Schlagwort: Würde des Menschen

Tage des Gedenkens und der Versöhnung für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am 8. Mai und morgen, am 9. Mai 2019, sind die:

Tage des Gedenkens und der Versöhnung
für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2019
Am 08. und 09. Mai 2019 werden diese Tage begangen, die am 22. Dezember 2004 durch die Vereinten Nationen (UN) initiiert wurden. Anlass war die Kapitulation der deutschen Streitkräfte und damit das Kriegsende.
65 Millionen Menschen
verloren während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben!
Mehr als die Hälfte davon war Zivilbevölkerung,
die Opfer von Bomben oder mangelnder Lebensmittelversorgung wurden!
Viele Tote wurden nicht vergraben, nur einfach verscharrt und somit jeglicher Würde beraubt!
Die Gräueltaten der NS-Führung in all ihrer Schändlichkeit stellten in ihrer Grausamkeit, dem Ausmaß und der Ungeheuerlichkeit der begangenen Verbrechen alles vorher da gewesene in den Schatten.
Lange wurden in unserem Land diese Taten verdrängt bzw. auch irgendwie versucht auszublenden, wahrscheinlich auch aus Scham, aber es ist allerhöchste Zeit sich dem zu stellen, das Geschehene aufzuarbeiten und der breiten Bevölkerung bekannt zu machen.
Der heutige Tag ruft in vielerlei Hinsicht dazu auf, an die grausamen Verbrechen zu erinnern. Das sind wir ganz einfach den Opfern schuldig. Ganz besonders schulden wir es den Nachfahren der Völker, welche unter dem von Nazi-Deutschland entfachte Krieg ganz besonders gelitten haben!
Wir würden uns meiner persönlichen Meinung nach ein zweites Mal schuldig machen, wenn wir das was die Generationen unserer Eltern und Großeltern anderen Menschen und Völkern angetan haben, verschweigen, relativieren oder gar leugnen, denn Erinnerung und Bekenntnis sind beileibe kein Zeichen von Schwäche, sondern beides macht uns stark und sollte die Menschen hinsichtlich des möglichen Leid sensibilisieren.
Gerade in der heutigen Zeit der Kriege und des Terrors ist eine gesunde Wachsamkeit gegenüber Menschenrechtsverletzungen nicht nur dringend, sondern zwingend erforderlich und leider unbedingt von Nöten.
Unendlich viele Menschen haben während des 2. Weltkrieges unermessliches Leid ertragen. Es gab viele große Vernichtungsstätten, in denen Menschen aller Herkünfte auf grausamste Art und Weise hingerichtet wurden.
Wir sollten uns, unabhängig davon, dass die jetzige Generation nicht in unmittelbarer Schuld für die begangenen Gräueltaten steht, dennoch der historischen Verantwortung stellen.
Ich appelliere an alle Menschen auf dieser Erde und bete zu Gott, auf das sich solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Würde des Menschen niemals mehr wiederholen mögen.
Werner

Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser

am heutigen Dienstag, dem 2. Oktober ist weltweit:

Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit 2018

Die erste Frage, die sich mir ganz spontan gestellt hat ist, welche Bedeutung hat dieser Tag in unserem Land überhaupt noch?

Stichwörter:

Rechte, Terrorzellen, Nazi-Parolen, Neo-Nazis, Hitlergruß und brandaktuell:

Revolution Chemnitz

Angefangen von „Kleinklein“ über Cyber Mobbing feige aus der Anonymität heraus, über AFD als mindestens zweitstärkste Kraft in allen Neuen Bundesländern, in Sachsen sogar erste „Sahne“, kommen nahezu alle negativen Tendenzen aus der gleichen Richtung und mir grault es ganz ehrlich geschrieben vor dem morgigen Tag, denn wer weiß, was die noch so alles in petto haben?

Die Realität ist doch, dass wir tagtäglich im Radio, im Fernseher, im Internet, an Anzeigetafeln in öffentlichen Verkehrsmittel, in Fußballstadien und überall sonst auch mit Schlagzeilen über Gewalt und Terror konfrontiert werden!

Egal, ob gegen Polizisten oder Feuerwehrleute oder Rettungsdienste – es wird Gewalt gegen Hilfs- und Ordnungskräfte aus niedersten Motiven angewendet.

Frieden sieht völlig anders aus!

Um es mal persönlich auf den Punkt zu bringen:

ICH bin schon lange nicht mehr stolz ein Deutscher zu sein, hoffe, dass ich bald die Rente durchbekomme und dann versuche ich hier weg zu kommen, denn Gewalt ist definitiv keine Lösung!

Eines meiner großen Vorbilder in meinen Initiativen für den Frieden in der Welt ist Mahatma Gandhi!

Mahatma Gandhi ist ein Pazifist, wie aus dem Lehrbuch und wird nicht umsonst liebevoll als der „Apostel der Gewaltlosigkeit“ bezeichnet.

Im seiner eigenen Art des Praktizierens von Gewaltlosigkeit oder Gewaltfreiheit, die ja Gewalt strikt ablehnt und zu überwinden sucht, setzte Mahatma Gandhi auf die „Gütekraft“, was das Festhalten an der Kraft der Wahrheit und der Liebe bedeutet. Mahatma Gandhi war der festen Überzeugung, dass diese Kraft jeder einzelne von uns in sich trägt und auch freisetzen sowie in der logischen Folge anwenden kann.

Für mich persönlich ist Gewaltlosigkeit eines der wichtigsten Menschenrechte, schon alleine als Resultat, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, obwohl ich schon lange nicht mehr den Eindruck habe, dass es Würde überhaupt noch gib. In der Anonymität der virtuellen Welt ganz sicher nicht!

Ich wünsche uns allen von Herzen gerne einen erfolgreichen Rest von diesem Tag. Der morgige freie Tag sollte ja nun ausreichend Motivation genug sein.

Werner