Schlagwort: humanitäre Helfer

Welttag der humanitären Hilfe 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Montag, dem 19. August, ist:

Welttag der humanitären Hilfe 2019

Während der 63. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) im Jahr 2008 wurde dieser Tag begründet und findet seidem jedes Jahr statt.

Heute soll sowohl der umgekommenen humanitären Helfer gedacht, als auch deren Arbeit anerkannt und auf aktuell bestehende humanitäre Notlagen in der Welt gezielt hingewiesen werden.

Das Ziel ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit für die humanitäre Hilfe als solches und deren ausführende Organe, sprich humanitäre Organisationen, zu stärken.

Der Einberufung dieses Tages war ein Ereignis im Jahr 2003 im Irak vorausgegangen:

Am 19. August 2003 starben der damalige Hochkommissar für Menschenrechte und Sondergesandte für Bagdad, Sergio Vieira de Mello und 21 seiner Kollegen während einer Bombenattacke auf das UN-Hauptquartier.

In der Folge setzte sich die Familie de Mellos dafür ein, diesen Tag als Würdigung und im Andenken an die humanitäre Arbeit verstorbener und aktiver Helfer zu begehen. Darüber hinaus kürt die Sergio Vieira de Mello Stiftung seit dem Jahr 2010 Individuen oder Institutionen, die sich im besonderen Maße für eine friedliche Konfliktbeilegung einsetzen, mit einem Preis.

Das sich humanitäre Helfer erheblichen Gefahren aussetzen, belegt die Zahl der Fälle von Gewaltanwendungen gegen humanitäre Helfer, die von 42 im Jahr 2000 auf 165 im Jahr 2008 angestiegen ist. Die genannten Zahlen schließen Tötung, Geiselnahme und bewaffnete Angriffe auf humanitäre Helfer ein.

Trotz des Rückganges der Vorfälle auf 129 im Jahr 2010 ist es beileibe nicht sicher, ob sich diese Entwicklung angesichts der ständig steigenden humanitären Herausforderungen durch innerstaatliche Konflikte oder etwa Themen, wie dem dem Klimawandel, siehe jüngste Ereignisse (USA!), fortsetzt. In diesem Zusammenhang scheint es humanitären Helfern nur bedingt zu nützen, dass ihre Arbeit auf den Grundsätzen der Menschlichkeit, der Menschenrechte, der Objektivität, der Neutralität und der Unabhängigkeit beruht.

Von 2016 bis heute wurden 400 Übergriffe auf humanitäre Helfer registriert, dabei verloren mehr als 160 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ihr Leben.

Die gefährlichsten Länder waren Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, der Südsudan, Syrien und Somalia.

Alleine am 29. September 2016 starben bei einem Angriff auf einen UN-Konvoi 14 humanitäre Helfer und 15 weitere wurden verletzt.

Anlässlich des diesjährigen Welttags der humanitären Hilfe schließe ich mich dem Aufruf der UNICEF an, die weltweit die Konfliktparteien dazu aufruft, endlich ganz strikt zwischen Zivilbevölkerung und Kämpfern zu unterscheiden und den Zugang zu den Hilfebedürftigen sicher zu stellen.

Derzeit brauchen in den Kriegs- und Krisengebieten der Erde mindestens 48 Millionen Kinder lebensrettende Hilfe.

Ich möchte an alle Nationen appellieren die ständig wachsende Missachtung der Menschenrechte und des Völkerrechtes zu unterlassen!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen friedliche Start in die neue Woche und viele positive Momente

Werner

Welttag der humanitären Hilfe 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am Sonntag, dem 19. August, ist der:

Welttag der humanitären Hilfe 2018

Während der 63. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) im Jahr 2008 wurde dieser Tag begründet.

Heute soll sowohl der humanitären Helfer, die während ihrer Einsätze umgekommenen sind,  gedacht, als auch deren Arbeit anerkannt und auf aktuell bestehende humanitäre Notlagen in der Welt gezielt hingewiesen werden.

Das Ziel ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit für die humanitäre Hilfe als solches und deren ausführende Organe, sprich humanitäre Organisationen, zu stärken.

Der Einberufung dieses Tages war ein Ereignis im Jahr 2003 im Irak vorausgegangen:

Am 19. August 2003 starben der damalige Hochkommissar für Menschenrechte und Sondergesandte für Bagdad, Sergio Vieira de Mello und 21 seiner Kollegen während einer Bombenattacke auf das UN-Hauptquartier.

In der Folge setzte sich die Familie de Mellos dafür ein, diesen Tag als Würdigung und im Andenken an die humanitäre Arbeit verstorbener und aktiver Helfer zu begehen. Darüber hinaus kürt die Sergio Vieira de Mello Stiftung seit dem Jahr 2010 Individuen oder Institutionen, die sich im besonderen Maße für eine friedliche Konfliktbeilegung einsetzen, mit einem Preis. 

Das sich humanitäre Helfer erheblichen Gefahren aussetzen, belegt die Zahl der Fälle von Gewaltanwendungen gegen humanitäre Helfer, die von 42 im Jahr 2000 auf 165 im Jahr 2008 angestiegen ist. Die genannten Zahlen schließen Tötung, Geiselnahme und bewaffnete Angriffe auf humanitäre Helfer ein.

Trotz des Rückganges der Vorfälle auf 129 im Jahr 2010 ist es beileibe nicht sicher, ob sich diese Entwicklung angesichts der ständig steigenden humanitären Herausforderungen durch innerstaatliche Konflikte oder etwa Themen, wie dem dem Klimawandel, siehe jüngste Ereignisse (USA!), fortsetzt. In diesem Zusammenhang scheint es humanitären Helfern nur bedingt zu nützen, dass ihre Arbeit auf den Grundsätzen der Menschlichkeit, der Menschenrechte, der Objektivität, der Neutralität und der Unabhängigkeit beruht. 

Von 2016 bis heute wurden 400 Übergriffe auf humanitäre Helfer registriert, dabei verloren mehr als 160 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ihr Leben.

Die gefährlichsten Länder waren Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, der Südsudan, Syrien und Somalia.

Allein am 29. September 2016 starben bei einem Angriff auf einen UN-Konvoi 14 humanitäre Helfer und 15 weitere wurden verletzt.

Anlässlich des diesjährigen Welttags der humanitären Hilfe schließe ich mich dem Aufruf der UNICEF an, die weltweit die Konfliktparteien dazu aufruft, endlich ganz strikt zwischen Zivilbevölkerung und Kämpfern zu unterscheiden und den Zugang zu den Hilfebedürftigen sicher zu stellen.

Derzeit brauchen in den Kriegs- und Krisengebieten unserer Erde mindestens 48 Millionen Kinder lebensrettende Hilfe.

Ich möchte an alle Nationen appellieren die ständig wachsende Missachtung der Menschenrechte und des Völkerrechtes zu unterlassen!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen friedlichen Sonntag mit aushaltbaren Temperaturen

Werner