Schlagwort: Menschenrechte

Gedanken zum Tag der Menschenrechte 2018

Liebe Leserinnen. liebe Leser,

heute, am Montag, dem 10. Dezember, ist:

Tag der Menschenrechte 2018

Heute werden wieder weltweit Politikerinnen und Politiker auf die Wichtigkeit und den Wert dieser Rechte hinweisen. 

Die Einhaltung der Menschenrechte ist leider auch im 21. Jahrhundert beileibe keine Selbstverständlichkeit, obwohl sie allen Menschen rechtlich zusteht. Jedem Mensch in gleicher Weise, völlig unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion und Alter.

Der Tag der Menschenrechte erinnert jedes Jahr am 10. Dezember daran.

Was sind Menschenrechte?

Menschenrechte sind Rechte, die jedem Menschen zustehen.

Sie sind mit dem Anspruch verbunden, für alle Menschen gleichermaßen und weltweit zu gelten. Die verschiedenen Menschenrechte bedingen sich dabei wechselseitig und bilden eine Einheit. In ihrer Gesamtheit zielen sie darauf ab, die Würde und die Freiheit der Menschen zu schützen

Jedoch allen Appellen zum Trotz wurden im vergangenen Jahr in mehr als 120 Ländern Menschen gefoltert und misshandelt.

Da stellt sich mir persönlich die Frage: 

Was sind die Menschenrechte überhaupt noch wert? 

Heute vor 70 Jahren wurde in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) angenommen.

Es war eine kalte Winternacht, als am 10. Dezember 1948 Eleanor Roosevelt, damals Vorsitzende der UN-Menschenrechtskommission, vor den Vereinten Nationen in Paris ans Rednerpult trat und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vorlas. Was die Witwe des ehemaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt um drei Uhr morgens mit ruhiger Stimme verkündete, war ein historischer Meilenstein:

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit verständigten sich die damals 56 UN-Mitgliedstaaten auf Rechte, die für alle Menschen gelten sollten, über alle Grenzen und Kulturen hinweg.

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Heute unterstützten alle Staaten diese Erklärung der Menschenrechte, sie gilt als Grundlage für alle Gesetze, bei denen es um die Menschenrechte geht.

Seit 1950 wird der 10. Dezember als „Tag der Menschenrechte“ gefeiert.

Am Jahrestag wird weltweit daran erinnert und auf die aktuelle Menschenrechtssituation aufmerksam gemacht. Gerade auch das Recht auf Entwicklung ist ein unveräußerliches Menschenrecht.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“,

so steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Die deutsche Entwicklungspolitik ist darum Menschenrechtspolitik.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzt sich umfassend dafür ein, dass die Menschenrechte geachtet, geschützt und gewährleistet werden, z. B.:

das Recht auf Nahrung,
das Recht auf ein höchstmögliches Maß an Gesundheit,
das Recht auf Zugang zu Bildung oder auch
das Recht auf Vereinigungsfreiheit sowie
auf freie Meinungsäußerung und
freien Zugang zu Information.

Trotz wachsender Anerkennung, die die Menschenrechte im Laufe der Jahre erfahren haben, klafft bis dato in vielen Ländern dieser Erde ein tiefer Graben zwischen Anspruch und Wirklichkeit:

weltweit werden Menschenrechte mit Füßen getreten (leider oft sogar im wahrsten Sinne des Wortes!),es existiert Unterdrückung, Diskriminierung, Rassismus, Elend und Gewalt.

Diverse Staaten und Großkonzerne aller Wirtschaftszweige geraten immer wieder ins Visier von Menschenrechtsorganisationen, weil sie Menschenrechte verletzen, alleine schon um sich wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen.

Maßnahmen gegen den internationalen Terrorismus, die aus berechtigtem Sicherheitsinteresse getroffen werden, schränken aber teilweise auch in demokratischen Staaten die Grundrechte teilweise unverhältnismäßig ein.

Eigentlich traurig, denn immer wieder waren es Einzelne, die gewaltfrei für ihre Freiheit kämpften und mit ihrem Mut die Welt veränderten.

In der Vergangenheit waren es der indische Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi oder der südafrikanische Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela.

Heutzutage sind es die iranische Menschenrechtsaktivistin Shirin Ebadi oder die burmesische Friedensnobelpreisträgerin Auung San Suu Kyi.

Wann wird die Menschheit endlich einmal bereit sein zusammen zu stehen und einfach mal ruhig und besonnen miteinander zu reden?

Ich persönlich empfinde die aktuelle Situation so, dass die Bedeutung der Menschenrechte in vielen Fällen nicht nur relativiert, sondern hinter anderen Interessen ganz ganz weit zurückgestellt und das von Jahr zu Jahr immer schlimmer wird.

Von Herzen gerne wünsche ich mir für uns alle, dass jetzt endlich mal ein politisches Umdenken stattfindet und die Einhaltung der Menschenrechte in den Vordergrund rückt und zwar nachhaltig!

Werner

Irgendwann liefert das Leben Antworten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun ist der da, der September, die Blätter werden anfangen zu fallen und es erfolgt langsam der Übergang in die düstere Jahreszeit. Für mich war der September des letzten Jahres der düsterste in meinem ganzen bisherigen Leben, denn an einem Punkt, wo ich mich wähnte endlich im Leben angekommen zu sein, erlebte ich den mit Abstand größten Schlag ins Gesicht, den man als Mensch überhaupt bekommen kann.

Insgesamt ist der Ausblick auf den September reichlich düster, denn da wären…

11. September (2001) New York, der 14.September, wo sich das o.a. Ereignis jährt, ja und dann haben die beiden größten Blender, Hetzer und Mobber im Netz Geburtstag.

Als ob unsere Welt nicht schon genug Kopf steht, nein es tun sich immer mehr Fragen auf, die im Moment unbeantwortet bleiben, aber dennoch bin ich felsenfest davon überzeugt, dass …

eines „schönen“ Tages letztendlich das Leben mit seinen guten Facetten, wie Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit die Antworten auf Fragen, die schon so ewig in einem gebrannt haben, liefern wird, egal ob es gut oder mit Schmerz verbunden ist. 

Jeder von uns hat Fragen, die einen manchmal fast bis an den Rand der Verzweiflung bringen, den Glauben an die Welt verlieren lassen und oft sind nächtelang Tränen geflossen.

Aber an diesem besonderen Tag der Erkenntnis, vielleicht auch der Selbsterkenntnis wird man vielleicht auch verstehen, warum einen das Leben so lange auf die Antworten hat warten lassen, denn es waren wahrscheinlich einige Lektionen dazu notwendig.

Die Erkenntnis bringt so etwas, wie eine „alte Liebe“ wieder zurück in unser Leben, damit man endlich seine Antworten bekommt. Das geschieht jedoch erst, wenn ausreichend Zeit vergangen ist, so dass die Gespräche nicht mehr so bitter sind, nicht mehr so heftig und frei von gegenseitigen Schuldzuweisungen sind. Diese Gespräche werden friedlich verlaufen, sie werden ruhig verlaufen und sie werden uns mit etwas Glück nicht nur die entscheidenden Antworten liefern, sondern noch viele andere Erkenttnisse mehr.

Im besten Fall werden sie uns Frieden schließen lassen können mit dem was zwischen uns und anderen gewesen ist.

Die Selbsterkenntnis wird uns eventuell auch die Liebe geben, nach der wir uns so lange gesehnt haben, aber erst müssen wir wohl Liebeskummer und Herzschmerz erfahren und lernen müssen sie zu ertragen die falsche Person zu lieben und daran zerbrechen müssen.

Denn nur so lernen wir letztendlich, wie man auf das Herz eines geliebten Menschen aufpassen muss und man lernt das Liebe nicht selbstverständlich ist und niemals von Dauer, wenn man nicht ständig an sich und an der Liebe „arbeitet“, bereit ist aufeinander zuzugehen und bereit ist Kompromisse nicht „nur“ zu schließen, sondern diese auch wirklich einzuhalten!

Die Erkenntnis wird uns zeigen, dass wir trotz aller Widrigkeiten tief in unseren Herzen immer an die Liebe geglaubt haben, weil es in der Natur der „Dinge“ liegt, auch in der schweren, schweren Zeit als niemand uns wirklich fühl- und meßbar von Herzen gerne geliebt hat.

Weiterhin wird uns diese Erkenntnis zeigen, dass wir trotz allem in der Lage sind, mit unserem ganzen Herzen zu lieben, auch wenn uns vielleicht noch nie jemand aus vollem Herzen geliebt hat. Das Schicksal testet unser Herz das ganze Leben lang, um ihm dann irgendwann zu geben, was es sich in all der Zeit davor redlich verdient hat

Das Schicksal unterscheidet nicht zwischen Hautfarbe, Religion oder ethnischer Gesinnung. Es begünstigt weder einen Mensch, um eine anderen zu benachteiligen, aber das Leben als solches interessiert sich für unser Herz, unsere Seele und unsere guten Absichten, wie zum Beispiel das Wahren des Anstandes, der guten Sitten, der Grund- und Menschenrechte.

Es Interessiert sich dafür, was ein Mensch mit seinen Wünschen tatsächlich anfangen will, wenn sie dann mal in Erfüllung gehen sollten.

Das Leben erfüllt uns erst „kleine“ Wünsche um zu sehen, für wie selbstverständlich wir diese ansehen und wie dankbar wir für diese „Kleinigkeiten“ wirklich sind.

Das Leben interessiert sich brennend dafür, was man „zurückzugeben“ bereit ist oder ob man doch nur undankbar die Hand aufhält und „nehmen“ aber kaum etwas oder gar nichts geben will.

Das Leben sieht, ob man bescheiden ist und bleibt, selbst, wenn man zu den Gewinnern gehört und ob man weitermacht, wenn am mal auf der Verliererstraße landet!

Das Leben verlangt nicht unbedingt von uns, dass man sein Handeln versteht, aber es will zwingend, dass wir weitermachen. Und zwar weiter machen trotz all der Wirrungen, der Zweifel, dem Verlust, den Schmerzen, den harten Zeiten, ob man weiter macht nach trotz Frust, Leid und Chaos.

Das Leben verlangt regelrecht von uns, dass wir weiter marschieren, fortlaufend dazu lernen, weiter an dem wachsen, was uns zu zerbrechen versucht, weiter kämpfen und es will, dass wir unser bestes geben, um uns letztendlich am Ende zu geben was wir uns mühsam und redlich „erarbeitet“ haben und wir alle Prüfungen des Lebens bestanden haben.

Das Leben und darin inbegriffen das Schicksal testen uns, aber wenn wir das ganze mit unserem Herzen betrachten, wir uns die Einzelheiten, die Bandbreite und die Tragweite dieser Tests mal objektiv und ruhig ansehen, dann werden wir feststellen, dass all diese Tests nüchtern betrachtet viel einfacher waren, als wir sie real mit negativem Gedankengut durchlebt haben.

Wir werden erkennen, dass das Leben uns während der ganzen Zeit alle Antworten immer wieder versucht hat zu geben, aber wir waren immer so beschäftigt mit belanglosen, oberflächliche Dingen, wie zum Beispiel, was wir heute anziehen und wir waren  viel zu sehr damit beschäftigt die Antworten, wenn überhaupt dann an den falschen Orten – zum Beispiel bei falschen Freunden – zu suchen. Wir waren viel zu sehr damit beschäftigt das Leben oder bestimmte Menschen zu hassen, über alles und jedes zu jammern und uns immer unfair behandelt zu finden.

Wenn man mal wirklich ganz ehrlich zu sich selbst ist, hat das Leben und das Schicksal doch auch immer die falschen Menschen aus unserem Leben entfernt, die bösen Dinge von uns und unserem Umfeld ferngehalten.

Heute erkennen wir mit dem nötigen Abstand, dass alles wie es bisher in unserem Leben geschehen ist, eigentlich das richtige war, dass wahrscheinlich alles so laufen musste, wie es gelaufen ist.

Das Schicksal und so, wie es mit uns umgeht, ist uns vielleicht ein Rätsel, aber letztendlich sollte unter dem Strich doch immer etwas Gutes dabei herauskommen.

Ich habe den Glauben an das Gute trotz allem Erlebten nicht verloren … toi, toi, toi

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne eine positive, friedliche Zukunft

Werner  

Gelten die Menschenrechte noch?

Werte Leserinnen, werte Leser,

diese Webseite sollte eigentlich planmäßig bereits vor zwei Jahren an den Start gehen, aber zum einem mein persönlicher Gesundheitszustand und zum anderen Menschen in der virtuellen Welt, die von Hass und Neid zerfressen, nur Unruhe durch massives Mobbing, Stalking und gezielten Rufmord gegen meine Person betreiben, haben zu dieser langen Verzögerung geführt.

Die aktuellen Ereignisse der letzten beiden Tage haben mich jetzt massiv bewogen, diese Seite zu starten und die erste Frage, die sich mir stellt ist: 

Gelten die Menschenrechte überhaupt noch?

Da ist zum einen der NSU-Prozess, der gestern nach fünf Jahren und mehr als 400 Verhandlungstagen zu Ende gegangen ist – juristisch natürlich noch nicht!

Dieser spürbare Hohn einer Beate Zschäpe, die in meinen Augen nicht auch nur ein bisschen Einsicht gezeigt hat, hat mich tief betroffen gemacht, denn ich habe kein einziges schlüssiges Wort der Reue vernommen.

Den Frust und die Wut der Angehörigen der Opfer kann ich zu einhundert Prozent nachvollziehen, denn die Kernfragen nach dem WARUM sind nicht schlüssig geklärt und nun ist auch noch die Rede von in Revision gehen.

Beate Zschäpe sitzt im Gerichtssaal lacht und scherzt und tut so, als wenn „heile Welt“ und sie einsichtig wäre, aber Gestik, Mimik und das bisschen, was sie von sich gegeben hat, um Strafmilderung zu erreichen, habe ich persönlich als Hohn und Spott empfunden und es trägt nicht gerade zur Beruhigung bei.

Einzig die Wahrscheinlichkeit, dass eine vorzeitige Entlassung aus dem Strafvollzug kaum mehr möglich ist, ist als positiver Ausgang zu werten.

Ja, und dann war da ja noch etwas!

Zitat, Horst Seehofer: 

„Ausgerechnet an meinem 69. Geburtstag sind 69 – das war von mir nicht so bestellt – Personen nach Afghanistan zurückgeführt worden. Das liegt weit über dem, was bisher üblich war.“ 

Der vermeintliche „Humor“ des Herrn Innenminister hat mir persönlich gelinde geschrieben den Boden unter den Füßen weggezogen, denn ungeachtet der traurigen Tatsache, dass einer der Abgeschobenen in Kabul Selbstmord begangen hat – wahrscheinlich wohl wissend, was ihm in diesem Land „blühen“ wird – macht diese Aussage uns weltweit lächerlich, ist als ein handfester, menschenunwürdiger Eklat anzusehen und das in Zeiten politischer Ungewissheit im unserem Land, die auf solche Art und Weise international noch mehr geschädigt wird. Der Herr verfügt m.E. nach über die nötige soziale Kompetenz und sollte ganz schnell seinen Hut nehmen!

Gelten die Menschenrechte überhaupt noch?

In meinen Augen sind beide Angelegenheiten Armutszeugnisse, nicht nur für den Rechtsstaat, sondern ganz besonders gegen die von angeblich allen so geachteten Menschenrechte.

Was wird noch alles passieren?

In diesem Sinne mache ich mir so meine Gedanken und wünsche uns allen von Herzen gerne eine friedliche Zukunft

Werner