Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Mittwoch, dem 26. Juni 2019,

der „irgendwie“ Signalwirkung hat, ist der

Tag des Verzeihens 2019

 

Verzeihenzu können und dann auch letztendlich wirklich guten Gewissens zu verzeihen,

ist etwas wirklich ganz ganz Großes.

Es erfordert neben persönlicher Stärke, eine sehr gute Menschenkenntnis und nicht zu guter Letzt eine gehörige Portion

Achtung (auch vor sich selbst!), Respekt und alles in allem Wertschätzung.

Wenn es eine Streitigkeit mit einem Menschen gibt oder einen Kontakt, den man vielleicht wegen einer „dummen, gar lapidaren Geschichte“ abgebrochen hat, dann wäre heute eine gute Gelegenheit einen Schritt in die „richtige Richtung“ zu machen und vielleicht sogar „über den eigenen Schatten“ zu springen.

Die entscheidende Frage ist nur, wie oft und was kann man verzeihen?

Wenn einem etwas Materielles kaputt gemacht wird, selbst wenn es ein Gegenstand von ideellem Wert ist, kann man das Verzeihen. Wenn die Partnerin einen anderen Mann küsst, kann man das evtl auch noch verzeihen, aber

was ist, wenn man in einer in einer Beziehung über Jahre jeden Tag Dinge erlebt, die man irgendwann nicht mehr verzeihen kann, weil man sich damit selbst nicht nur zum Depp der Nation macht und schon nicht mehr in seinen Spiegel schauen kann?

Beispiele:

In einer Beziehung trinkt ein Partner heimlich. Chattet, während man daneben sitzt mit anderen Männern heftig! Hintergeht einen sobald man aus der Haustür ist! Geht fremd, während man selbst in einer Reha-Maßnahme ist! Lässt einen nach einer Operation einfach vor der Tür stehen! Nutzt einen nach Strich und Faden aus! Aberbringt selbst nichts Positives in die Beziehung ein.

Muss man als Partner so etwas pausenlos verzeihen, obwohl man innerlich stirbt und elend daran zugrunde geht?

Während der Partner einen hinterrücks überall, selbst öffentlich im Netz schlecht macht, Lügen verbreitet, Mobber engagiert, usw. oder ist dann die Grenze mal überschritten und man muss/darf einfach nicht mehr verzeihen!

 

In einer atemberaubenden Artikelserie stelle ich meinen Freunden und Lesern zur Zeit vor, was ich alles weit über alle Grenzen des Menschlichen hinaus verziehen habe!

Und wie unglaublich erbärmlich die Quittung getreu dem Motto:

Undank ist aller Welt Lohn

ausfiel. Und in dem Zusammenhang auch, wie man sogar über den Grenzbereich seelischer Folter hinaus gelangen kann und ohne professionelle Hilfe kaum eine Chance aus diesem Teufelskreis wieder auszubrechen.

Selbstverständlich ist das Verzeihen nicht nur auf den heutigen Tag beschränkt, sondern wann immer sich die Gelegenheit bietet, sollte man die Chance wahrnehmen und damit auch die Seele entlasten!

Heute findet ein weiterer wichtiger Tag statt:

Internationaler Tag zur Unterstützung der Folteropfer 2019

Der internationale Tag zur Unterstützung der Folteropfer ist ein Gedenktag, welcher jährlich am 26. Juni begangen wird.
Im Jahr 1997 wurde er durch die Hauptversammlung der Vereinten Nationen (UN) beschlossen und auch
Tag zur Unterstützung der Opfer der Folter genannt.
Dieser Tag erinnert an die UN-Antifolterkonvention,
die am 26. Juni 1987 nach Ratifizierung durch 20 Mitgliedsstaaten in Kraft trat.
Mit der Unterzeichnung der UN-Antifolterkonvention hat sich Deutschland dazu verpflichtet, Folteropfer zu schützen und bestimmte Leistungen für die Opfer zu gewährleisten.
Unter dem Strich werden diese Verpflichtungen jedoch nur unzureichend umgesetzt.
Jedem Opfer von Folter müssen medizinische, psychologische, rechtliche und soziale Leistungen bereitgestellt werden, um eine so vollständige Rehabilitation wie möglich zu gewährleisten. Obendrein dürfen Menschen keinesfalls in ein Land abgeschoben oder zurückgeführt werden, in dem sie der Gefahr ausgesetzt würden, gefoltert zu werden.
Deutschland muss hier Sorge dafür tragen, dass gerade Menschen, die Gewalt, Verfolgung und eine lebensbedrohliche Zeit der Flucht erlebt haben, die Möglichkeit erhalten, Sicherheit und Stabilität in ihr Leben zu bringen.
Was Folter betrifft, egal in welcher Form auch immer, kann ich ganz sicher nicht verzeihen und werde es auch ganz sicher nie können, denn ich kann ein solches Vorgehen weder verstehen, geschweige in irgendeiner Form tolerieren!
Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen sonnigen, erfolgreichen Tag und ganz viel Lebensfreude und bitte nicht vergessen zu verzeihen. wenn es die inneren und äußeren Umstände zweifelsfrei zulassen.

Werner