Liebe Leserinnen, liebe Leser,
heute, am Sonntag, dem 23. Juni, ist:
Tag des öffentlichen Dienstes 2019
Der öffentliche Dienst ist vielfältig, bunt und wichtig für die Stabilität der Demokratie in Deutschland.
Der Welttag des öffentlichen Dienstes macht auf diese wichtigen Bedeutungen für die Gesellschaft aufmerksam. Er appelliert aber auch daran, dass sich der öffentliche Dienst zum Wohle der Beschäftigten weiterentwickeln und Nachwuchskräften eine attraktive Perspektive bieten muss.
Die Vereinten Nationen (UN) führten den Awareness Day im Jahre 2003 ein.
In Deutschland sind von der Gesamtheit der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes insgesamt rund sechsunddreißig Prozent im Beamtenverhältnis oder als Richter(in) und sechzig Prozent als Arbeitnehmer(in) tätig.
Berufs- und Zeitsoldaten(innen) stellen die verbleibenden knapp vier Prozent.
Diese Anteile sind in den verschiedenen staatlichen Ebenen sehr unterschiedlich verteilt:
im Landesbereich sind mehr als jeder zweite Beschäftigte verbeamtet, etwa 54 Prozent, da hier im relativ personalstarken Schul- und Polizeidienst überwiegend Beamte tätig sind.
Im kommunalen Bereich und in der Sozialversicherung liegt der Anteil der Verbeamteten bei dreizehn Prozent beziehungsweise neun Prozent und im Bereich des Bundes sind etwas mehr als jede dritte Person verbeamtet, etwas sechsunddreißig Prozent.
Ich weiß, dass jeder Beruf natürlich seine Vor- und Nachteile und jeder Arbeitnehmer sein Päckchen zu tragen hat.
Viele Menschen sind neidisch, wenn sie hören, wie „gut“ teilweise im öffentlichen Dienst gezahlt wird, aber mal ganz ehrlich gefragt: „wer möchte seinen erlernten Beruf ernsthaft tauschen und sich als Lehrer(in) den Anforderungen in der Schule stellen, Altenpfleger(in) oder Krankenpfleger/schwester in ständigen Wechselschichten, Polizist(in) bei Einsätzen anlässlich von Krawallen oder Demonstrationen mit ungewissem oder gar als Soldat(in) im Auslandseinsatz stellen?“
Ich persönlich, der sich regelmäßig immer wieder bei bestimmten Berufsgruppen, wie Ärzten, Pflegepersonal, Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und Bundesgrenzschutz, etc. bedankt, finde, dass es es eine sehr gute Gelegenheit ist, sich bei all den Frauen und Männern, die dafür sorgen, dass wir die Wochenenden und Feiertage in Ruhe genießen können, explizit zu bedanken, denn das kann man eigentlich nicht oft genug tun.
Uns allen wünsche ich von Herzen gerne einen wundervollen Sommer ohne größere Katastrophen und hoffentlich, toi toi toi, ich klopfe auf den Tisch, mit friedlichem Verlauf
Werner