, dass dieser Traum ganz schnell Realität wird und dafür sind meine Daumen voll doll gedrückt

Werner

 

Internationaler Kindertag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Freitag, dem 1. Juni 2019, ist:

Internationaler Kindertag 2019
der auch Weltkindertag,
internationaler Kindertag oder
internationaler Tag des Kindes

genannt wird.

Dieser Tag wird in mehr als 145 Staaten in allen Teilen der Welt begangen.

Das Ziel ist es,

auf die natürlichen Bedürfnisse der Kinder und insbesondere mal ganz gezielt auf die Kinderrechte nicht nur aufmerksam zu machen, sondern weltweit ein wirklich klares Zeichen zu setzen.

Das Motto zum diesjährigen Weltkindertag lautet:

„Kindern ein Zuhause geben“

Unter diesem Motto rufen das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland dazu auf, mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu schaffen.

In ihrem unmittelbaren Lebensumfeld sollte Kindern und Jugendlichen in Kitas, in Kindergärten und Schulen, in den Städten, wie auch den Gemeinden, aber auch auf Bundes- und Landesebene verstärkt Gehör verschafft und die Gelegenheiten gegeben werden, ihre Ideen und Meinungen einzubringen.

Bei der Bundestagswahl dürfen Kinder bislang nicht mit abstimmen – es ist immer  stärker in der Diskussion das Alter für die Teilnahme an allen Wahlennicht nur an Kommunal- bzw. Landeswahlen – generell auf das 16. Lebensjahr herunter zu setzen .

Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF appellieren verstärkt an die Parteien, Interessen von Kindern und Jugendlichen in ihre Wahlprogramme mit aufzunehmen und nachhaltig in konkrete Politik für Kinder umzusetzen.

Ich stelle mir gerade heimlich vor, wenn das bei den aktuellen Wahlen schon der Fall gewesen wäre und die Schlappe unserer Volksparteien noch deftiger ausgefallen wäre.

Im August 1925 fand die Genfer Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder statt und Vertreter aus mehr als 50 Staaten haben die Genfer Erklärung zum Schutz der Kinder unterschrieben und damit den Grundstein für den Internationalen Kindertag am 1. Juni gelegt, aber kurioserweise gibt es für diesen Tag kein international einheitlich festgeschriebenes Datum.

1954 forderte die UNO alle Staaten auf, einen Tag im Jahr zum Feiertag der Kinder zu erklären und führten selbst 1989 den Weltkindertag (Universal Children’s Day) am 20. November ein, aber bis heute wird dieser Tag in vielen Ländern zu einem anderen Datum begangen.

In über 40 Staaten wie in China, vielen mittel- und osteuropäischen Ländern
sowie den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion
wird am 1. Juni der internationaler Kindertag begangen.

In Deutschland und Österreich wird am 20. September offiziell der Weltkindertag ausgerichtet, aber auch der 1. Juni als internationaler Kindertag gefeiert.

Die Art der Ausrichtung des Weltkindertages am heutigen 1. Juni reicht von einem Ehrentag für Kinder über einen Quasi-Feiertag mit Festen und Geschenken bis hin zu politischen Aktionen in der Tradition eines Kampftages – bekannt aus den Ostblockstaaten und auch der ehemaligen DDR – welcher die Rechte der Kinder ganz gezielt in das öffentliche Bewusstsein rücken sollen.

ext. Bild

und ganz viel Erfolg bei der Durchsetzung der Rechte für die Kinder und die Jugendliche wünscht von Herzen gerne

Werner

Warum schreien die Menschen in ihrer Wut?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

bei meinen sehr umfangreichen Aktivitäten für den Frieden auf der Welt habe ich zwei große Vorbilder:

Nelson Mandela und Mahatma Gandhi,

wobei ich, persönlich, mir als Mensch manchmal heimlich diese beinahe unbeschreibliche innere Ruhe wünschen würde, die Mahatma Gandhi ausgestrahlt hat.

Schreien ist faktisch und nüchtern betrachtet nur eine von vielen Funktionen unserer Stimme, die sich durch eine hohe Lautstärke und starke Emotionen äußert.

Gerade was emotionales Verhalten betrifft, ist seine Sicht der Dinge nicht nur wohl durchdacht, sondern ebenso als logisch und vorbildlich zu bezeichnen.

Die nachfolgende Geschichte unterstreicht das meiner Meinung nach sehr eindrucksvoll.

Eines Tages fragte Mahatma Gandhi:

„Warum schreien die Menschen so,

wenn sie wütend sind?“

„Sie schreien, weil sie die Ruhe verlieren“, antwortete ein Mann.

„Doch warum schreien sie, wenn die andere Person direkt neben ihnen steht?“, fragte Gandhi erneut.

„Wir schreien, weil wir wollen, dass die andere Person uns zuhört“, erwiderte ein anderer Mann.

Gandhi fragte weiter:

„Ist es dann nicht möglich, mit leiser Stimme zu sprechen?“

Es folgten weitere Antworten, jedoch keine konnte ihn überzeugen.

Nach einem Augenblick des Nachdenkens sagte er:

„Wollt ihr wissen, weshalb man eine andere Person anschreit, wenn man wütend ist?

Es ist so, dass sich bei einem Streit die Herzen zweier Menschen weit voneinander entfernen.

Um diese Distanz zu überwinden, muss man schreien.

Je wütender die Menschen sind, desto lauter müssen

sie schreien, um einander zu hören.

Darum lasst es nicht zu, dass Eure Herzen sich bei einer Diskussion voneinander entfernen.

Sagt keine Worte, die die Herzen auseinander treiben,

denn der Tag wird kommen, an dem die Distanz so groß ist,

dass es keinen Weg mehr zurück geben wird.

Ganz anders ist es zwischen zwei Menschen, die sich lieben.

Sie schreien nicht, sie reden sanft miteinander.

Weshalb wohl?

Weil ihre Herzen einander sehr nahe sind. Und die Distanz zwischen ihnen ist klein.

Manchmal sind sich die Herzen so nahe, dass sie nicht einmal sprechen, sondern nur flüstern.

Und wenn die Liebe noch stärker ist, braucht es nicht einmal mehr ein Flüstern.

Es genügt, sich anzusehen und die Herzen hören einander.

Denn wenn zwei Menschen sich lieben, sind sie einander sehr nahe.

– Mahatma Gandhi –

Man könnte jetzt fragen:

„Und die Moral von der Geschicht?“,

aber ich denke, es spricht alles für sich selbst.

Auch, wenn Schreien wohl die erste kommunikative Lautäußerung des neugeborenen Menschen ist und damit eine wichtige Stufe in der Entwicklung eines Menschen darstellt, so kommt man doch auch mit leisen Tönen durchs Leben, zumal leise Töne ein Zeichen von Stärke sind.

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne die nötige Gelassenheit auch in brenzligen Situationen ruhig bleiben zu können und einen friedlichen Start in die neue Woche

Werner

Tag des Grundgesetzes 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Donnerstag, dem 23. Mai ist:

Tag des Grundgesetzes 2019
Vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949, hat der Parlamentarische Rat das Grundgesetz beschlossen.
Ich finde der Tag des Grundgesetzes ist eine gute Gelegenheit, sich noch einmal wirklich bewusst zu machen, was die Basis unseres Zusammenlebens denn tatsächlich ist!
In meinen Augen und meinem Empfinden als Bürger ist eine Verfassung, die geprägt ist von gegenseitiger Achtung und Respekt, die die Grundzüge von Demokratie, Republik, Sozial- und Bundesstaat sowie die Prinzipien des Rechtsstaates festlegt, das wesentlichen Merkmal des Gesellschaftsvertrages.
In diesem Zusammenhang finde ich es auch äußerst interessant zu wissen ist, dass sich auch die europäische Verfassung in vielen Punkten an unserem deutschen Grundgesetz orientiert hat.

Dieses Grundgesetz hat Deutschland

nach den Wirren des ersten und der grausamen Diktatur im zweiten Weltkrieg zu einem

verlässlichen, friedliebenden und weltoffenen Land

 

gemacht und uns weltweit einiges an Achtung gebracht, was man an den internationalen Wirtschaftsbeziehungen, den Exporten in aller Herren Ländern und dem insgesamt hohen Wirtschaftsaufkommen zweifelsfrei messen kann.

Das Herzstück des Grundgesetzes auf welches jegliches friedliches Zusammenleben basiert, ist der Artikel 1 des Grundgesetzes:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Demokratie und eine nach allen Seiten offene Gesellschaft sind beileibe keine Selbstverständlichkeit.

Sie ist dann massiv gefährdet, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger nicht aktiv dafür einsetzen.

Dazu wäre die virtuelle Welt, als Einstieg, wie geschaffen,

jedoch ist es umso trauriger, das primitive Menschen (User) in sozialen Medien, explizit in angeblich „sozialen“ Netzwerken, die Anonymität der virtuellen Welt, die viele Betreiber leider immer noch zulassen, gezielt dazu nutzen, um andere Menschen, die sich mit korrektem Namen und unter ihrer Meldeadresse outen, nicht nur zu diskreditieren, sondern auch noch zu hetzen und anständige Bürger, die für Frieden und die Grundrechte einstehen, ständig und vor allem nachhaltig durch Verbreitung faustdicker Lügen wiederkehrend in Misskredit bringen.

Mein persönliches Fazit:

Das Grundgesetz hat ganz wesentlich dazu beigetragen aus einer mehr als grausamen Diktatur ein verlässliches, friedliebendes und weltoffenes Land zu machen.

Das sollte sich jeder Mensch in unserem Land klarmachen,

der hier lebt und der hier (weiter) leben will.

Es gilt jedoch aktiv Farbe zu bekennen für die Demokratie und eine offene Gesellschaft, die sich respektiert, achtet und wertschätzt.

Werner

 

Jeder kann etwas für den Frieden tun

Lieber Leserinnen, liebe Leser

 

Immer aufs Neue fassungslos, verständnislos, nein um ganz ehrlich zu sein, oftmals schon regelrecht wütend, lese und höre ich immer und immer wiederkehrend Berichte über Mord, Totschlag, Terror, Anschläge, Amokläufe, Bombenattentate, Sprengstoffgürtel, etc, etc, etc.!

Da mache ich mir doch, so wie Millionen Andere, meine Gedanken.

Einiges ist doch wohl mal ganz klar:

Jammern, Zetern oder sich in seinen eigenen 4 Wänden einzuigeln –

DAS Alles nützt überhaupt gar nichts, denn das Leben muss und wird weitergehen!

Und die Devise muss heißen:

nicht beirren lassen, sonst gewinnen diejenigen, die uns einschüchtern wollen! –

das geht ja nun mal überhaupt gar nie nicht, sondern wir müssen denken:

jetzt erst Recht!

und lassen uns weder in unser Leben einschränken, geschweige denn unsere Lebensqualität wegnehmen.

Aber gerade das, was in den sogenannten „sozialen“ Netzwerken so „abgeht„, ist für mich als Mensch schon nicht mehr nachvollziehbar:

es werden gelinde gesagt (Scheißhaus-) Parolen gedroschen, dass einem schlecht werden kann!:

Rassismus, Brauntöne, FDJ-Parolen, menschenverachtende Äußerungen von Deutschen gegen Deutsche, Reichsbürger

HALLO,

was soll denn das?

Liebe Mitmenschen, bitte wach werden!:

kein Politiker kann etwas für diese Taten, man kann keine einzelnen Menschen dafür verantwortlich machen, keine Frau Merkel und auch keinen Herrn Erdogan oder wer auch immer einem aktuell politisch ganz gewaltig „quer im Magen liegt!“

Überall, wo man genauer hinhört, wünschen sich die Menschen Frieden,

aber immer wieder gibt es Mitläufer, Menschen ohne eigene Meinung, die einigen nicht durchschaubaren Menschen mit recht sehr kuriosen Weltanschauungen folgen oder ominösen Menschen, die Hass schüren und absolut dummes Zeug verbreiten, warum nur?,

dabei kann jeder einzelne von uns zum Frieden beitragen!

Frieden (65%)

denn Frieden kann es in der Welt nur dann geben, wenn …

die unterschiedlichen Völker, Religionen, Kulturen miteinander in Frieden auskommen und damit das sein kann,

müssen die einzelnen Regionen, sprich die Städte & Gemeinden friedlich miteinander auskommen und dazu bedarf es,

dass man als Nachbarn friedlich miteinander umgeht und das wiederum funktioniert auch nur dann,

wenn in den eigenen vier Wänden Frieden herrscht und das bedeutet,

dass jeder einzelne Mensch mit sich selbst im Reinen sein muss, sprich im eigenen Herz muss Frieden herrschen!

Das mag utopisch klingen, aber nur wer mit sich selbst in Einklang ist,

kann friedlich sein & auch entsprechend Frieden nach außen tragen.

Grundlegend müssen wir zurück zu den alten Werten:

Achtung & Respekt!

Die Menschen müssen wieder enger zusammenrücken, getreu dem Motto:

Einer für alle und Alle für Einen.

Dazu gehört auch beobachten, was in unmittelbaren Umfeld vor sich geht, wo Tendenzen zu „komischem“ Verhalten einzelner Menschen auffällig sind, Gespräche suchen und ggf. eben auch Meldung an die Behörden machen.

Das hat absolut nichts mit Petzen, Ankreiden oder Schwarzmalerei zu tun,

sondern sollte unter dem Motto:

Vorbeugen ist besser als Bohren!

gesehen werde.

Friedenstaube

O.K., bevor ich mich jetzt hier um Kopf und Kragen schreibe, möchte ich fragen,

ob jemand einen Vorschlag hat, wie man nachhaltig für Frieden in der Welt erreichen kann?

Friedenstaube 1

Ich wünsche uns von Herzen gerne, dass einige Menschen endlich wach werden, wieder zusammenrücken, zu den alten Werten zurückkehren und wir dem Frieden Stück für Stück näher kommen.

Habt eine friedliche Woche, nein besser eine friedliche Zukunft

Werner

Tage des Gedenkens und der Versöhnung für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am 8. Mai und morgen, am 9. Mai 2019, sind die:

Tage des Gedenkens und der Versöhnung
für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2019
Am 08. und 09. Mai 2019 werden diese Tage begangen, die am 22. Dezember 2004 durch die Vereinten Nationen (UN) initiiert wurden. Anlass war die Kapitulation der deutschen Streitkräfte und damit das Kriegsende.
65 Millionen Menschen
verloren während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben!
Mehr als die Hälfte davon war Zivilbevölkerung,
die Opfer von Bomben oder mangelnder Lebensmittelversorgung wurden!
Viele Tote wurden nicht vergraben, nur einfach verscharrt und somit jeglicher Würde beraubt!
Die Gräueltaten der NS-Führung in all ihrer Schändlichkeit stellten in ihrer Grausamkeit, dem Ausmaß und der Ungeheuerlichkeit der begangenen Verbrechen alles vorher da gewesene in den Schatten.
Lange wurden in unserem Land diese Taten verdrängt bzw. auch irgendwie versucht auszublenden, wahrscheinlich auch aus Scham, aber es ist allerhöchste Zeit sich dem zu stellen, das Geschehene aufzuarbeiten und der breiten Bevölkerung bekannt zu machen.
Der heutige Tag ruft in vielerlei Hinsicht dazu auf, an die grausamen Verbrechen zu erinnern. Das sind wir ganz einfach den Opfern schuldig. Ganz besonders schulden wir es den Nachfahren der Völker, welche unter dem von Nazi-Deutschland entfachte Krieg ganz besonders gelitten haben!
Wir würden uns meiner persönlichen Meinung nach ein zweites Mal schuldig machen, wenn wir das was die Generationen unserer Eltern und Großeltern anderen Menschen und Völkern angetan haben, verschweigen, relativieren oder gar leugnen, denn Erinnerung und Bekenntnis sind beileibe kein Zeichen von Schwäche, sondern beides macht uns stark und sollte die Menschen hinsichtlich des möglichen Leid sensibilisieren.
Gerade in der heutigen Zeit der Kriege und des Terrors ist eine gesunde Wachsamkeit gegenüber Menschenrechtsverletzungen nicht nur dringend, sondern zwingend erforderlich und leider unbedingt von Nöten.
Unendlich viele Menschen haben während des 2. Weltkrieges unermessliches Leid ertragen. Es gab viele große Vernichtungsstätten, in denen Menschen aller Herkünfte auf grausamste Art und Weise hingerichtet wurden.
Wir sollten uns, unabhängig davon, dass die jetzige Generation nicht in unmittelbarer Schuld für die begangenen Gräueltaten steht, dennoch der historischen Verantwortung stellen.
Ich appelliere an alle Menschen auf dieser Erde und bete zu Gott, auf das sich solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Würde des Menschen niemals mehr wiederholen mögen.
Werner

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Sonntag, dem 5. Mai 2019, ist:

Europäischer Protesttag

zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 2019

Der Tag wurde 1992 von den Interessenvertretungen Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL) ins Leben gerufen.
Zahlreiche Behinderungen entstehen durch Arbeitsunfälle.

Den leidtragenden Menschen wieder berufliche Chancen zu eröffnen und so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, sollte eines der wesentlichen Ziele überhaupt sein!

Fast jeder 10. Deutsche hat eine Schwerbehinderung.

Alle zusammen bilden keine homogene Gruppe und doch machen sie in vielen Bereichen ähnliche Erfahrungen. Welche das sind, und wie sich die Bedingungen und Chancen von Menschen mit Behinderungen verbessern lassen, darum drehen sich wieder zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen am 3. Dezember und auch heute.

Viele Menschen mit einer Behinderung waren mal nicht-behindert.

Die meisten Behinderungen sind irgendwann im Leben der Betroffenen aufgetreten, z.B.: durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit. Alleine aus diesem Grund schon, geht das Thema alle Menschen etwas an, am meisten jedoch die, die schon betroffen sind.

Wie lebt es sich mit Behinderung derzeit in Deutschland?

Welche Wege oder Maßnahmen eignen sich, um die Bedingungen nachhaltig zu verbessern?

Was sind die aktuellen Fragen in der sogenannten Behindertenpolitik?

Am heutigen Tag beteiligen sich Selbsthilfegruppen und Sozialverbände, aber auch Medien oder städtische Institutionen an der Diskussion solcher Fragen. Das Leben mit einer Behinderung unterscheidet sich von dem ohne körperliche, geistige oder psychische Einschränkung nicht nur durch die Schädigung selbst. Häufig erschweren Vorbehalte oder Berührungsängste die Verwirklichung von Lebensträumen.

Die aktuellen systematischen Strukturen und auch die aktuelle Rechtslage erscheinen vielen Menschen verbesserungsbedürftig.

Die Art und Weise, wie die Gesellschaft Menschen mit Behinderungen wahrnimmt, hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Positiven hin verändert.

Schlagwörter, wie Inklusion und barrierefreies Leben bestimmen seit einigen Jahren politische und gesellschaftliche Diskussionen zum Thema Behinderung.

behinderung-symbole

Dies ist nicht zuletzt darauf zurück zu führen, dass Organisationen wie die Vereinten Nationen oder die Weltgesundheitsorganisation sich für die Rechte von Menschen mit Behinderung stark gemacht haben.

Um auf die Lebenssituation von behinderten Menschen aufmerksam zu machen und gleichzeitig deren Teilhaberechte und Gleichstellung zu fördern, hat die UN Generalversammlung den 3. Dezember im Jahr 1992 zum Welttag der Menschen mit Behinderungen erklärt.

ext. BildDas Internet hat vielen Menschen mit Behinderung schon erhebliche Verbesserungen ihrer Lebensqualität gebracht, aber es gibt auch noch viel zu tun, um die virtuelle Welt barrierefreier zu gestalten.

Dieses Jahr ist im Rahmen des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ lautstarker Protest angesagt.

Das diesjährige Motto lautet:

„Mission Inklusion – Die Zukunft beginnt mit dir“.

In Berlin startet um 14 Uhr eine Demo am Nollendorfplatz, die von dort aus via Wittenberg Platz zum Breitscheidplatz führt, wo dann auch die große Abschlusskundgebung von 15:30 – 17 Uhr stattfinden wird.

Der heutige Tag soll das Bewusstsein für die Herausforderung von Menschen mit Behinderung nachhaltig wach halten und die Integration in die Gesellschaft fördern.

Das wünsche ich den Betroffenen von Herzen gerne und drücke beide Daumen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern von Herzen gerne einen wundervollen, sonnigen Sonntag mit vielen guten Momenten

Werner

 

Gedenktag für die Opfer chemischer Waffen 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 29. April, ist der:

Gedenktag für die Opfer chemischer Waffen 2019
Dieser Gedenktag erinnert an die Opfer des Einsatzes äußerst verheerender chemischer Waffen und soll die Verurteilung chemischer Massenvernichtungswaffen bestätigen.
Angesichts der Ereignisse der jüngeren Vergangenheit – Einsatz chemischer Kampfstoffe in Syrien mit über 80 getöteten Menschen am 4. April 2017 beim Giftgasangriff im syrischen Chan Scheichun hat dieses äußerst düstere Kapitel in der Geschichte der Kriegsführung Nährboden für brisante politische Diskussionen geliefert.

Diesen Menschen wurde die Luft zum Atmen durch eine chemische Waffe genommen, die weltweit geächtet und schwarz gelistet ist! Unter den Getöteten befinden sich 20 Kinder und 18 Frauen.

Als Zeitsoldat (12 Jahre) und mit dem Umgang vieler Munitionsarten bestens vertraut, fehlen mir ehrlich geschrieben fast die Worte, da mir die verheerende Wirkung von Nervengasen, wie Sarin, bewusst ist und ich mich nur allzu ungerne erinnere, wie sehr ich es beinahe „gehasst“ habe, wenn wir „nur“ im Rahmen der ABC-Abwehr-Ausbildung zur Dichtigkeitsprüfung unserer ABC-Abwehr-Schutzmasken antreten mussten und diese Menschen waren dem Ganzen völlig schutzlos ausgeliefert.
Vor genau 22 Jahren, am 29. April 1997, ist das in Genf 1992 unterzeichnete

„Übereinkommen über das Verbot der Entwicklung, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes chemischer Waffen und über die Vernichtung solcher Waffen“

in Kraft getreten, welches besagt, dass bei Verstößen gegen diese Konvention die Organisation für das Verbot chemischer Waffen nun zum Einen die UN-Generalversammlung und zum Anderen auch den UN-Sicherheitsrat einschalten darf. Welche Konsequenzen das nach sich zieht und welche Maßnahmen daraus erwachsen können, vermag ich nicht zu sagen, jedoch liest es sich erst einmal recht positiv.

In meinen Augen ist es schon recht „seltsam„, wie die USA lauthals vorpreschen zu „mutmaßen“, dass das Assad-Regime für diese Chemiewaffenattacke verantwortlich ist, selbst, wenn die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, aber mir wäre wohler zumute, wenn die wahren Schuldigen herausgefunden und konsequent rechtlich zur Verantwortung gezogen würden. Das Strafmaß müsste ganz hoch angesiedelt werden.

Völlig selbstkritisch möchte ich hier anmerken, dass alle Bürger sich einerseits ein paar Fragen stellen müssten:

wer hat diese Giftsubstanzen geliefert?

wer hat die Waffen hergestellt? und

wer hat sie eingesetzt?
und andererseits sollte jedem Bürger unseres Landes bewusst sein, dass solange es in unserem Land Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie gibt, wir ohne Wenn und Aber direkte Mitschuld an Kriegshandlungen und auch beim Töten von Menschen tragen!
Die Bundeswehr wird weiter und weiter aufgerüstet – WOZU ???
Werner Heus

Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit in Bezug auf schwere Menschenrechtsverbrechen und für die Würde der Opfer

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 24. März 2019, ist

Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit in Bezug
auf schwere Menschenrechtsverbrechen
und für die Würde der Opfer

Weltweit mussten viele Menschen in der Vergangenheit bei der Verteidigung von Menschenrechten oder dem Aufzeigen von eklatanten Missständen in Bezug auf die Verletzung von Menschenrechtsverletzungen mit ihrem Leben bezahlen.

Um den Kampf dieser Menschen zu würdigen und nicht länger über geschehenes Unrecht zu schweigen habe die Vereinten Nationen (UN) im Jahr 2010 den 24. März zum
Internationalen Tag für das Recht auf Wahrheit in Bezug
auf schwere Menschenrechtsverbrechen
und für die Würde der Opfer
erklärt.

In der Begründung wird an die Bedeutung derjenigen erinnert, die ihr Leben dafür einsetzt haben, es riskierten und nicht selten verloren, indem sie
Menschenrechte für alle verteidigten und schützten.

Anlass dafür war die wichtige und wertvolle Arbeit
von Monseñor Oscar Arnulfo Romero,

ext. Bild

dem Bischof von San Salvador, der am 24. März 1980 von Militärs umgebracht wurde, weil er sich aktiv für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte
in seinem Land eingesetzt hat und dessen Anklage der Verletzung der Menschenrechte in der einfachen Bevölkerung internationale Beachtung
gefunden hat.

Worum geht es bei dem Tag?

Opfer von Menschenrechtsverletzungen haben es meiner Meinung nach mehr als verdient, dass die ganze Wahrheit über ihren Kampf und ganz besonders über ihre Heldenhaftigkeit und ihre Leiden ans Tageslicht kommt, sprich die Erinnerung an die Opfer von schweren und systematischen Menschenrechtsverletzungen ehren und die Bedeutung des Rechts auf Wahrheit und Gerechtigkeit mit Nachdruck einfordern.

Denjenigen, die ihr Leben dem Kampf für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte für alle gewidmet haben und ihr Leben verloren haben und das ist mein voller Ernst: zu huldigen!

Würde die Bemühung und das Leiden dieser Menschen ganz einfach, wie es die Politik sonst gerne macht, unter den Teppich gekehrt werden, dann können die Wunden der Hinterbliebenen niemals heilen.

Zudem ist dieser Welttag so extrem wichtig, weil nur durch die komplette Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen, wie beispielsweise das gewaltsame Verschwindenlassen von Personen, außergerichtliche Hinrichtungen oder Folter, und die rechtliche Suche nach den Schuldigen, jemals irgendeine Veränderung eintreten kann.

Warum ist dieser Tag so wichtig?

Wir alle sollten Unrecht und eine Menschenrechtsverletzung
nicht einfach schweigend hinnehmen, sondern gemeinsam
unsere Stimme erheben.
Schon das Erinnern an vergangenes Unrecht kann helfen,
unser zukünftiges Denken nachhaltig zu verändern.

Insbesondere die wichtige Arbeit und die Werte von Erzbischof Oscar Arnulfo Romero von El Salvador, der am 24. März 1980 ermordet wurde, nachdem er die Verletzung der Menschenrechte der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen angeprangert und die Grundsätze des Lebensschutzes und der menschlichen Förderung verteidigt hatte Würde und Widerstand gegen alle Formen von Gewalt möge für alle Zeiten Anerkennung finden.

Lasst uns bitte zumindestens versuchen, gemeinsam und in angemessener Weise dafür Sorge zu tragen, dass der Mut von Menschen, wie
Oscar Romero,
nicht umsonst war!

Ganz lieben Dank

Werner